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Neuigkeiten und Meldungen

    aus dem großen Jugend Eine Welt Netzwerk

    Neues Wohnhaus für unbegleitet minderjährige Flüchtlinge

      26. April 2017 - Mit dem gemeinsamen Spatenstich am Mittwoch erfolgte der Startschuss zur Errichtung des neuen Wohnhauses für unbegleitete Flüchtlinge in Wien-Inzersdorf. Der zweigeschoßige Bau für das Don-Bosco-Flüchtlingswerk - einer Initiative der Salesianer Don Boscos, der Don-Bosco-Schwestern und von "Jugend Eine Welt" - entsteht in unmittelbarer Nähe zum bestehend Wohnhaus "Abraham", das nach fast 15 Jahren als Zuhause für minderjährige Flüchtlinge langsam ausgedient hat.

      Nach der Fertigstellung des Gebäudes im April 2018 bietet das Haus bis zu 30 jungen Flüchtlingen ein neues Zuhause. Die sechs geplanten Wohneinheiten sind als Wohngemeinschaften mit Doppel- und Dreibettzimmern, gemeinsamer Küche und Sanitäranlagen für jeweils fünf Personen konzipiert. Auch im neuen Haus wird laut Eva Kern, Geschäftsführerin des Flüchtlingswerkes, weiter nach dem bewährten pädagogischen Konzept im Geiste des "Jugendapostels" Don Bosco gearbeitet: "Klare Strukturen und eine Umgebung des Respektes und des Vertrauens."

      Jugend Eine Welt Geschäftsführer Reinhard Heiserer betont, das bei aller Sorge um die bestmögliche Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Österreich die Bekämpfung der Ursachen von Flucht wie lebensbedrohende Armut, Ausbeutung und Krieg nie aus den Augen verloren werden darf.

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          Das Dorf Umudugudu

            "Weniger beten, mehr arbeiten - so wie Don Bosco gesagt hat: Arbeit ist Gebet". Diese Devise gilt für Salesianerpater Hermann Schulz und sein Dorf "Umudugudu". Vor mehr als 30 Jahren hat Schulz das Kinderdorf rund 50 Kilometer südöstlich der ruandischen Hauptstadt Kigali gegründet. Das Besondere: Es ist ein Jugend- und Waisendorf im Herzen Afrikas in einer vor wenigen Jahren noch schwer gezeichneten Region. Verwaisten und verstoßenen Kindern wird hier mit einer vernünftigen Schul- und Berufsausbildung eine Zukunftschance geboten.

            Umudugudu ist ein Dorf mit Kirche, Dorfplatz, Werkstätten und Krämerladen. Eine Sozialstation gibt Waren für Menschen der Umgebung aus, es gibt Nutztiere wie eine Kuh und eine Herde Ziegen. Mehrere Hundert Kinder haben hier ein neues Zuhause gefunden. Zu den Einrichtungen des Dorfes zählen eine Holz- und eine Metallwerkstatt, in der sowohl Menschen aus der Umgebung tätig sind als auch die Jugend des Dorfes. Es gilt das Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe.

            Das Jugend- und Waisenhaus Umudugudu ist als Verein organisiert. Es wird seit einiger Zeit von den einheimischen Kräften weitergetragen. Auch 20 Ordensschwester arbeiten in dem Dorf. Pater Schulz, der zuvor in Litauen und dann in Brasilien gearbeitet hat, ging 1979 nach Ruanda und übernahm die Pfarrei in Musha, die damals nur aus einem Haus bestand. Gemeinsam mit den Jugendlichen der Gegend legte er Felder an, verkaufte Gemüse, kaufte zwei Ferkel. 1982 wurden die ersten Gebäude für "sein" Dorf errichtet.

            Beim Genozid 1994 wurden auch hier tausende Menschen ermordert. Pater Schulz konnte im letzten Moment fliehen. Er kehrte jedoch nach Ruanda zurück und baute das Dorf wieder auf.

