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    Pater Kiesling: „Am dringendsten brauchen die Straßenkinder Hilfe“


    Im Sommer 2016 feierte Salesianer-Pater Johann Kiesling sein 50-jähriges "goldenes" Priesterjubiläum. Bei seinem Österreich-Besuch berichtete der langjährige Projektpartner von Jugend Eine Welt über die aktuelle Situation im Süden der Demokratischen Republik Kongo und bat um Unterstützung für dringende Anliegen. Lesen Sie hier mehr

        Pater Kiesling - unermüdlich im Einsatz für die Menschen in Kipushya

          Kein Telefon, kein Strom, keine Post und kaum Wasser. So beschreibt der österreichische Salesianerpater Johann Kiesling die Bedingungen im Dorf Kipushya im südlichsten Zipfel der Demokratischen Republik Kongo. Seit mehr als 30 Jahren ist Kiesling in dem nur schwer erreichbaren Gebiet im Einsatz. Unermüdlich hat er zahlreiche Projekte - mit vielfacher Unterstützung von Jugend Eine Welt - umgesetzt. Laufend werden neue Aktivitäten gesetzt.

          "Hier ist man wirklich im Innersten vom Busch", sagt Pater Kiesling über "sein" Dorf. Eine staatliche Infrastruktur ist in Kipushya und in den umliegenden Dörfern in der südöstlichen Provinz Katanga praktisch nicht vorhanden. Die Provinzhauptstadt Lumbumbashi ist gut 400 Kilometer entfernt - mit dem Jeep eine Tagesreise. Während der Regenzeit ist man aber ohnehin völlig von der restlichen Welt abgeschlossen.

          Zwei kleine Krankenstationen, eine Grundschule, ein Internat für die Kinder sowie zahlreiche Brunnen hat Kiesling zusammen mit der lokalen Bevölkerung in den vergangenen Jahren errichtet. Dazu kommen noch verschiedene (Berufs-)Ausbildungsprogramme für Kinder und Jugendliche oder zum Beispiel Unterstützung beim Schulgeld für bedürftige Kinder. Gemeinsam mit einem Mitbruder vor Ort betreut Kiesling als Pfarrer rund 37 Dörfer in der Region um Kipushya.

          Aktuelle Vorhaben
          Zu den aktuelle laufenden Projekten gehört der Anbau von Avocadobäumen. Hunderte Bäume mit den nährstoffreichen Früchten wurden gemeinsam mit den Menschen vor Ort bereits angepflanzt, weitere sowie auch der Anbau anderer Früchte sollen folgen. Ein wichtiger Faktor für die Versorgung der Bevölkerung, denn besonders die Kinder leiden vielfach an Unterernährung.

          Der Aufbau einer konstanten Stromversorgung mit Hilfe von Photovoltaikanlagen zählt ebenfalls zu den bereits gesetzten und weiter laufenden Vorhaben. Gleichs gilt für die Verbesserung der Trinkwasserversorgung.

          Mädchenheim Die bestehende und mittlerweile renovierte Schule in Kipushya mit Klassen bis zur Matura ist die einzige im Umkreis von gut 200 Kilometern. Damit Kinder aus weit entlegenen Dörfern überhaupt eine Chance haben, die Schule zu besuchen, wurde ein Internat für Burschen errichtet.

          Der Zugang zur Bildung ist sehr wichtig, doch speziell für Mädchen oft nicht machbar. Weil den Familien die Mittel fehlen, werden Mädchen gerne sehr jung verheiratet - um eine Mitgift zu bekommen. Der Bau eines eigenen Heims soll es nun möglich machen, dass auch Mädchen eine weitere Ausbildung erhalten können. Mehr Details über den Bau des Heimes finden sich hier in den Projektinformationen

          Bei seinem Besuch bei Jugend Eine Welt in Wien im April 2017 berichtete Salesianerpater Dominique Kubuya, Projektleiter der Salesianer für den Ostkongo, über die eindrucksvolle Arbeit für Kinder und Jugendliche in der Konfliktregion. Lesen Sie hier mehr

            Herzlich bitten wir unsere Freunde in Österreich um Unterstützung der zahlreichen Sozialprogramme im Kongo.

            Gerne schicken wir ihnen weitere Informationen oder informieren sie persönlich, wenn sie ein projekt besonders fördern oder mit einer grösseren summe bedenken wollen.

            Spendenkonto Jugend Eine Welt

            Raiffeisenlandesbank Tirol
            IBAN: AT92 3600 0005 0002 4000
            Kennwort: Kongo - Pater Kiesling

              Der Kongo

              Die in Zentralafrika gelegene Demokratische Republik Kongo ist das zweitgrößte Land Afrikas und hat eine Bevölkerung von gut 80 Millionen Menschen. Insgesamt leben in dem Land bis zu 250 Volksgruppen. Trotz großem Rohstoffreichtums (Kupfer, Diamanten, Coltan, etc.) zählt der Staat heute aufgrund jahrelanger Ausbeutung, Diktaturen und Kriegen, zu einem der ärmsten Ländern der Welt.

              Von den reich vorhandenen Bodenschätzen profitieren, wie so oft, nur wenige. Zwei Drittel der Menschen leben in absoluter Armut, mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat keinen oder nur schwierigen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ein Problem, das wiederholt etwa zu Cholera-Epidemien führt.

              Mangel- oder Fehlernährung sind an der Tagesordnung, Kinderarbeit ist weit verbreitet (Bergwerke!). Generell fehlt es in den Städten wie am Land an elementarster Infrastruktur (sanitäre Einrichtungen, Straßen, etc.). Arbeitsplätze sind ebenso Mangelware. Und der Kampf gegen die Armut - auch durch internationale Hilfsorganisationen - wird durch die ständigen innenpolitischen Konflikte wie auch der allgegenwärtigen Korruption stark behindert, wenn nicht sogar verhindert.


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