Die Aktivitäten der Aktionsgruppe ist Teil der Kampagne „Kinderarbeit Stoppen“ – eine Initiative von Jugend Eine Welt, Dreikönigsaktion – Hilfswerk der Katholischen Jungschar, Fairtrade, Kindernothilfe und Solidar Austria.
Im Jahr 2026 ist Kinderarbeit leider immer noch weitverbreitete Realität. Weltweit arbeiten rund 138 Millionen Kinder – häufig unter ausbeuterischen, gesundheitsschädlichen oder auf andere Art entwicklungsbehindernden Bedingungen und meist auf Kosten eines regelmäßigen Schulbesuchs. Auch wenn Kinderarbeit in Österreich nicht mehr offen sichtbar ist, so gehört sie immer noch zu unser aller Alltag. Denn viele der Produkte, die wir täglich konsumieren, werden in Ländern des „globalen Südens“ unter Einsatz von Kinderarbeit hergestellt.
Auch Gold, Edelsteine, Diamanten und Schmuck tragen dazu bei: Vom Abbau der Rohstoffe bis zur Verarbeitung arbeiten Kinder oft unter gefährlichen Bedingungen!
Die Aktionsgruppe gegen Kinderarbeit lädt euch daher herzlich zu ihrem Kick-Off Event zum Thema Kinderarbeit in der Schmuck- und Goldindustrie ein, um sich mit diesem und damit verwandten Themen vertraut zu machen. Die von uns dafür eigens eingeladenen Referent:innen umfassen dabei ausschließlich Expert:innen. Besucher:innen können sich mit diesen Personen austauschen, ihnen Fragen stellen und von ihren Erlebnissen lernen.
In diesem interaktiven Format diskutieren wir unter anderem Themen wie:
- Was sind die Ursachen von Kinderarbeit?
- Welche Auswirkungen hat die Arbeit in der Schmuck- und Goldindustrie auf betroffene Kinder?
- Welche Lösungsansätze gibt es derzeit?
- WANN? Samstag, 16.05., 13–17 Uhr
- WO? C3-Bibliothek, Audre Lord-Studio, Sensengasse 3, 1090 Wien
Anmeldung:
Wir würden uns über eine kurze, formlose Anmeldung an henrik.ullmann(at)jugendeinewelt.at freuen.
Wir freuen uns aber auch über spontane Besuche, also bringt gerne Freund:innen mit! Komme auch gerne, solltest du nicht über den gesamten Zeitraum dabei sein können!
Das Projekt wird im Rahmen von International Partnerships Austria aus Mitteln des österreichischen Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz gefördert.