            Das Video (oben) gibt einen Eindruck vom Leben im Dorf.
            Mehr Infos gibt es hier: www.umudugudu.de

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              „Elektro Unser“ – Fortbildung zum Thema Kinderrechte und Elektronik

                Du hast ein Handy? Ja? Dann gehörst du zu den 65% der Weltbevölkerung, die ein Mobiltelefon besitzt. In Österreich haben auch fast alle Jugendlichen ein Handy. Grund genug, um mit Kindern und Jugendlichen zu Elektronik zu arbeiten. Aber was steckt in unseren Handys drinnen? Und was haben Handy, Laptop und Co. mit Kinderrechten zu tun?

                Am Samstag, dem 22. April 2017 organisierte das Jugend Eine Welt Bildungsteam, eine Fortbildung zum Thema "Elektro Unser - Kinderrechte und Elektronik". Olivia Tischler von Südwind erarbeitete mit dem Team viele verschiedene Methoden: Wir probierten ein Planspiel zu sozialer Verantwortung in Unternehmen, schauten uns die Rohstoffe genauer an, die in einem Handy stecken und beschäftigten uns mit der Problematik des E-Wastes.

                Am Schluss waren sich alle einig: Gerade weil Elektronik nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken ist, müssen wir uns genauer mit ihr und den ökologischen und sozialen Auswirkungen beschäftigen. Die Workshoparbeit des Jugend Eine Welt Bildungsteams bietet hier einen ersten Anknüpfungspunkt.

                Mehr über das Jugend Eine Welt Bildungsteam gibt es hier 

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                    Das letzte Abendmahl   - Jesus mit Straßenkindern photo Das letzte Abendmahl.jpg

                    Das letzte Abendmahl

                      Diese Darstellung des letzten Abendmahls kommt von unseren Don Bosco Freunden aus Ecuador. Jesus hat Straßenkinder um sich versammelt: benachteiligte Kinder, die auf ein neues Leben hoffen. So schutzbedürftig und hoffnungsvoll sind auch die Seelen der Kinder und Jugendlichen, die nach ihren leidvollen Erfahrungen in den von Jugend Eine Welt geförderten Projekten ein neues Leben finden.

                      Trotz aller Verwundungen und Ängste glauben wir, dass ungeahnte Potentiale in diesen jungen Menschen stecken: Schönheit, Wachstum und die Kraft zum Fliegen! Mit diesen Augen sah Don Bosco gefährdete junge Menschen, die damals wie heute von der Gesellschaft übersehen werden. Karwoche und Osterzeit heißt für Jugend Eine Welt an diese Kraft zu glauben und die Hoffnung nicht zu verlieren.

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                        Trauer in Don Bosco Zentrum Mekanissa in Addis Abeba

                          Sieben Schüler starben bei Erdrutsch auf Müllhalde

                          20. März 2017 - Mit einer großen Trauerfeier gedachte man am vergangenen Wochenende im Don Bosco Zentrum Mekanissa in Addis Abeba in Äthopien den Opfern des Erdrutsches auf der Müllhalde "Koshe" eine Woche zuvor. Unter den 115 Toten waren auch insgesamt sieben Schüler des Don Bosco Zentrums.

                          "Ein Kind hat die Grundschule, je zwei Kinder haben unsere Mittel- und die weiterführende Schule besucht, zwei Kinder wurden von unserem Lebensmittel-Hilfsdprogramm unterstützt", berichteten die Salesianer, langjährige Projektpartner von Jugend Eine Welt in Äthiopien. Ein Mitarbeiter des Don Bosco Zentrums hat bei dem Unglück sogar seine ganze Familie verloren. Seit 18 Jahren gibt es das Don Bosco Zentrum in den Vororten Koshe und Kore, um der armen Bevölkerung, vor allem Kinder und Jugendlichen, zu helfen.

