Die Klimakrise zählt zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Doch ihre Auswirkungen treffen nicht alle Menschen gleichermaßen. Besonders Kinder in Ländern des Globalen Südens leiden unter den Folgen zunehmender Dürren, Überschwemmungen und anderer Extremwetterereignisse. Wenn Ernten ausfallen, Lebensgrundlagen zerstört werden und Familien in Armut geraten, steigt auch das Risiko von Kinderarbeit. Die Klimakrise ist damit nicht nur eine ökologische Herausforderung, sondern auch eine Frage globaler Gerechtigkeit und der Rechte von Kindern.
Schau mit uns genauer hin – bei der Living Library der Aktionsgruppe gegen Kinderarbeit zum Thema „Kinderarbeit – die ungesehene Seite der Klimakrise“. Bei einer Living Library stellen sich Expert:innen zu verschiedenen thematischen Schwerpunkten als „lebende Bücher“ zur Verfügung, sind offen für deine Fragen und regen Diskussionen mit anderen Teilnehmenden an.
Die heurigen „Bücher“ sind:
- Lisa Heidegger-Haber, UNICEF: Kinderrechtliche Perspektive der UNICEF
- Nene Opoku, AfricAvenir: Koloniale Kontinuitäten in Kinderarbeit und Klimakrise
- Matthias Haberl, Südwind: u.a. Arbeitsbedingungen in der Elektronikbranche und im Rohstoffabbau
- Renate Hagmann, Gemeinwohl-Ökonomie: Alternative Wirtschaftsformen
- WANN: 26. November, 17:00 – 19:30 Uhr
- WO: Amerlinghaus, Stiftgasse 8, 1070 Wien
Die Teilnahme ist kostenlos! Wir bitten um eine Anmeldung über das untenstehende Formular. Wir freuen uns aber auch über spontane Besuche, also bringt gerne Freund:innen mit!