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Rohbau des neuen Wohnhauses für unbegleitet minderjährige Flüchtlinge fertig

    9. August 2017 - Texte mit Gedanken und Wünschen junger Flüchtlinge, Pläne, ein Stein der Berliner Mauer und ein großer roter Bleistift. Diese Gegenstände wurden in einem kleinen Schacht am Eingang des neuen Wohnhauses für unbegleitet Flüchtlinge in Wien-Inzersdorf einbetoniert. Mit dieser Schlussstein-Setzung und der Segnung des Hauses durch Salesianerpater Alois Saghy wurde nun feierlich die Fertigstellung des Rohbaus begangen.

    Mit dem Bau des zweigeschoßigen Gebäudes für das Don-Bosco-Flüchtlingswerk - einer Initiative der Salesianer Don Boscos, der Don-Bosco-Schwestern und von "Jugend Eine Welt" - wurde erst im vergangenen April begonnen. Bezugsfertig soll das von der der "OMS Objekt Management Service GmbH" errichtete Wohnhaus in der Oldenburggasse im Frühjahr 2018 sein. Das Haus wird nach der Fertigstellung vom Flüchtlingswerk angemietet.

    "Der rote Bleistift steht symbolisch für den unbezahlbaren Wert von Bildung, für Schule, Berufsausbildung und Herzensbildung", erklärte Reinhard Heiserer, Geschäftsführer von Jugend Eine Welt, bei der Segnungsfeier. Bildung überwindet Armut und ermöglicht Zukunftschancen - das gilt ganz besonders für jene jungen Flüchtlinge, die hier in Österreich eine neue Heimat gefunden haben.

      Neues Wohnhaus für unbegleitet minderjährige Flüchtlinge

        26. April 2017 - Mit dem gemeinsamen Spatenstich am Mittwoch erfolgte der Startschuss zur Errichtung des neuen Wohnhauses für unbegleitete Flüchtlinge in Wien-Inzersdorf. Der zweigeschoßige Bau für das Don-Bosco-Flüchtlingswerk - einer Initiative der Salesianer Don Boscos, der Don-Bosco-Schwestern und von "Jugend Eine Welt" - entsteht in unmittelbarer Nähe zum bestehend Wohnhaus "Abraham", das nach fast 15 Jahren als Zuhause für minderjährige Flüchtlinge langsam ausgedient hat.

        Nach der Fertigstellung des Gebäudes im April 2018 bietet das Haus bis zu 30 jungen Flüchtlingen ein neues Zuhause. Die sechs geplanten Wohneinheiten sind als Wohngemeinschaften mit Doppel- und Dreibettzimmern, gemeinsamer Küche und Sanitäranlagen für jeweils fünf Personen konzipiert. Auch im neuen Haus wird laut Eva Kern, Geschäftsführerin des Flüchtlingswerkes, weiter nach dem bewährten pädagogischen Konzept im Geiste des "Jugendapostels" Don Bosco gearbeitet: "Klare Strukturen und eine Umgebung des Respektes und des Vertrauens."

        Jugend Eine Welt Geschäftsführer Reinhard Heiserer betont, das bei aller Sorge um die bestmögliche Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Österreich die Bekämpfung der Ursachen von Flucht wie lebensbedrohende Armut, Ausbeutung und Krieg nie aus den Augen verloren werden darf.

          „Elektro Unser“ – Fortbildung zum Thema Kinderrechte und Elektronik

            Du hast ein Handy? Ja? Dann gehörst du zu den 65% der Weltbevölkerung, die ein Mobiltelefon besitzt. In Österreich haben auch fast alle Jugendlichen ein Handy. Grund genug, um mit Kindern und Jugendlichen zu Elektronik zu arbeiten. Aber was steckt in unseren Handys drinnen? Und was haben Handy, Laptop und Co. mit Kinderrechten zu tun?