                          Auf der riesigen Mülldeponie in den Vororten von Addis Abeba werden seit mehr als 50 Jahren die Abfälle aus der Millionen-Hauptstadt deponiert. Wegen ihrer Größe und Gefährlichkeit war die Deponie bereits vor einiger Zeit geschlossen worden. Doch wegen anhaltender Proteste aus der Bevölkerung wurde die Müllhalde vor wenigen Monaten wieder geöffnet. Hunderte Menschen haben dort täglich nach wieder verwertbaren Gegenständen gesucht. Zum Zeitpunkt des Unglücks sollen sich über 150 Menschen dort befunden haben.

                          Bei der Trauerfeier im Don Bosco Zentrum gedachten an die 2000 Schüler mit Kerzen, Blumen und Stille ihrer getöteten Kameraden.

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                            Freundschaftsreise nach Ecuador - 20 Jahre Jugend Eine Welt

                              In Ecuador entstanden vor mehr als 20 Jahren die ersten Ideen zur Gründung von Jugend Eine Welt. Durch viele Aktivitäten in dem kleinen lateinamerikanischen Land ist Jugend Eine Welt mit Ecuador tief verbunden. Anlässlich des 20. Geburtstags von Jugend Eine Welt im Jahr 2017 luden wir Freunde und Förderer zu einer Freundschaftsreise durch das Land in der "Mitte der Welt".

                              Ein kleiner Überblick der Erlebnisse unserer Reisegruppe findet sich hier

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                                "It's up to youth" - erste große Jugendkonferenz

                                  Was können wir zu einer friedlicheren Welt beitragen? Wie können wir Politik inklusiv gestalten? Und welchen Beitrag können Jugendliche für eine gerechtere Welt leisten?

                                  Diesen Fragen wurde auf der erstmals veranstalteten Jugendkonferenz der Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) in Bonn von 25.-27.11.2016 nachgegangen. Die Konferenz dient als Austauschplattform für junge Leute, die bereits global- und gesellschaftspolitisch aktiv sind oder es werden wollen. Das Programm bot breite Beteiligungsmöglichkeiten, von Podiumsdiskussionen zu den großen Themen wie Frieden und Nachhaltigkeit, bis hin zu Zukunftswerkstätten, in denen die jungen Teilnehmenden unter Moderation ihre eigenen Projekte entwickeln konnten.

                                  Jugend Eine Welt war mit Sophia Stanger, die Koordinatorin des Bildungsteams von Jugend Eine Welt, auch dabei und zeigte, wie sich jede*r von uns dafür einsetzen kann, damit das Leben junger Menschen gelingt. Bei unserem Aktiv-Stand informierten wir die Teilnehmenden über Jugend Eine Welt, das Bildungsteam und Freiwilligeneinsätze. Außerdem fragten wir: Was ist toll in dieser Welt? Und was möchtest du ändern?

                                  Expertenrunde
                                  Zu den Expertinnen und Experten, die mit den jungen Leuten auf der Konferenz diskutierten, zählten unter anderem die Programmdirektorin der World Federation of UN Associations Irene Martinetti, die ehemalige Mitarbeiterin des Präsidenten der UN-Generalversammlung, Anna Cavazzini, die UN-Jugenddelegierte Katharina Buch und Eric Klausch, der Nachwuchspolitiker Felix Banaszak von Bündnis90/Die Grünen und der Gründer der "Hotline für besorgte Bürger", Ali Can.Verschiedene Kooperationspartner unterstützen die DGVN bei der Veranstaltung, darunter das Auswärtige Amt, UNICEF, OXFAM, PLAN International, UNESCO, UNRIC, ONE, UN Volunteers, Plant for the Planet und die Stadt Bonn.Ausführliche Informationen zur Jugendkonferenz gibt es unter up2youth.de

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                                    Bildung entscheidet über die Zukunft der Menschheit

                                      Zwei Buchtipps zum Thema Bildung

                                      Bildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche. Das ist eines der zentralen Anliegen in der Arbeit von Jugend Eine Welt. Aus aktuellem Anlass möchten wir hier auf zwei neue Bücher hinweisen, die sich beide mit dem Thema Bildung beschäftigen.

