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Anja Dvorzak macht einen Einsatz mit EINE WELT ARBEIT.
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Einsatz in Indien

    "Abwechslungsreich, spannend und anstrengend"

    Im Spätsommer 2015 war es für Anja Dvorzak soweit: Die 30-Jährige Salzburgerin ging für vier Monate als Volontärin in ein Don Bosco Zentrum für Straßenkinder in Bangalore, Indien.  Dvorzak arbeitete seit Jahren als Neuropsychologin im Landeskrankenhaus Salzburg. In Indien unterstützte sie die - oft traumatisierten Kinder  - psychologisch.

    „Eine Arbeitskollegin von mir war in Sri Lanka. Durch sie bin ich auf den Volontariatseinsatz aufmerksam geworden“, sagt Dvorzak. Denn eine Zeit lang im Ausland zu leben und dabei Sinnvolles zu leisten – das wollte die Salzburgerin schon seit ihrem 18. Lebensjahr. „Doch es kam immer etwas dazwischen: Studium, Familie, Freunde. Nun passt es gut.“

    In der Acht-Millionen-Stadt Bangalore gibt es eine boomende Computer-Industrie, aber auch Tausende Kinder, die auf der Straße leben. Die meisten von ihnen kommen aus zerrütteten Familien und wollen nicht mehr dorthin zurück. Im Don Bosco Zentrum Vatsalya Bhavan erhalten Mädchen, die betteln, stehlen oder Kinderarbeit verrichten mussten, Schutz und psychologische Hilfe.

    Anja berichtete über ihre ersten Eindrücke in Bangalore:

    "Bangalore kurz zu beschreiben ist eigentlich gar nicht möglich.  Es ist schmutzig und es stinkt, trotzdem ist es wunderschön. Es ist chaotisch und hat dennoch System. Es ist alles „no problem“, aber auch sehr kompliziert. Es ist warm und regnet aus Kübeln. Das Essen ist scharf und extrem süß. So auch die Kinder, sie sind manchmal wirklich schlimm, und gleichzeitig so spitze.

    Die Arbeit mit den Kindern ist abwechslungsreich, spannend und anstrengend. Langsam lerne ich die Lebensweisen, die Sorgen und Ängste der Kinder kennen. Den Einen lerne ich Englisch, die Anderen betreue ich mit Spielen oder verschiedenen skill trainings eher pädagogisch. Die Kinder lieben jede Form der Aktivität.
    „Meine college girls“ sind wohl meine größte Herausforderung. Als ihr Counselor versuche ich, sie und ihre Leben kennenzulernen, um sie in ihrem Alltag bestmöglich unterstützen zu können. Es gibt so vieles, was anders ist, was ich noch nicht weiß, so vieles, das wichtig ist. Ich bin dankbar über die Möglichkeit, hier sein zu können."


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