            Am Samstag, dem 22. April 2017 organisierte das Jugend Eine Welt Bildungsteam, eine Fortbildung zum Thema "Elektro Unser - Kinderrechte und Elektronik". Olivia Tischler von Südwind erarbeitete mit dem Team viele verschiedene Methoden: Wir probierten ein Planspiel zu sozialer Verantwortung in Unternehmen, schauten uns die Rohstoffe genauer an, die in einem Handy stecken und beschäftigten uns mit der Problematik des E-Wastes.

            Am Schluss waren sich alle einig: Gerade weil Elektronik nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken ist, müssen wir uns genauer mit ihr und den ökologischen und sozialen Auswirkungen beschäftigen. Die Workshoparbeit des Jugend Eine Welt Bildungsteams bietet hier einen ersten Anknüpfungspunkt.

            Mehr über das Jugend Eine Welt Bildungsteam gibt es hier 

              Trauer in Don Bosco Zentrum Mekanissa in Addis Abeba

                Sieben Schüler starben bei Erdrutsch auf Müllhalde

                20. März 2017 - Mit einer großen Trauerfeier gedachte man am vergangenen Wochenende im Don Bosco Zentrum Mekanissa in Addis Abeba in Äthopien den Opfern des Erdrutsches auf der Müllhalde "Koshe" eine Woche zuvor. Unter den 115 Toten waren auch insgesamt sieben Schüler des Don Bosco Zentrums.

                "Ein Kind hat die Grundschule, je zwei Kinder haben unsere Mittel- und die weiterführende Schule besucht, zwei Kinder wurden von unserem Lebensmittel-Hilfsdprogramm unterstützt", berichteten die Salesianer, langjährige Projektpartner von Jugend Eine Welt in Äthiopien. Ein Mitarbeiter des Don Bosco Zentrums hat bei dem Unglück sogar seine ganze Familie verloren. Seit 18 Jahren gibt es das Don Bosco Zentrum in den Vororten Koshe und Kore, um der armen Bevölkerung, vor allem Kinder und Jugendlichen, zu helfen.

                Auf der riesigen Mülldeponie in den Vororten von Addis Abeba werden seit mehr als 50 Jahren die Abfälle aus der Millionen-Hauptstadt deponiert. Wegen ihrer Größe und Gefährlichkeit war die Deponie bereits vor einiger Zeit geschlossen worden. Doch wegen anhaltender Proteste aus der Bevölkerung wurde die Müllhalde vor wenigen Monaten wieder geöffnet. Hunderte Menschen haben dort täglich nach wieder verwertbaren Gegenständen gesucht. Zum Zeitpunkt des Unglücks sollen sich über 150 Menschen dort befunden haben.

                Bei der Trauerfeier im Don Bosco Zentrum gedachten an die 2000 Schüler mit Kerzen, Blumen und Stille ihrer getöteten Kameraden.

                  Freundschaftsreise nach Ecuador - 20 Jahre Jugend Eine Welt

                    In Ecuador entstanden vor mehr als 20 Jahren die ersten Ideen zur Gründung von Jugend Eine Welt. Durch viele Aktivitäten in dem kleinen lateinamerikanischen Land ist Jugend Eine Welt mit Ecuador tief verbunden. Anlässlich des 20. Geburtstags von Jugend Eine Welt im Jahr 2017 luden wir Freunde und Förderer zu einer Freundschaftsreise durch das Land in der "Mitte der Welt".

                    Ein kleiner Überblick der Erlebnisse unserer Reisegruppe findet sich hier

                      "It's up to youth" - erste große Jugendkonferenz

                        Was können wir zu einer friedlicheren Welt beitragen? Wie können wir Politik inklusiv gestalten? Und welchen Beitrag können Jugendliche für eine gerechtere Welt leisten?

                        Diesen Fragen wurde auf der erstmals veranstalteten Jugendkonferenz der Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) in Bonn von 25.-27.11.2016 nachgegangen. Die Konferenz dient als Austauschplattform für junge Leute, die bereits global- und gesellschaftspolitisch aktiv sind oder es werden wollen. Das Programm bot breite Beteiligungsmöglichkeiten, von Podiumsdiskussionen zu den großen Themen wie Frieden und Nachhaltigkeit, bis hin zu Zukunftswerkstätten, in denen die jungen Teilnehmenden unter Moderation ihre eigenen Projekte entwickeln konnten.

