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Zurzeit abgeschlossenes Projekt

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem derzeit ausfinanzierten Projekt wünschen oder an einer Finanzierung dieses Projektes Interesse haben, geben wir Ihnen dazu gerne persönlich Auskunft.

    In kurzer Zeit können wir den aktuellen Stand und Bedarf in dem nachstehenden Projekt erheben. Dieses Projekt ist nur eines aus der großen Zahl an Projekten, die uns aus den verschiedensten Ländern und zu den verschiedensten Themen vorgelegt werden. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen weiterhelfen können.

    Mail: spenden@jugendeinewelt.at

    Tel: +43 (0)1 879 07 07

    Vielen Dank für Ihr Interesse an der Arbeit von Jugend Eine Welt.

     

     

    Honduras: Schulbildung im Armenviertel Santa Teresa

      Honduras ist nach Haiti das zweitärmste Land Lateinamerikas. Die verheerenden Folgen des Wirbelsturms Mitch, der im Jahr 1999 große Teile des Landes einschließlich der Hauptstadt Tegucigalpa verwüstet hat, haben die Lebensbedingungen für viele Menschen weiter verschlechtert.

      Das Armenviertel Santa Teresa de Jesús in Tegucigalpa wurde von Flüchtlingen des Hurricans Mitch im Jahr 1999 gegründet. Seitdem sind noch weitere Familien vom Land sowie aus anderen Armenvierteln hinzu gekommen.

      Die Invasion des Gebietes von Sta. Teresa sowie das schnelle Bevölkerungswachstum in dem Slum haben dazu geführt, dass die nötige Infrastruktur erst im Entstehen begriffen ist. Es gibt keine Trink- und Abwasserversorgung. Die Installation von elektrischen Leitungen wird gerade durchgeführt. Die Mehrzahl der Familien lebt von informellen Jobs als Tagelöhner im Stadtzentrum, als Maurergehilfen oder sie betreiben selbständig ein kleines Geschäft am Straßenrand.

      Derzeit zählt der Stadtteil 5.000 Einwohner, von denen der überwiegende Teil sehr jung ist, und ständig ziehen weitere Familien aus ländlichen Gebieten hinzu. In der öffentlichen Schule in Sta. Teresa gibt es keinen Platz für die vielen neuen Kinder. Die Armut der Familien sowie der Kinderreichtum führen dazu, dass die Kinder oft nur wenige Jahre zur Schule gehen und nicht einmal ihre Pflichtschul-Ausbildung (6 Jahre Grundschule) abschließen. Wenn jüngere Geschwister das Schulalter erreicht haben, werden die älteren Kinder aus der Schule genommen. Die Kosten für mehrere Kinder in der Schule sind für die meisten Familien zu hoch. Die Schulausbildung in Honduras ist zwar grundsätzlich gratis, allerdings können sich viele Eltern die Kosten für Inskriptionsgebühren, Schulbücher, Schreibmaterial, Schuluniform, Schuhe usw. nicht leisten.

      Die Kinder, die nicht in die Schule gehen spielen und leben auf den Straßen. Sie laufen Gefahr, in eine der gewalttätigen Jugendbanden zu kommen, die in Honduras’ Städten Angst und Schrecken verbreiten. Andere Kinder müssen bereits arbeiten gehen und einen Beitrag zum Familieneinkommen leisten. Sie bieten meist ihre Dienste als Schuhputzer oder Autowäscher an, verkaufen verschiedene Produkte am Straßenrand und bekommen keine Möglichkeit, ihre Fähigkeiten zu Entwickeln und eine Verbesserung ihrer Lebenssituation durch eine abgeschlossene Schulbildung zu erreichen.

      Insgesamt 1.100 Kinder sollen ihre Grundschulbildung in Sta. Teresa de Jesús absolvieren

      Die Familien der Kinder werden in das Gemeinschaftsleben rund um die Schule integriert.

       

      Jugend Eine Welt unterstützt den Aufbau der Schule in Santa Teresa de Jesús. Helfen auch Sie mit!

       

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