Spendenbutton

     photo bf698639-0c0e-4fce-b85a-63b9738f5961.jpg

       photo Statement Reinhard Keinehalbenkinder.png

      Start der neuen Kampagne „KEINE HALBEN KINDER“

           

          Alle in Österreich sind sich einig: Kinder und Jugendliche müssen geschützt werden. Doch die Rechte von minderjährigen Flüchtlingen werden in Österreich täglich verletzt - sie erhalten weniger Betreuung, Bildung oder auch Gesundheitsleistungen als vergleichbare österreichische Kinder. Und das, obwohl die von Österreich ratifizierte UN-Kinderkonvention allen Kindern gleiche Rechte zusichert.

          Heute startete die neue Kampagne "Keine halben Kinder", die vom Don Bosco Flüchtlingswerk initiiert wurde, das von Jugend Eine Welt, den Salesianern Don Boscos und den Don Bosco Schwestern getragen wird. Sie möchte die Öffentlichkeit sowie EntscheidungsträgerInnen über Kinderrechtsverletzungen an minderjährigen Flüchtlingen informieren und mithelfen, deren Ungleichbehandlung zu beenden. "Wir möchten erreichen, dass das Kind im Flüchtling gesehen wird und nicht der Flüchtling im Kind!", so Eva Kern, Geschäftsführerin des Don Bosco Flüchtlingswerks.

          Mehr als 45 Organisationen sowie zahlreiche Prominente wie Chris Lohner, Erwin Steinhauer, Hubert von Goisern, Konstantin Wecker, Thomas Stipsits oder Daniel Glattauer tragen die Kampagne mit und fordern u.a. faire, kindgerechte und zügige Asylverfahren, ausreichende Betreuungsplätze, bessere – muttersprachliche - Information sowie Partizipation der Kinder und Jugendlichen sowie die Umsetzung des Rechts auf elterliche Fürsorge.

          Recht auf Schule – für alle Kinder!
          Jugend Eine Welt liegen ganz besonders Forderungen im Bildungsbereich am Herzen, denn wenn man jungen Menschen das Recht auf Bildung und Ausbildung verwehrt, zerstört man ihre persönlichen Zukunftsperspektiven und verhindert ihre erfolgreiche Integration in die österreichische Gesellschaft. So besuchen derzeit 90 (!) Prozent der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge im Alter von 15 – 18 Jahren keine Regelschule. Über 15-Jährige unterliegen in Österreich keiner Schulpflicht mehr. Das heißt, sie haben auch kein „Recht auf Schule“ und sind vom guten Willen der EntscheidungsträgerInnen im Schulbereich abhängig – bzw. von der Verfügbarkeit freier Schulplätze. "Wir müssen alle zusammenhelfen, damit jungen Flüchtlingen faire Bildungs- und Jobchancen ermöglicht werden – so rasch wie möglich“, sagt Jugend Eine Welt Vorsitzender Reinhard Heiserer.
          Die Hilfsorganisation fordert ein Recht auf Schulbildung für alle Kinder und Jugendlichen in Österreich und schließt sich der Forderung von SOS-Kinderdorf nach einer Ausbildungs- und Lehrlings-Offensive für junge Flüchtlinge an. Zudem sollte die Ausbildungspflicht bis 18 Jahre, die kommenden Herbst in Kraft treten soll, auch für minderjährige Flüchtlinge bzw. Asylwerbende gelten und ihnen der Zugang zum österreichischen Arbeitsmarkt baldmöglichst erleichtert werden.


          Keine halben Kinder!
          Detaillierte Infos zur neuen Kampagne und alle teilnehmenden Organisationen finden Sie auf der Kampagnen-Website www.keinehalbenkinder.at
          Wir laden Sie auch herzlich ein, der Kampagne auf Facebook zu „folgen“: https://www.facebook.com/keinehalbenkinder/?fref=ts
          Bitte informieren Sie auch andere – je mehr Menschen wissen, wie schlecht es minderjährigen Flüchtlingen in Österreich geht bzw. was ihre größten Probleme sind, desto schneller wird sich daran etwas ändern!

           


          drucken  DRUCKEN     versenden  SEITE ALS MAIL VERSENDEN     spenden  JETZT SPENDEN