                        Jugend Eine Welt war mit Sophia Stanger, die Koordinatorin des Bildungsteams von Jugend Eine Welt, auch dabei und zeigte, wie sich jede*r von uns dafür einsetzen kann, damit das Leben junger Menschen gelingt. Bei unserem Aktiv-Stand informierten wir die Teilnehmenden über Jugend Eine Welt, das Bildungsteam und Freiwilligeneinsätze. Außerdem fragten wir: Was ist toll in dieser Welt? Und was möchtest du ändern?

                        Expertenrunde
                        Zu den Expertinnen und Experten, die mit den jungen Leuten auf der Konferenz diskutierten, zählten unter anderem die Programmdirektorin der World Federation of UN Associations Irene Martinetti, die ehemalige Mitarbeiterin des Präsidenten der UN-Generalversammlung, Anna Cavazzini, die UN-Jugenddelegierte Katharina Buch und Eric Klausch, der Nachwuchspolitiker Felix Banaszak von Bündnis90/Die Grünen und der Gründer der "Hotline für besorgte Bürger", Ali Can.Verschiedene Kooperationspartner unterstützen die DGVN bei der Veranstaltung, darunter das Auswärtige Amt, UNICEF, OXFAM, PLAN International, UNESCO, UNRIC, ONE, UN Volunteers, Plant for the Planet und die Stadt Bonn.Ausführliche Informationen zur Jugendkonferenz gibt es unter up2youth.de

                          Begegnungsabend in Wien mit Bischof aus Pakistan

                            Jugend Eine Welt präsentierte Pakistan-Projekte

                            Anlässlich des Österreich-Besuchs von Bischof Samson Shukardin der Diözese Hydarabad aus Pakistan lud die österreichische Aktion "SCP - Scholarships for Children Pakistan" am 23. September 2016 unter der Schirmherrschaft des Bankhauses Schelhammer & Schattera im Franziskanerkloster in Wien zu einem Abend der Begegnung ein, wo Vertreter verschiedener katholischer Organisationen und österreichische Hilfswerke mit Bezug zu Pakistan Ihre Projekte vorstellten und Gelegenheit zur Vernetzung hatten.

                            Bischof Samson Shukardin selbst rief vor mehreren Jahren als junger Franziskaner mehrere Bildungsprojekte und Schulbauten mit Hilfsgeldern aus Österreich in und um Hydarabad ins Leben und stellte diese Projekte auf beeindruckende Weise an diesem Abend vor.

                            JUGEND EINE WELT wies auf seine Projekte in Quetta und Lahore hin, ebenso wie auf die geleistete Notfallhilfe nach den Erdbeben 2005 und 2008 sowie nach den Überflutungen 2010. Unseren langjährigen Partner vor Ort, den Salesianerpater Peter Zago, kennt Bischof Shukardin auch persönlich gut. Besonders gefällt Bishof Shukardin das Engagement der Salesianer im Bereich der technischen Berufsausbildung, die er nun verstärkt auch in seinen Projekten forcieren möchte.

                            Anna Dengel
                            Auch der Pakistan-Österreichbezug durch ANNA DENGEL wurde von uns kurz vorgestellt: die junge Tiroler Ärztin kam 1920 nach Rawalpindi (damals Indien / heute Pakistan) und kümmerte sich vorwiegend um die medizinische Versorgung von Frauen, da diese durch religiöse und kulturelle Umstände von keinem männlichen Arzt behandelt werden durften. Rund 20 Jahre später gründete sie den Orden der Missionsärztlichen Schwestern mit Hauptsitz in London, der bis heute ihr Werk in zahlreichen Ländern erfolgreich fortsetzt.

