Mehr als eine Woche ist nach den verheerenden Erdbeben in Venezuela vergangen. Die Hoffnung Überlebende zu finden ist praktisch erloschen bzw. Lebendbergungen grenzen mittlerweile an ein Wunder. Zuletzt konnte ein Mann nach acht Tagen befreit werden. Nach Angaben der Bergungsmannschaft befand er sich neun Meter unter den Trümmern eines eingestürzten Hauses.
Jugend Eine Welt hilft vor Ort
Jugend Eine Welt ist vor Ort und leistet gemeinsam mit seinen Partnerinnen und Partnern, den Don Bosco Schwestern und den Salesianern Don Boscos, überlebenswichtige Nothilfe. Angeführt von unserem Globalen Nothilfe-Koordinator Wolfgang Wedan geht es täglich zu den notleidenden Menschen in das Erdbebengebiet. Ihre Häuser sind eingestürzt, viele schlafen in provisorischen Zelten. Vielerorts fehlen sauberes Wasser, Strom und eine sichere Unterkunft, die Menschen sind schwer traumatisiert. Und weil noch so viele Tote unter den Trümmern liegen, wächst die Gefahr von Seuchen.
„Erst gestern verteilten wir 100 Liter Suppe, mit Gemüse und Hühnerfleisch, an die Erdbeben-Opfer. Die meisten internationalen Hilfsmannschaften haben bereits wieder ihre Zelte abgebrochen“, erzählt Wedan. Doch Jugend Eine Welt bleibt gemeinsam mit seinen Partnerinnen und Partnern an der Seite der Überlebenden, bietet neben Trinkwasser auch Nahrung, Medikamente und psychologische Betreuung. „Wir bleiben solange der Wiederaufbau dauert“, verspricht der Jugend Eine Welt Nothilfe-Koordinator. „Dafür brauchen wir aber auch Sie. Bitte helfen Sie den Familien in Venezuela“, bittet Wedan um Spenden.