                                      "Wer überlebt?" - Diese Frage ist zugleich der Titel des Buches der beiden Autoren Reiner Klingholz und Wolfgang Lutz. Und sie geben mit ihrem Untertitel gleich eine bedeutungsschwere Antwort auf diese Frage: "Bildung entscheidet über die Zukunft der Menschheit"

                                      Die beiden Bevölkerungsexperten fordern in ihrem Buch Bildung für alle, überall. Für Klingholz (er ist Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung) sowie Lutz (er ist Direktor des World Population Program am IIASA und des Vienna Institute of Demography sowie Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien) verläuft die Konfliktlinie des 21. Jahrhunderts zwischen den Wissensgesellschaften und solchen, die den Zugang zu Bildung be- oder gar verhindern. Nicht Klima, nicht Rohstoffe, sondern Bildung ist der Schlüsselfaktor für das Überleben der Menschheit.

                                      Der "Kampf der Bildungskulturen", betrifft uns alle, denn Armut, Verzweiflung und Terror machen vor Grenzen nicht halt. Bildung ist die notwendige Voraussetzung für Demokratie. Bildung fördert Wohlstand und macht Gesellschaften langfristig überlebensfähig. Länder mit niedrigem Bildungsstandard haben hingegen nur geringe Chancen im globalen Wettbewerb.

                                      Die Autoren illustrieren an zahlreichen konkreten Länderbeispielen, dass Bildung die beste und wirkungsvollste Entwicklungshilfe ist. Ihre Forderung: Investition in Breitenbildung muss Priorität in der Entwicklungshilfe bekommen.

                                      ISBN 978-3-593-50510-7, Preis 24,99; Online bestellen unter: www.campus.de

                                        Das zweite Buch ist eigentlich ein guide. Die Autorinnen Maria G. Baier-D'Orazio und Vital Banywesize Mukuza haben im Auftrag des "Centre for Vocational and Skills Training" (CAPA) in Bukavu in Kivu im Osten der Demokratischen Republik Kongo den "Guide for Practitioners of Vocational Training - How to reform vocational training to make it more effective for the local economy and the population" erstellt.

                                        Im CAPA hat man langjährige Erfahrung mit der Berufsausbildung für junge Menschen. Der Guide gibt diese Erfahrungen, Empfehlungen und Tipps wieder und wendet sich speziell an Leiter und Trainer ähnlicher Einrichtungen.

                                        In der Online-Library unter www.unevoc.unesco.org findet sich ein pdf des Buches (in Englisch) zum Downloaden.

                                        Mehr über die Autorinnen findet sich unter www.consult-and-write.com

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                                          Begegnungsabend in Wien mit Bischof aus Pakistan

                                            Jugend Eine Welt präsentierte Pakistan-Projekte

                                            Anlässlich des Österreich-Besuchs von Bischof Samson Shukardin der Diözese Hydarabad aus Pakistan lud die österreichische Aktion "SCP - Scholarships for Children Pakistan" am 23. September 2016 unter der Schirmherrschaft des Bankhauses Schelhammer & Schattera im Franziskanerkloster in Wien zu einem Abend der Begegnung ein, wo Vertreter verschiedener katholischer Organisationen und österreichische Hilfswerke mit Bezug zu Pakistan Ihre Projekte vorstellten und Gelegenheit zur Vernetzung hatten.

                                            Bischof Samson Shukardin selbst rief vor mehreren Jahren als junger Franziskaner mehrere Bildungsprojekte und Schulbauten mit Hilfsgeldern aus Österreich in und um Hydarabad ins Leben und stellte diese Projekte auf beeindruckende Weise an diesem Abend vor.

                                            JUGEND EINE WELT wies auf seine Projekte in Quetta und Lahore hin, ebenso wie auf die geleistete Notfallhilfe nach den Erdbeben 2005 und 2008 sowie nach den Überflutungen 2010. Unseren langjährigen Partner vor Ort, den Salesianerpater Peter Zago, kennt Bischof Shukardin auch persönlich gut. Besonders gefällt Bishof Shukardin das Engagement der Salesianer im Bereich der technischen Berufsausbildung, die er nun verstärkt auch in seinen Projekten forcieren möchte.