                            Mehr über Anna Dengel findet sich hier: www.freundeannadengel.at

                              „Auch sie fürchtete sich vor dem Tod“

                                Anlässlich der Heiligsprechung von Mutter Teresa am 4. September: Interview mit Pater Rosario Stroscio, dem Beichtvater von Mutter Teresa

                                01. September 2016 - Für viele war sie es schon zu Lebzeiten - eine Heilige. Jetzt war es soweit: Am Sonntag, dem 4. September 2016, wurde Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997) - Ordensgründerin und Friedensnobelpreisträgerin - heilig gesprochen. Papst Franziskus leitete persönlich die Heiligsprechungsfeier auf dem Petersplatz in Rom. Die Feier gilt als einer der Höhepunkte des diesejährigen "Heiligen Jahr der Barmherzigkeit". Sie fand am Tag vor dem offiziellen Gedenktag der neuen Heiligen am 5. September statt, der zugleich auch der Todestag von Mutter Teresa ist.

                                Jugend Eine Welt hatte vor einiger Zeit die Gelegenheit, in Indien mit einem der letzten Beichtväter und gutem Bekannten von Mutter Teresa zu sprechen - mit dem 94-jährigen Salesianerpater Rosario Stroscio. Lesen Sie hier das Interview.

                                  Ein Fußball als Dankeschön

                                    Verabschiedung von Bischof Ludwig Schwarz als KOO-Vorsitzender

                                    "Die weltweite Ungleichheit zwischen Arm und Reich ist ein Skandal." Schon zu Beginn seiner Amtszeit als Vorsitzender der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission - kurz KOO - hat Bischof Ludwig Schwarz mit sehr direkten Statements aufhorchen lassen. Der emeritierte Bischof von Linz wurde in seinen 15 Jahren als Vorsitzender der KOO (2001-2016) auch nicht müde, die Mitverantwortung seiner Bischofskollegen, der Bundesregierung sowie aller Katholiken für die spirituellen und materiellen Nöte auch der fernen Nächsten zu betonen.

                                    In der letzten Juniwoche 2016 wurde Bischof Ludwig Schwarz im Rahmen der jährlichen Vollversammlung der KOO in Graz bei einer herzlichen Feier aus seiner Funktion als Vorsitzender verabschiedet. Sein Nachfolger als Vorsitzender, Bischof Werner Freistetter, sowie zahlreiche weitere Gäste dankten dabei dem Altbischof für dessen jahrelangen Bemühungen. "Die Kirche darf nicht aufhören, sich für gerechte Strukturen einzusetzen", betonte Schwarz wiederholt.

                                    Zur Verabschiedung eingestellt hat sich auch Reinhard Heiserer, Vorsitzender von Jugend Eine Welt. Bischof Ludwig Schwarz ist der Hilfsorganisation seit vielen Jahren verbunden und unterstützt die Arbeit von Jugend Eine Welt immer wieder. "Danke für den Einsatz für die EINE Welt und Gottes Segen für die Zukunft", bedankte sich Heiserer bei Schwarz und überreichte einen fairen Fußball sowie eine persönliche Fototafel.

                                      Mexiko: Salesianer haben ihre Tore für Flüchtlinge weit geöffnet

                                        In der Grenzstadt Tijuana ist die Zahl hilfesuchender Migranten massiv angestiegen

                                        Die Hoffnung stirbt zuletzt. Die Hoffnung auf ein besseres Leben, die Hoffnung auf ein Ende von Not, Verfolgung und Gewalt ist es, die wohl alle Flüchtlinge auf der Welt antreibt. Während Europa mit "seinem" Ansturm an Flüchtlingen kämpft, bleiben auch die USA weiterhin für viele Menschen das "Land ihrer Träume". Ein Traum, der oft auf den letzten Metern zerplatzt.

                                        In die mexikanischen Millionenstadt Tijuana - gelegen im Norden des Landes unmittelbar an der Grenze zu den USA - strömen täglich aberhunderte Menschen aus allen Regionen der Welt, um von hier aus in ihr "Traumland" zu kommen. Viele bleiben jedoch in den Elendsvierteln der Stadt hängen.

