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Interview mit Pater Sylvain Ducange SDB


Zum Interview

    Zurzeit abgeschlossenes Projekt

      Wenn Sie nähere Informationen zu diesem derzeit ausfinanzierten Projekt wünschen oder an einer Finanzierung dieses Projektes Interesse haben, geben wir Ihnen dazu gerne persönlich Auskunft.

      In kurzer Zeit können wir den aktuellen Stand und Bedarf in dem nachstehenden Projekt erheben. Dieses Projekt ist nur eines aus der großen Zahl an Projekten, die uns aus den verschiedensten Ländern und zu den verschiedensten Themen vorgelegt werden. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen weiterhelfen können.

      Mail: spenden@jugendeinewelt.at

      Tel: +43 (0)1 879 07 07

      Vielen Dank für Ihr Interesse an der Arbeit von Jugend Eine Welt.

       

       

      Haiti: Eine landwirtschaftliche Ausbildung für Jugendliche die Selbständigkeit schafft

        Haiti gilt als das am wenigsten entwickelte Land in Amerika, mehr als 80% der Haitianer müssen mit weniger als 2 USD am Tag auskommen. Für viele sind die Lebensunterhaltskosten kaum tragbar und zusätzlich dazu kommen noch die erhöhten Preise für Obst und Gemüse, das Großteils aus der Dominikanischen Republik importiert wird. Neben der schwachen wirtschaftlichen Lage, kämpft Haiti noch mit politischen Unruhen. Dazu kommt noch, dass der Bildungsstandard ein sehr niedriger ist, eine hohe Zahl der Bevölkerung sind Analphabeten.


        In der Gegend um Fort Liberté wird zwar Landwirtschaft betrieben, aber man kämpft mit der extremen Trockenheit und mit der massiv betriebenen Abholzung die zur Verkarstung der Erde und starker Erosion geführt hat.

        Projektbeschreibung:

        Die Salesianer Don Bosco wirken in Fort Liberté seit über 10 Jahren und betreiben eine Grundschule und eine berufsbildende Schule in der TischlerInnen, MechanikerInnen und KrankenpflegerInnen ausgebildet werden. Im Jahr 2010 starteten die Salesianer aufgrund der großen Nachfrage mit einer landwirtschaftlichen Zusatzausbildung. Hintergrund dieses Projektes ist es, die lokale Wirtschaft anzukurbeln und damit neue Arbeitsplätze für junge Einwohner zu schaffen. Mehr als 50 Schüler haben seit 2010 ihre Ausbildung abgeschlossen und arbeiten erfolgreich im landwirtschaftlichen Bereich. Die derzeitigen Räumlichkeiten verfügen weder über ein Dach, noch über sanitäre Anlagen. Außerdem fehlt es an Trocknungs- und Lagermöglichkeiten für die Produkte. Viel von dem Obst und dem Gemüse wird in den Schulküchen der Salesianer verarbeitet und Überschüsse werden am regionalen Markt verkauft. Das Gebiet um Fort Liberté zeichnet sich durch große Trockenheit aus, was eine künstliche Bewässerung der landwirtschaftlichen Flächen erforderlich macht. Das Grundwasser ist aufgrund der Nähe des  Geländes zum Meer zu salzig und kann nicht unbehandelt verwendet werden.

        Projektziel:

        • 90 SchülerInnen verbessern durch die landwirtschaftliche Ausbildung ihre Chancen für die Zukunft und die ihrer Familien, da sie Eigenversorgung forcieren und durch
        • Wiederaufforstungs-Maßnahmen langfristig einen Beitrag zum Umweltschutz leisten.

        Projektdauer:

        3 Jahre

        Ergebnisse:

        • Im neu gebauten Schulgebäude finden 90 SchülerInnen Platz und erhalten eine qualitativ hochwertige, theoretische und praktische Ausbildung im Landwirtschaftsbereich
        • Jährlicher Austausch zwischen den StudentInnen und Experten aus Haiti und der Dominikanischen Republik

        Projektaktivitäten:

        • Bau eines Schulgebäudes samt Nebengebäuden und Infrastruktur für 90 Schülerinnen und Schüler für den theoretischen und praktischen Unterricht.
        • Anstellung von lokalem Fachpersonal für die Lehre.
        • Ein jährlich organisierter Wissenstransfer zwischen Experten aus der Dominikanischen Republik und Haiti soll durchgeführt werden.

        Zielgruppe und Begünstigte:

        • Direkt Begünstigte: 90 SchülerInnen denen der Zugang jedes Jahr zur landwirtschaftlichen Ausbildung ermöglicht wird
        • Indirekt Begünstigte: 300 SchülerInnen der Grundschule, die täglich mit einer warmen Mahlzeit, zubereitet aus frischen Nahrungsmitteln aus der eigenen Produktion, versorgt werden. Familien der SchülerInnen profitieren vom Engagement und Wissen ihrer Kinder.


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