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Das war die 6. ROMARIA

    Gemeinsam mit der Pfarre Schwechat und dem Weltdorf St. Gabriel lud das Don Bosco Flüchtlingswerk am Samstag, dem 25. April 2015 zur aktiven Teilnahme an der 6. Romaria.

    24 Kilometer zu Fuß am Stadtrand von Wien, von Flüchtlingsheim zu Flüchtlingsheim: einen ganzen Tag lang wurde mit der Romaria ein starkes Zeichen für die Aufnahme von Flüchtlingen gesetzt. Die Wallfahrt startete um 8 Uhr in der Pfarrkirche Schwechat.

    Um 8.30 trafen die Wallfahrer im Sozialzentrum Zirkelweg ein, wo das „Pfarrnetzwerk Asyl“ den Impuls „Pfarren unterstützen Flüchtlinge“ gestaltete. Weiter ging es nach Oberlaa, wo in der Pfarrkirche Oberlaa von der Schubhaftseelsorge der Impuls „Menschen in Schubhaft“ gestaltet wurde. Um 12.00 Uhr trafen die Wallfahrer am Islamischen Friedhof in Liesing ein, wo sie vom Jugendrat der Islamischen Glaubensgemeinschaft herzlich empfangen wurden. Nach dem Impuls „Opfergedenken“ veranstalteten die Gastgeber eine Führung durch den Islamischen Friedhof.

    Danach führte der Weg in die Don Bosco Pfarre Inzersdorf-Neustift, wo die Teilnehmer der Romaria von Jugendlichen des Jugendwohnheimes Abraham herzlich empfangen wurden. Die jungen Flüchtlinge zeigten sich als hervorragende Gastgeber und kredenzten den Wallfahrern kühle Getränke und kleine Köstlichkeiten aus ihren Heimatländern.

    Das Flüchtlingswerk gestaltete den Impuls: „Warten auf den Asylbescheid – Die verlorene Zeit“. Dabei erzählte Vesela, Betreuerin der Wohngemeinschaft Noemi, von ihrer Arbeit mit jungen Flüchtlingen. Besonders schöne Worte fand die junge Frau zum Thema Hilfe: „Sicherlich kann jeder Mensch mit Geld und Sachspenden helfen. Die Menschen können aber auch helfen, indem sie nicht die Augen verschließen und ganz einfach achtsam leben!“

    Mostafa Noori kam als unbegleiteter Minderjähriger Flüchtling in das Don Bosco Flüchtlingswerk. Heute lebt der 21jährige in einer Wohngemeinschaft mit zwei Studenten und bereitet sich auf sein Studium vor. Gerne denkt er an die Zeit im Flüchtlingswerk. In einem kurzen Impulsreferat erzählte er von der Zeit, als er nach seinem 18. Geburtstag die sozialpädagogische Einrichtung verlassen musste und in der Nachbetreuung Moses des Flüchtlingswerkes Halt fand: „Die Betreuerinnen von Moses sind einfach immer da. Es werden Probleme besprochen und gelöst und es gibt Hilfestellung bei Schwierigkeiten, die junge Flüchtlinge, die plötzlich auf eigenen Füßen stehen müssen, haben. Gäbe es das Don Bosco Flüchtlingswerk nicht, ich wäre nicht da, wo ich heute bin. Danke!“

    Um 15.00 Uhr zogen die Wallfahrer weiter. Musikalisch begleitet wurden sie von SambAttak. Um 15.45 Uhr trafen sie in der Pfarrkirche Neu Erlaa ein, wo Kolping Österreich den Impuls „Arbeit und Arbeitssuche“ gestaltete. Um ca. 17.15 fand in der Kapelle an der Kreuzung Anton Benja-Str./Wienerstraße der Impuls der Asylkoordination „Vielfältiges Engagement für Flüchtlinge“ statt.

    Eine Stunde später trafen die Wallfahrer im Missionshaus St. Gabriel in Maria Enzersdorf ein. Das Haus St. Gabriel der Caritas Flüchtlingshilfe gestaltete den Impuls „Sonderbetreuung für geflüchtete Menschen“.

    Einen würdigen Abschluss fand die Sechste Romaria mit dem Politischen Abendgebet um 19.30 Uhr in der Hl. Geist Kirche St. Gabriel.

    Das Don Bosco Flüchtlingswerk

    Das Don Bosco Flüchtlingswerk Austria ist eine Initiative der Salesianer Don Boscos, der Don Bosco Schwestern und von Jugend Eine Welt mit dem Ziel, sich für unbegleitete junge Flüchtlinge in Österreich einzusetzen.


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