Spendenbutton

Gleichberechtigte Bildungschancen sind Basis für nachhaltige Entwicklungsziele

    Jugend Eine Welt zum Weltfrauentag: Mehr Frauenbildung beendet Disikriminierung in der Arbeitswelt

    (7. März 2017) - In über 100 Ländern der Welt besuchen Frauen im Schnitt über ein Jahr weniger lang eine Schule als Männer. In vielen der Länder können nur weniger als die Hälfte armer Mädchen und Frauen im ländlichen Raum Lesen, Schreiben und Rechnen. In Ländern wie Afghanistan, Benin, Äthiopien oder dem Südsudan haben sozial benachteiligte Frauen weniger als ein Jahr Schulbildung genossen. Diese Beispiele aus dem UN-Weltbildungsbericht 2016 verdeutlichen: Geschlechtergerechtigkeit ist noch lange nicht erreicht.

    Der Weltfrauentag 2017 am 8. März steht unter dem Motto "Women in the Changing World of Work: Planet 50-50 by 2030". Damit sind die SDGs, die 17 Schwerpunktziele der Agenda 2030 zur nachhaltigen Entwicklung, direkt angesprochen. Das Ziel 5 der SDGs fordert die Eliminierung aller Formen der Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen und Mädchen - dabei geht es auch um die gleichberechtigte Teilhabe im wirtschaftlichen, politischen und öffentlichen Leben. Eine gleichberechtigte Berufswelt ist jedoch ohne gleichberechtigte Bildung und Ausbildung für Frauen wie für Männer nicht zu erreichen.

    "Zugang zu mehr Bildung für Frauen ist einer der Schlüssel dafür, um ihre Benachteiligung in vielen Bereichen zu eliminieren", erinnert Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von Jugend Eine Welt, anlässlich des Weltfrauentages. Nicht nur, aber vor allem in den Ländern des Globalen Südens machen den größten Teil der benachteiligten Bevölkerungsgruppen Frauen und Mädchen aus. Für Jugend Eine Welt ist der "Zugang zu qualitativer Bildung für alle, für Mädchen und Buben, eine unserer wichtigsten Anforderungen für die neuen Weltziele."

    Jugend Eine Welt fördert Frauenbildung in Burkina Faso
    Um Mädchen und Frauen in den Ländern Asiens, Afrikas und Lateinamerikas eine Chance auf Bildung zu geben, unterstützt Jugend Eine Welt speziell auf Frauen zugeschnittene Projekte. Wie aktuell etwa das in Bau befindliche Frauenförderungszentrum in Koubri in Burkina Faso.

    In dieser Gemeinde in der Provinz Kadiogo leben mehrheitlich Frauen. Viele der Mädchen sind jedoch Analphabetinnen, da Eltern auf die Bildung ihrer Töchter zumeist wenig Wert legen. Die jungen Frauen arbeiten im Haushalt mit und werden möglichst bald verheiratet. Die Folge: Frauen bleiben (finanziell) völlig abhängig, zuerst von ihren Vätern, dann von ihren Männern.

    Unsere Projektpartner, die Don Bosco Schwestern, bieten im neuen Zentrum samt Wohnheim für etwa 300 Mädchen Alphabetisierungskursen sowie Ausbildungskurse etwa für Informatik, Stickerei, Friseur oder Kochen an.

    "Damit erreichen wir auch eine Bewusstseinsbildung bei Männern, um zu verstehen, wie wichtig Gleichberechtigung auf allen Ebenen ist", erklärt Reinhard Heiserer. Gute Bildung hilft mit, Geschlechterrollen zu hinterfragen und so Diskriminierungen, Gewalt sowie wirtschaftliche Benachteiligungen von Frauen zu beenden. Und damit die nachhaltigen Entwicklungsziele zu erreichen.

    Frauen und Mädchen brauchen unsere Hilfe - bitte helfen Sie mit!

    Spendenkonto Raiffeisen Landesbank Tirol
    IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000
    BIC/SWIFT: RZTIAT22

    Online spenden unter www.jugendeinewelt.at


    drucken  DRUCKEN     versenden  SEITE ALS MAIL VERSENDEN     spenden  JETZT SPENDEN