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Mexiko: Salesianer haben ihre Tore für Flüchtlinge weit geöffnet

    In der Grenzstadt Tijuana ist die Zahl hilfesuchender Migranten massiv angestiegen

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Hoffnung auf ein besseres Leben, die Hoffnung auf ein Ende von Not, Verfolgung und Gewalt ist es, die wohl alle Flüchtlinge auf der Welt antreibt. Während Europa mit "seinem" Ansturm an Flüchtlingen kämpft, bleiben auch die USA weiterhin für viele Menschen das "Land ihrer Träume". Ein Traum, der oft auf den letzten Metern zerplatzt.

    In die mexikanischen Millionenstadt Tijuana - gelegen im Norden des Landes unmittelbar an der Grenze zu den USA - strömen täglich aberhunderte Menschen aus allen Regionen der Welt, um von hier aus in ihr "Traumland" zu kommen. Viele bleiben jedoch in den Elendsvierteln der Stadt hängen.

    Seit fast dreißig Jahren kümmern sich in Tijuana die langjährigen Projektpartner von Jugend Eine Welt - die Salesianer Don Boscos - in ihren über die Stadt verteilten Einrichtungen (Jugendzentren, Schulen, Ausbildungsstätten, Sportplätzen) um benachteiligte Kinder und Jugendliche. Geholfen wird natürlich auch vielen der gestrandeten Migranten - sei es mit Essen, Kleidung oder Unterkunft. Jetzt stößt man aber langsam an die Grenzen der Kapazität.

    "Zuerst waren es täglich 20 bis 30 Leute, die wir mitverköstigt haben", berichtet Fr. Felipe Pascencia, Rektor des Proyecto Salesiano Tijuana. Dann waren es bis zu 170 Gäste täglich im Speisesaal und "aktuell sind es jetzt hunderte Menschen." Da der Platz längst nicht mehr ausreicht, wurden sogar Räumlichkeiten der Salesianer selbst in Unterkünfte umfunktioniert. Pascencia: "Vielfach sind ganze Familien mit ihren Kindern zu versorgen, ehrenamtlich Helfer anderer Kirchengemeinden unterstützen uns, einige Mahlzeiten werden auch in öffentlichen Küchen zubereitet."

    Die durch den Ansturm entstandenen Mehrkosten konnten bislang mit Spenden abgedeckt werden. "Wir sind gerne bereit, den Menschen in ihrer schwierigen Situation zu helfen - sie sind ja unsere Brüder und Schwestern, die uns brauchen", sagt Fr. Felipe Pascencia.

    Mehr als hundert Volontäre aus Österreich in Tijuana

    Seit Mitte der 1990er-Jahre haben im Proyecto Salesiano Tijuana weit mehr als 100 österreichische Volontäre von Jugend Eine Welt gearbeitet. Und so mitgeholfen, dieses wichtige Netzwerk der Salesianischen Jugendarbeit aufzubauen. "Im Schnitt hatten wir jährlich bis zu fünf Volontäre in Tijuana im Einsatz", sagt Johannes Ruppacher, Geschäftsführer von VOLONTARIAT bewegt.

    Tijuana ist von sozialen und ökonomischen Gegensätzen geprägt. Unmittelbar neben Reichtum findet sich bitterste Armut. Das Proyecto Salesiano mit seinen insgesamt sieben Zentren ermöglicht benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitaktivität und bietet eine breite Palette an unterschiedlichen (Berufs-)Ausbildungen.

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      Neuer Bischof in Haiti

        7. Juni 2016 - Erfreuliches gibt es aus Haiti zu berichten: Papst Franziskus hat Fr Sylvain Ducange, SDB - langjähriger Projektpartner von Jugend Eine Welt - nun zum Titularbischof von Novae und zum Weihbischof der Erzdiözese Port-au-Prince ernannt.

        Ducange - geboren 1963 in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince - war von 2010 bis 2016 Provinzial der Salesianer in Haiti. In dieser Zeit fiel ihm die schwere Aufgabe zu, nach dem schweren Erdbeben auf Haiti im Jahre 2010 zahlreiche Wiederaufbauprojekte in Gang zu setzen. Alle von Jugend Eine Welt unterstützten Maßnahmen wurden gemeinsam mit Fr Sylvain Ducange abgewickelt.

        Wir gratulieren herzlich!

        Aktuelle Projekte auf Haiti finden sich hier

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          Massi war „on the road“, diesmal in Indien

            Arbeit mit ehemaligen Straßenkindern, Meditation- und Yogakurse sowie viele tolle Abenteuer "on the road". Das alles hat "Massi" während seines mehr als fünf Monate dauernden Aufnethalt in Indien gemacht und erlebt. Jetzt hat Massi seine Erlebnisse und Abenteuer wieder in ein Buch "gegossen".

            Massi, das ist der Künstlername des ehemaligen Mitarbeiters von Jugend Eine Welt, Massimiliano Schiliro. Der aus Gavi im italienischen Piemont stammende 35-Jährige bezeichnet sich selbst als "Reisender und Mutermacher". Mehr als ein Jahr lang war Massi etwa vor seinem Italien-Tripp durch Südamerika unterwegs. Er legte dabei über 45.000 km per Bus, Zug, Schiff und zu Fuß zurück , war über "Couch Surfing" bei 56 Familien untergebracht. Bei einer Reihe von Vorträgen auch in Österreich berichtete Massi über seine gemachten Erfahrungen - und präsentierte diese schließlich in seinem Buch "Massi on the road in Sud America".

