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Fotoreport


Dankbrief von Schwester Sarah García FMA


Hilfe für die Opfer des Taifuns


Projektinfo zum Downloaden


Dossier zum Taifun Haiyan in den Philippinen


Philippinen: Bitte unterstützen Sie die Opfer des Taifuns Haiyan!

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    Kennwort: Nothilfe Philippinen

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      • Mit 15 Euro finanzieren Sie 5 Decken für eine Familie
      • Mit 100 Euro erhält eine Familie Nahrungsmittel für 5 Tage
      • Mit 250 Euro bekommt eine Familie ein Nothilfepaket (5 Matratzen, 5 Decken, Kleidung, Küchenutensilien, Toilettenartikel, Nahrungsmittel, Wasser, Koffer)

      Nach der ersten Nothilfe

        (12. Dezember 2013) Einen Monat nachdem der Taifun Hayan tausende Menschenleben gefordert und zahllose Häuser zerstört hat, starten die Projektpartner von Jugend Eine Welt – die Don Bosco Schwestern und die Salesianer Don Boscos - ein umfassendes Wiederaufbauprogramm,  um vor allem für die vielen obdachlosen Kinder und Jugendlichen schnellstmöglich ein sicheres Zuhause schaffen zu können. Zentrales Gemeinschaftsprojekt ist der Wiederaufbau des komplett zerstörten Dorfes Candahug in der Provinz Leyte. Doch auch in anderen Regionen läuft der Wiederaufbau an. So werden in den Provinzen Eastern Samar, Aklan und Nord-Cebu 2.000 beschädigte Wohnhäuser repariert und mindestens zehn Grundschulen wiederaufgebaut. Gleichzeitig geht die Nothilfe weiter – laufend werden Lebensmittelpakete, Zelte, Kleidung und Hygieneartikel an die Bevölkerung verteilt.

        Wasser aufbereiten – Seuchen verhindern

          (2. Dezember 2013) Um dem Ausbruch der Seuchen zuvorzukommen, organisierten die Don Bosco Zentren in den letzten Tagen zehn Tonnen Wasserreinigungstabletten und Medikamente, darunter Antibiotika und Mittel gegen Malaria. Zudem werden mobile Wasserreinigungseinheiten eingesetzt, die Bakterien und Keime vernichten. Auch die Verteilung von Kerzen, Zelten, Kleidung und Hygieneartikeln sowie tausenden Lebensmittelpaketen ist im vollen Gange. Dabei können die Salesianer und Don Bosco Schwestern auf die engagierte Mithilfe zahlreicher Freiwilliger und Schulkinder zählen, die gemeinsam mit ihnen schon mehr als 150.000 Pakete mit Reis, Fisch oder Fleisch, Nudeln und Trinkwasser füllten.

          Ein zehnköpfiges Koordinationsteam plant und überwacht die Hilfsoperationen, die auch von staatlicher Seite unterstützt werden:  Militäreinheiten begleiten die Hilfstransporte und beschützen sie vor drohenden Überfällen und Plünderungen. 

          Wiederaufbau mit Weitsicht

          Mittlerweile laufen auch bereits Planungen für den Wiederaufbau. Die Salesianer Don Boscos und die Don Bosco Schwestern wollen die Menschen Schritt für Schritt zurück in die Normalität begleiten. In vielen Regionen können bereits erste Arbeiten beginnen. Dabei gehen die Don Bosco Gemeinschaften mit großer Sorgfalt ans Werk. Wichtiges Ziel ist es, nicht nur Häuser wieder aufzubauen, sondern ein Zuhause, eine Schule oder ein Evakuierungszentrum so zu gestalten, dass sie künftigen Naturkatastrophen standhalten können.

          Verteilung von Lebensmittelpaketen

            (21. November 2013) Die Don Bosco ProjektpartnerInnen kümmern sich um die Opfer des Taifuns und bereiten in ihren Schulen Lebensmittelpakete vor. Das Zentrum der Hilfsmaßnahmen ist das strategisch günstig gelegene  Minglanilla Cebu, da es relativ gute Transportmöglichkeiten gibt.  Bisher konnten 5.200 Personen in der Region Bohol, 2.500 in Nordcebu und 1.500 Menschen in Tacloban mit Lebensmitteln und Kleidung versorgt werden. Weitere Hilfsmaßnahmen sind geplant und sollen rund 11.000 Menschen erreichen.

            Hilfsmaßnahmen unserer Don Bosco ProjektpartnerInnen

              (13./14. November 2013) Die ProjektpartnerInnen von Jugend Eine Welt, die Salesianer Don Boscos und die Don Bosco Schwestern, haben zahlreiche Menschen während des Taifuns Haiyan aufgenommen. So fanden 800 Menschen Schutz in der Schule „Maria Ausiliatrice“ in Cebu, wo sie mit Lebensmitteln versorgt wurden. Die Salesianer Don Boscos haben sofort damit begonnen die Nothilfemaßnahmen in der Region zu unterstützen. Mehr als 20.000 Familien sollen mit Wasser und Lebensmittel versorgt werden. Mittlerweile sind die im ganzen Land verteilten Don Bosco Zentren im Begriff, 30.000 Hilfspakete zu schnüren, die aus jeweils zwei Kilogramm Reis, Nudeln, Bohnen und Wasser bestehen. Sie sollen noch in dieser Woche in den Krisengebieten ankommen. Für nächste Woche ist die Verteilung weiterer 30.000 Hilfspakete geplant.