                                        Seit fast dreißig Jahren kümmern sich in Tijuana die langjährigen Projektpartner von Jugend Eine Welt - die Salesianer Don Boscos - in ihren über die Stadt verteilten Einrichtungen (Jugendzentren, Schulen, Ausbildungsstätten, Sportplätzen) um benachteiligte Kinder und Jugendliche. Geholfen wird natürlich auch vielen der gestrandeten Migranten - sei es mit Essen, Kleidung oder Unterkunft. Jetzt stößt man aber langsam an die Grenzen der Kapazität.

                                        "Zuerst waren es täglich 20 bis 30 Leute, die wir mitverköstigt haben", berichtet Fr. Felipe Pascencia, Rektor des Proyecto Salesiano Tijuana. Dann waren es bis zu 170 Gäste täglich im Speisesaal und "aktuell sind es jetzt hunderte Menschen." Da der Platz längst nicht mehr ausreicht, wurden sogar Räumlichkeiten der Salesianer selbst in Unterkünfte umfunktioniert. Pascencia: "Vielfach sind ganze Familien mit ihren Kindern zu versorgen, ehrenamtlich Helfer anderer Kirchengemeinden unterstützen uns, einige Mahlzeiten werden auch in öffentlichen Küchen zubereitet."

                                        Die durch den Ansturm entstandenen Mehrkosten konnten bislang mit Spenden abgedeckt werden. "Wir sind gerne bereit, den Menschen in ihrer schwierigen Situation zu helfen - sie sind ja unsere Brüder und Schwestern, die uns brauchen", sagt Fr. Felipe Pascencia.

                                        Mehr als hundert Volontäre aus Österreich in Tijuana

                                        Seit Mitte der 1990er-Jahre haben im Proyecto Salesiano Tijuana weit mehr als 100 österreichische Volontäre von Jugend Eine Welt gearbeitet. Und so mitgeholfen, dieses wichtige Netzwerk der Salesianischen Jugendarbeit aufzubauen. "Im Schnitt hatten wir jährlich bis zu fünf Volontäre in Tijuana im Einsatz", sagt Johannes Ruppacher, Geschäftsführer von VOLONTARIAT bewegt.

                                        Tijuana ist von sozialen und ökonomischen Gegensätzen geprägt. Unmittelbar neben Reichtum findet sich bitterste Armut. Das Proyecto Salesiano mit seinen insgesamt sieben Zentren ermöglicht benachteiligten Kindern und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitaktivität und bietet eine breite Palette an unterschiedlichen (Berufs-)Ausbildungen.

                                          Neuer Bischof in Haiti

                                            7. Juni 2016 - Erfreuliches gibt es aus Haiti zu berichten: Papst Franziskus hat Fr Sylvain Ducange, SDB - langjähriger Projektpartner von Jugend Eine Welt - nun zum Titularbischof von Novae und zum Weihbischof der Erzdiözese Port-au-Prince ernannt.

                                            Ducange - geboren 1963 in Haitis Hauptstadt Port-au-Prince - war von 2010 bis 2016 Provinzial der Salesianer in Haiti. In dieser Zeit fiel ihm die schwere Aufgabe zu, nach dem schweren Erdbeben auf Haiti im Jahre 2010 zahlreiche Wiederaufbauprojekte in Gang zu setzen. Alle von Jugend Eine Welt unterstützten Maßnahmen wurden gemeinsam mit Fr Sylvain Ducange abgewickelt.

                                            Wir gratulieren herzlich!

                                            Aktuelle Projekte auf Haiti finden sich hier

                                              Massi war „on the road“, diesmal in Indien

                                                Arbeit mit ehemaligen Straßenkindern, Meditation- und Yogakurse sowie viele tolle Abenteuer "on the road". Das alles hat "Massi" während seines mehr als fünf Monate dauernden Aufnethalt in Indien gemacht und erlebt. Jetzt hat Massi seine Erlebnisse und Abenteuer wieder in ein Buch "gegossen".

