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Mission Statement – Plattform Globale Bildungsgerechtigkeit zum Downloaden


Plattform Globale Bildungsgerechtigkeit

    Jugend Eine Welt ist Gründungsmitglied der Plattform Globale Bildungsgerechtigkeit, die sich der Öffentlichkeit erstmals im April 2015 mit zwei Veranstaltungen vorstellte. Die Plattform versteht sich als offener Zusammenschluss österreichischer Organisationen, die sich für Bildungsgerechtigkeit in globaler Perspektive einsetzen und Bildungsdiskurse aus dem globalen „Süden“ und „Norden“ kritisch hinterfragen bzw. zusammenführen möchten. Weitere Gründungsmitglieder sind:  Bundesjugendvertretung, Kindernothilfe Österreich, Licht für die Welt, ÖFSE, Paulo Freire Zentrum sowie die Südwind Agentur.

    Mission Statement – Plattform Globale Bildungsgerechtigkeit

      Warum globale Bildungsgerechtigkeit?

      Fast 58 Millionen Kinder (6-11 Jahre) weltweit besuchen keine Schule und haben keinen Zugang zu formaler Bildung und den Möglichkeiten, die sich durch Bildung erschließen. Doch Zugang zu Bildung ist nicht das einzige Problem: Oft mangelt es auch an der Qualität der Schulbildung. Viele Bildungssysteme sind ausgrenzend oder verstärken soziale und ökonomische Ungleichheiten. Globale Trends wie beispielsweise die Ökonomisierung von Bildung und die Engführung im Sinne von Ausbildung vergrößern Bildungsungleichheit und festigen die Dominanz des westlichen Bildungsmodells. Weil Bildung eine Schlüsselrolle zur Armutsbekämpfung zugeschrieben wird, ist „Primärschulbildung für alle“ das zweite von acht Millennium-Entwicklungszielen der Vereinten Nationen, die bis 2015 erreicht werden sollen. Bildung wird voraussichtlich auch Eingang in die neue internationale Entwicklungsagenda, die Sustainable Development Goals, finden, die im September 2015 beschlossen werden sollen.

      Bildung als Weg aus der Armut, aber auch ungleiche Chancen auf Grund von Bildung sind Herausforderungen, die sich im globalen Süden wie im Norden gleichermaßen stellen. Vor diesem Hintergrund haben sich entwicklungs- und bildungspolitische Organisationen aus Österreich zur Plattform für Globale Bildungsgerechtigkeit zusammengeschlossen.

      Was wir tun:

      Globale Herausforderungen systemisch betrachten

      Globale Trends wie die oben beschriebenen führen vielerorts zum Anwachsen sozialer Ungleichheit sowie zur Verdrängung lokaler Bildungszugänge und kritischer Inhalte. Wir möchten Bildungsdiskurse aus dem globalen Süden und Norden kritisch hinterfragen bzw. zusammenführen. Die Betrachtung verschiedener Diskurse kann wechselseitig befruchtend sein und größere Zusammenhänge erkennen lassen.

      Horizonte erweitern

      Die verschiedenen Hintergründe und Zugänge der beteiligten Organisationen bzw. Personen sind ein Potenzial, das wir nutzen wollen: durch das Zusammenbringen unterschiedlicher AkteurInnen, durch anregende Diskussionen und gemeinsames Reflektieren.
      Zwischen Bildungsoptimismus und kritischen Bildungsansätzen befindet sich eine große Bandbreite an Positionen, die wir miteinander in Austausch bringen wollen, um kreative Inputs zu bekommen und liefern zu können.

      Voneinander lernen

      Eines der Ziele der Plattform für globale Bildungsgerechtigkeit ist es, Bildungsdiskurse in Österreich anzuregen. Wir sind überzeugt, dass der globale Süden Zugänge und Methoden zu Bildung bietet, die für den österreichischen Kontext horizonterweiternd sein können – im formalen wie im non-formalen Bildungsbereich ebenso wie beim informellen Lernen und im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit. Daher ist neben der Zusammenführung von Diskursen, Ideen und Konzepten auch die Vernetzung von engagierten Personen und Einrichtungen eines der Ziele der Plattform.

      Gemeinsam auftreten

      In der anwaltschaftlichen Arbeit hört man die lauten Stimmen eher als die leisen. Gemeinsames und abgestimmtes Auftreten zum Thema globale Bildungsgerechtigkeit ist daher ein Ziel der Plattform.

      Wie wir arbeiten:

      Die Plattform versteht sich als offener Zusammenschluss verschiedener österreichischer Organisationen, die sich für Bildungsgerechtigkeit in globaler Perspektive einsetzen. Wir sehen unser Arbeiten als prozessorientiert. Austausch und Vernetzung stehen im Mittelpunkt. Darüber hinaus sind gemeinsames Auftreten und punktuelle gemeinsame Veranstaltungen möglich, z.B. im Rahmen der Global Action Week der Global Campaign for Education. Vernetzungstreffen finden derzeit 3-4 Mal im Jahr statt.

      Derzeitige Mitglieder der Plattform Globale Bildungsgerechtigkeit:

      Bundesjugendvertretung (BJV), Jugend Eine Welt, Kindernothilfe Österreich, Licht für die Welt, Österreichische Forschungsstiftung für Internationale Entwicklung (ÖFSE), Paulo Freire Zentrum, Südwind Agentur.

      Wir freuen uns über Interesse an unserer Arbeit und möchten gleichgesinnte Organisationen zum Mitmachen einladen.

      Rückfragen und Kontakt:

      • Gerald Faschingeder, Paulo Freire Zentrum (gerald.faschingeder@paulofreirezentrum.at)
      • Astrid Glatz, Licht für die Welt (a.glatz@licht-fuer-die-welt.at)
      • Angelika Gerstacker, Jugend Eine Welt (Angelika.Gerstacker@jugendeinewelt.at)
      • Franz Halbartschlager, Südwind Agentur (franz.halbartschlager@suedwind.at)
      • Margarita Langthaler, ÖFSE (m.langthaler@oefse.at)
      • Maria Lettner, Bundesjugendvertretung (maria.lettner@jugendvertretung.at)
      • Gottfried Mernyi, Kindernothilfe Österreich (gottfried.mernyi@kindernothilfe.at)


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