              Durch den Taifun kam es auch zu Schäden an Häusern der Salesianer Don Boscos und der Don Bosco Schwestern. Diese sind in Anbetracht der Stärke des Taifuns jedoch relativ gering ausgefallen und können vergleichsweise rasch repariert werden (Erneuerung von Dächern usw.).

              Lebensmittelpakete für die notleidende Bevölkerung

                (11. November 2013) In Cebu wurden während des Wirbelsturms 500 Familien von den Jugend Eine Welt Projektpartnerinnen, den Don Bosco Schwestern betreut. Mittlerweile konnten die Menschen in Cebu in ihre Häuser zurückkehren und die Don Bosco Schwestern beginnen mit der Verteilung von Nahrungsmittelpaketen. 2.500 Familien im Norden von Cebu werden mit jeweils zwei Kilogramm Reis, Nudeln, Bohnen und Wasser versorgt.  Auch die Salesianer Don Boscos bereiten 50.000 Lebensmittelpakete für die Verteilung an notleidende Menschen vor.

                 

                Es werden dringend weitere Lebensmittelpakete gebraucht. Ein Lebensmittelpaket kostet 10 Euro. Helfen Sie mit Ihrer Spende! Online spenden!

                Jugend Eine Welt: Hilferuf von den Philippinen

                  (11. November 2013) Hunderttausende Menschen warten auf den Philippinen dringend auf Hilfe, nachdem der Taifun „Haiyan“ eine Spur der Verwüstung hinter sich gelassen hat. Jugend Eine Welt bittet dringend um Unterstützung für die aktuelle Nothilfe. Zahlreiche verzweifelte Menschen haben in den von den Don Bosco Schwestern und den Salesianern Don Boscos geführten Schulen in der Stadt Cebu Zuflucht gesucht und werden von ihnen mit dem Nötigsten versorgt. Auch ein junger Österreicher, der Tiroler Michael Weinold, unterstützt die Nothilfe tatkräftig.

                  Wirbelsturm „Haiyan“ fegte am vergangenen Freitag mit Böen bis zu 379 Kilometern pro Stunde über die Philippinen. Damit ist er der weltweit schwerste Sturm im heurigen Jahr. Im Vergleich dazu hatte Hurrikan Katrina, der 2005 den Südosten der USA verwüstete, „nur“ 280 Kilometer pro Stunde erreicht. Mindestens eine Million Menschen dürfte ihr Dach über dem Kopf verloren haben, Flughäfen sind zerstört und Straßen verschüttet, abgelegene Inseln von der Außenwelt abgeschnitten. Die genaue Anzahl der Todesopfer kann zum momentanen Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden, geht jedoch in die Tausende.


                  Auch mehrere Schulen und Jugendzentren der Don Bosco Schwestern in Cebu, der drittgrößten Stadt des Landes, sind von der Katastrophe betroffen: In der Schule Santa Maria Mazzarello wurde das Dach des Gebäudes, in dem sich die Bibliothek befindet vom Wind weggerissen, der gesamte Platz wurde überflutet. In der Schule „Maria, Hilfe der Christen“ haben zahlreiche Menschen vor dem Taifun Zuflucht gesucht. Die Don Bosco Schwestern verteilen Nahrungsmittel und andere notwendige Dinge und kümmern sich um die Überlebenden. Sie befürchten, dass die Vorräte bald zu Ende gehen – Hilfe wird dringend benötigt.„Das Ausmaß dieser Katastrophe ist ungeheuerlich,“ so Reinhard Heiserer, Vorstandsvorsitzender von Jugend Eine Welt, „Unsere Don Bosco Projektpartner vor Ort haben sofort ihre Schulen und Zentren für die obdachlosen, traumatisierten Menschen geöffnet, sie brauchen dringend Unterstützung.“

                  Auch junger Österreicher vor Ort

                  Im Rahmen von „VOLONTARIAT bewegt“, einer Initiative von Jugend Eine Welt und der Salesianer Don Boscos, ist der 18-jährige Tiroler Michael Weinold seit September in einem Waisenhaus etwas außerhalb von  Cebu stationiert. Schon kurz nach seiner Ankunft war er mit den Auswirkungen eines „Jahrhundert-Erdbebens“ konfrontiert. Auf den Taifun haben sich die Volontäre und die Don Bosco MitarbeiterInnen seit Tagen vorbereitet. „Wir haben gut eine Woche lang den Taifun in Nachrichten und Internet verfolgt und immer wieder gab es die Meldung, der Taifun wird noch stärker“, berichtet Michael Weinold. „Die Tage vor dem Taifun waren sehr angespannt und alle Fathers und die Kinder waren extremst angespannt. Das ganze Ausmaß habe ich erst gesehen, als nach zwei Tagen der Strom wieder angegangen ist - Bäume sind wie Streichhölzer geknickt, Stommasten umgefallen.“


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