                                            Anna Dengel
                                            Auch der Pakistan-Österreichbezug durch ANNA DENGEL wurde von uns kurz vorgestellt: die junge Tiroler Ärztin kam 1920 nach Rawalpindi (damals Indien / heute Pakistan) und kümmerte sich vorwiegend um die medizinische Versorgung von Frauen, da diese durch religiöse und kulturelle Umstände von keinem männlichen Arzt behandelt werden durften. Rund 20 Jahre später gründete sie den Orden der Missionsärztlichen Schwestern mit Hauptsitz in London, der bis heute ihr Werk in zahlreichen Ländern erfolgreich fortsetzt.

                                            Mehr über Anna Dengel findet sich hier: www.freundeannadengel.at

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                                              „Auch sie fürchtete sich vor dem Tod“

                                                Anlässlich der Heiligsprechung von Mutter Teresa am 4. September: Interview mit Pater Rosario Stroscio, dem Beichtvater von Mutter Teresa

                                                01. September 2016 - Für viele war sie es schon zu Lebzeiten - eine Heilige. Jetzt war es soweit: Am Sonntag, dem 4. September 2016, wurde Mutter Teresa von Kalkutta (1910-1997) - Ordensgründerin und Friedensnobelpreisträgerin - heilig gesprochen. Papst Franziskus leitete persönlich die Heiligsprechungsfeier auf dem Petersplatz in Rom. Die Feier gilt als einer der Höhepunkte des diesejährigen "Heiligen Jahr der Barmherzigkeit". Sie fand am Tag vor dem offiziellen Gedenktag der neuen Heiligen am 5. September statt, der zugleich auch der Todestag von Mutter Teresa ist.

                                                Jugend Eine Welt hatte vor einiger Zeit die Gelegenheit, in Indien mit einem der letzten Beichtväter und gutem Bekannten von Mutter Teresa zu sprechen - mit dem 94-jährigen Salesianerpater Rosario Stroscio. Lesen Sie hier das Interview.

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                                                  Ein Fußball als Dankeschön

                                                    Verabschiedung von Bischof Ludwig Schwarz als KOO-Vorsitzender

                                                    "Die weltweite Ungleichheit zwischen Arm und Reich ist ein Skandal." Schon zu Beginn seiner Amtszeit als Vorsitzender der Koordinierungsstelle der Österreichischen Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission - kurz KOO - hat Bischof Ludwig Schwarz mit sehr direkten Statements aufhorchen lassen. Der emeritierte Bischof von Linz wurde in seinen 15 Jahren als Vorsitzender der KOO (2001-2016) auch nicht müde, die Mitverantwortung seiner Bischofskollegen, der Bundesregierung sowie aller Katholiken für die spirituellen und materiellen Nöte auch der fernen Nächsten zu betonen.

                                                    In der letzten Juniwoche 2016 wurde Bischof Ludwig Schwarz im Rahmen der jährlichen Vollversammlung der KOO in Graz bei einer herzlichen Feier aus seiner Funktion als Vorsitzender verabschiedet. Sein Nachfolger als Vorsitzender, Bischof Werner Freistetter, sowie zahlreiche weitere Gäste dankten dabei dem Altbischof für dessen jahrelangen Bemühungen. "Die Kirche darf nicht aufhören, sich für gerechte Strukturen einzusetzen", betonte Schwarz wiederholt.

                                                    Zur Verabschiedung eingestellt hat sich auch Reinhard Heiserer, Vorsitzender von Jugend Eine Welt. Bischof Ludwig Schwarz ist der Hilfsorganisation seit vielen Jahren verbunden und unterstützt die Arbeit von Jugend Eine Welt immer wieder. "Danke für den Einsatz für die EINE Welt und Gottes Segen für die Zukunft", bedankte sich Heiserer bei Schwarz und überreichte einen fairen Fußball sowie eine persönliche Fototafel.

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                                                      Archiv

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