                                                Massi, das ist der Künstlername des ehemaligen Mitarbeiters von Jugend Eine Welt, Massimiliano Schiliro. Der aus Gavi im italienischen Piemont stammende 35-Jährige bezeichnet sich selbst als "Reisender und Mutermacher". Mehr als ein Jahr lang war Massi etwa vor seinem Italien-Tripp durch Südamerika unterwegs. Er legte dabei über 45.000 km per Bus, Zug, Schiff und zu Fuß zurück , war über "Couch Surfing" bei 56 Familien untergebracht. Bei einer Reihe von Vorträgen auch in Österreich berichtete Massi über seine gemachten Erfahrungen - und präsentierte diese schließlich in seinem Buch "Massi on the road in Sud America".

                                                "Massi on the road in India" ist nun sein neuestes Werk, in dem Schiliro über seine Reise durch Indien vom September 2013 bis Februar 2014 berichtet. Für die Produktion bzw. Finanzierung des Buches hat sich Massimo etwas Besonders einfallen lassen: "Anstatt das Geld direkt an Entwicklungsprojekte zu spenden, die ich in Indien besucht habe, investiere ich es in Bücher, welche die Spenden vervielfältigen werden: ich werde voraussichtlich mit dem Verkauf des Buches meherer Tausend Euro sammeln können. Ich habe in diesen Jahren auf Reise so viel bekommen: das ist meine Art etwas zurückzugeben!"

                                                  Porträtfoto Oscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga 
Buchcover „Solidarisch leben in einer globalisierten Welt“  von Kardinal Rodríguez Maradiaga  
Porträtfoto Oscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga
                                                  Porträtfoto Oscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga 
Buchcover „Solidarisch leben in einer globalisierten Welt“  von Kardinal Rodríguez Maradiaga  
Porträtfoto Oscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga

                                                  Auszeichnung für Kardinal Rodríguez Maradiaga

                                                    Mit einem besonderen Preis wird der Erzbischof von Tegucigalpa in Honduras ausgezeichnet: Oscar Andrés Kardinal Rodríguez Maradiaga erhält den "Ordo-Socialis-Preis 2015". Der Preis der wissenschaftlichen Vereinigung Ordo Socialis wird am 5. März 2016 im deutschen Bad Honnef, dem Sitz der Vereinigung, überreicht.

                                                    Kardinal Rodríguez Maradiaga (Jahrgang 1942) - bekannt etwa durch sein weltweites Eintreten für die Entschuldung von Entwicklungsländern, die Bekämpfung der Armut und das Engagement für die Verlierer der Globalisierung - bekleidete unter anderem von 2007 bis 2015 das Amt des Präsidenten von Caritas International und ist Koordinator des 2013 von Papst Franziskus geschaffene Kardinalsrat.

                                                    Der Salesianer Don Boscos, der unter anderem auch in Innsbruck studiert hat, ist seit langem auch mit Jugend Eine Welt verbunden. Auf Einladung von Jugend Eine Welt war Kardinal Rodríguez Maradiaga etwa vor elf Jahren in Wien zu Besuch.

                                                    Der Preis

                                                    Kardinal Rodríguez Maradiaga wird bei der Preisverleihung persönlich anwesend sein und einen Vortrag zum Thema "Papst Franziskus und die Soziallehre - neue Impulse für die Zukunft der Kirche" halten.

                                                    Der "Ordo-Socialis-Preis" wird alle zwei Jahre an Persönlichkeiten verliehen, die sich durch ihr Wirken für die Verbreitung und Verwirklichung wichtiger Themen der christlichen Soziallehre einsetzen. ORDO SOCIALIS ist eine wissenschaftliche Vereinigung, die sich zum Ziel gesetzt hat, die christliche Gesellschaftslehre zu fördern und damit für Freiheit und Gerechtigkeit in der Welt einzutreten. Mehr Info findet sich unter www.ordosocialis.de

                                                    Das im Don Bosco Verlag erschienene Buch "Solidarisch leben in einer globalisierten Welt" von Kardinal Rodríguez Maradiaga ist im Webshop von Jugend Eine Welt erhältlich.


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