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"Es ist wichtig denken, diskutieren und kritisieren zu lernen"

    Theotag 2017 im Haus der Begegnung

    Der traditionelle "TheoTag" am 9. Februar 2017 im Innsbrucker Haus der Begegnung bot 360 Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, kirchliche Berufsfelder kennen zu lernen. Impulsvorträge und Gesprächskreise gaben Einblick in kirchliche Arbeitsfelder und boten Gelegenheit, mit Vertretern der Diözese Innsbruck und der Theologischen Fakultät zu sprechen.

    In seinem Grußwort wies Diözesanadministrator Jakob Bürgler auf zunehmende Tendenzen zur Vereinfachung und Polarisierung in der Gesellschaft hin und betonte: "Es ist wichtig denken, diskutieren und kritisieren zu lernen. Theologie und Kirche leisten dazu einen wertvollen Beitrag." Zu seiner eigenen Entscheidung zum Priesterberuf erzählte er, dass eine seiner Mitschülerinnen darauf mit der Frage "Spinnsch Du?" reagiert habe. "Da habe ich gemerkt, dass es wirklich etwas ungewöhnliches und verrücktes hat, Theologie zu studieren und Priester zu werden." In diesem Sinne lade er alle dazu ein, im eigenen Leben auch etwas verrücktes zu tun, schloss Bürgler.

    Zum Theotag, der in allen österreichischen Diözesen abgehalten wird, sind SchülerInnen der letzten beiden Schulstufen aus mittleren und höheren Schulen eingeladen, sich ein Bild der Kirche als Arbeitgeberin zu machen. In 12 Gesprächskreisen gaben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der verschiedenen Organisationen Einblick in ihre Tätigkeit als Volontär, Krankenhaus-Seelsorger, Sozialpädagoge, Theologe, Priester, Ordensfrau/Ordensmann oder NGO-Mitarbeiter.

    Unter dem Schlagwort "Theologie Live" erörterten Theologieprofessoren der Theologischen Fakultät Innsbruck unter anderem die Angst Europas vor dem Islam oder die Frage nach dem Sinn des Lebens.


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