            "Massi on the road in India" ist nun sein neuestes Werk, in dem Schiliro über seine Reise durch Indien vom September 2013 bis Februar 2014 berichtet. Für die Produktion bzw. Finanzierung des Buches hat sich Massimo etwas Besonders einfallen lassen: "Anstatt das Geld direkt an Entwicklungsprojekte zu spenden, die ich in Indien besucht habe, investiere ich es in Bücher, welche die Spenden vervielfältigen werden: ich werde voraussichtlich mit dem Verkauf des Buches meherer Tausend Euro sammeln können. Ich habe in diesen Jahren auf Reise so viel bekommen: das ist meine Art etwas zurückzugeben!"

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              Zyklon „Winston“ fegte über Fidschi-Inseln

                Salesianer Don Boscos kümmern sich um Wiederaufbau

                Abgedeckte Häuser, umgerissene Palmen, eingestürzte Brücken, durch Erdrutsche verlegte Straßen. Das Ausmaß an Zerstörung, das Zyklon "Winston" hinterlassen hat, wurde erst Tage später so richtig sichtbar.

                Mit Windgeschwindigkeiten von bis 325 km/h fegte der Zyklon am Samstag, dem 20. Februar 2016, über die Fidschi-Inseln im Südpazifik. Hauptbetroffen war die Hauptinsel Veti Levu der insgesamt mehr als 300 Inseln des Pazifikstaates. Knapp eine Woche nach dem verheerenden Sturm wurde die Zahl der Todesopfer von offizieller Seite mit 42 angegeben.

                "All the Salesians are safe", hieß es bei den Salesianern Don Boscos, die nahe der Hauptstadt Suva ein Ausbildungszentrum betreiben. "Am Gebäude haben wir keine Schäden, wir haben nur einige Bäume verloren", berichtete Fr Jim Hoe. Auch in der unmittelbaren Umgebung seien keine großen Schäden entstanden. Lediglich die Stromversorgung war wie in ganz Suva für einige Tage unterbrochen.

                Anders ist die Lage in anderen Regionen. Hoe: "Wir besuchen gerade verschiedene Ort, um zu schauen, wie wir den Menschen dort beim Aufbau ihrer demolierten Häuser helfen können." Die Salesianer Don Boscos, langjährige Projektpartner von Jugend Eine Welt, werden sich so rasch als möglich um Maßnahmen zum Wiederaufbau zerstörter Einrichtungen in der Region kümmern.

                Spendenkonto Jugend Eine Welt
                Raiffeisen Landesbank Tirol
                IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000
                BIC/SWIFT: RZTIAT22

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                  Porträtfoto Oscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga 
Buchcover „Solidarisch leben in einer globalisierten Welt“  von Kardinal Rodríguez Maradiaga  
Porträtfoto Oscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga
                  Porträtfoto Oscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga 
Buchcover „Solidarisch leben in einer globalisierten Welt“  von Kardinal Rodríguez Maradiaga  
Porträtfoto Oscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga

                  Auszeichnung für Kardinal Rodríguez Maradiaga

                    Mit einem besonderen Preis wird der Erzbischof von Tegucigalpa in Honduras ausgezeichnet: Oscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga erhält den "Ordo-Socialis-Preis 2015". Der Preis der wissenschaftlichen Vereinigung Ordo Socialis wird am 5. März 2016 im deutschen Bad Honnef, dem Sitz der Vereinigung, überreicht.

                    Kardinal Rodríguez Maradiaga (Jahrgang 1942) - bekannt etwa durch sein weltweites Eintreten für die Entschuldung von Entwicklungsländern, die Bekämpfung der Armut und das Engagement für die Verlierer der Globalisierung - bekleidete unter anderem von 2007 bis 2015 das Amt des Präsidenten von Caritas International und ist Koordinator des 2013 von Papst Franziskus geschaffene Kardinalsrat.

                    Der Salesianer Don Boscos, der unter anderem auch in Innsbruck studiert hat, ist seit langem auch mit Jugend Eine Welt verbunden. Auf Einladung von Jugend Eine Welt war Kardinal Rodríguez Maradiaga etwa vor elf Jahren in Wien zu Besuch.

                    Der Preis

                    Kardinal Rodríguez Maradiaga wird bei der Preisverleihung persönlich anwesend sein und einen Vortrag zum Thema "Papst Franziskus und die Soziallehre - neue Impulse für die Zukunft der Kirche" halten.

                    Der "Ordo-Socialis-Preis" wird alle zwei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die sich durch ihr Wirken für die Verbreitung und Verwirklichung wichtiger Themen der christlichen Soziallehre einsetzen. ORDO SOCIALIS ist eine wissenschaftliche Vereinigung, die sich zum Ziel gesetzt hat, die christliche Gesellschaftslehre zu fördern und damit für Freiheit und Gerechtigkeit in der Welt einzutreten. Mehr Info findet sich unter www.ordosocialis.de

                    Das im Don Bosco Verlag erschienene Buch "Solidarisch leben in einer globalisierten Welt" von Kardinal Rodríguez Maradiaga ist im Webshop von Jugend Eine Welt erhältlich.


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