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ORF-Dokumentation: Verkaufte Kinder!


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    Sri Lanka: Zentrum für sexuell misshandelte Kinder in Uswetaketyawa

      Die Westküste Sri Lankas zieht mit ihren Traumstränden am Indischen Ozean viele Urlauber an und ist zu einem Hauptreiseziel pädophiler Sextouristen geworden. Die Opfer dieser Entwicklung sind meistens Jungen. Nach Schätzungen sind über 30.000 männliche Kinder und Jugendliche in das kriminelle Netz der Sexindustrie geraten

      Luxusgeschenke gegen „kleine Gefallen“

      Das „Don Bosco Sevana-Projekt“ liegt in Uswetaketyawa, nur 15 km vom beliebten Ferienort Negombo entfernt. Dieser Ort gilt als Hochburg des Prostitutionstourismus in Sri Lanka. Die beschämende Praktik der Kinderschänder besteht darin, dass sie die Jungen mit großzügigen Geschenken und anderen Dingen überhäufen und verführen. Folglich gewöhnen sich die Jungen an die sexuellen Handlungen. Durch das leicht verdiente Geld verlieren sie das Interesse an der Schule, der Familie und anderen wichtigen Dingen ihres Lebens.

      Neugierde und Unwissen

      Die Prostitution der Jungen in Sri Lanka ist nicht sichtbar institutionalisiert. Dadurch ist es schwer, die Risikogruppen oder Opfer zu erreichen, um ihnen Beratung und Hilfe zu gewährleisten. Zahlreiche Jungen werden zufällig missbraucht, wenn sie aus Neugierde einen Freund begleiten, der sich bereits prostituiert. Die Kinderschänder, die als Globetrotter auf Beute lauern, können bereits Träger des HIV Virus sein, so dass Kinder, die von ihnen missbraucht werden, sich eventuell infizieren und ebenfalls Virusträger werden.

      Würde und Bildung im Don Bosco Zentrum

      Es gibt noch viel zu wenige Institutionen, die sich der Therapie und Rehabilitation von sexuell missbrauchten Kindern in Sri Lanka annehmen. Zurzeit leben 40 Jungen im Alter von acht bis 16 Jahren im „Don Bosco Sevana-Projekt“. Sie werden mindestens drei Monate, meist aber erheblich länger betreut, bis sie sich soweit stabilisiert haben, dass sie das Zentrum verlassen können. Sie erhalten Schulunterricht und die Chance einer Berufsausbildung. Ziel der Einrichtung ist es, den Jungen, die in der Regel nie wirkliche Annahme, Freundlichkeit und Liebe erfahren haben, Selbstvertrauen und Würde zu vermitteln und ihnen damit den Weg in ein normales Leben zu ebnen.

      Öffentliches Interesse und Ausbildung gewährleisten

      Auch die Aufklärung und Information der Familien und der Bevölkerung in Negombo, um andere Kinder vor sexuellem Missbrauch zu schützen, gehört zum Programm von „Don Bosco Sevana“. Als Präventivmaßnahme wird ein breites Programm an kulturellen, pädagogischen, medizinischen und sportlichen Veranstaltungen in der Küstenregion angeboten. Im „Don Bosco Technical Centre“, können Jungen aus sozial benachteiligten Verhältnissen ein Handwerk erlernen. Von dieser technischen Ausbildungsmöglichkeit profitieren zurzeit über 350 Jungen. Diese berufliche Qualifizierung ist eine solide Basis, um später den Lebensunterhalt zu verdienen, und verhindert so ein Abgleiten in Kriminalität und Prostitution.

      Bitte helfen auch Sie mit, damit dieses Projekt langfristig und nachhaltig wirksam sein kann!


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