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Ghana: Verringerung der Säuglingssterblichkeit

Techiman ist eine Stadt in der Brong-Ahafo Region von Ghana (Westafrika), in der 40 verschiedenen Ethnien leben. Die Stadt ist ein wichtiger Umschlagplatz für landwirtschaftliche Produkte aus Nord- und Zentralghana und besitzt damit einen der größten Märkte West-Afrikas. Techiman liegt auch an der wichtigen Transitstrecke in den Nordosten und Nordwesten des Landes, sowie nach Burkina Faso und in die Elfenbeinküste. Die Stadt ist daher ein zentraler Verkehrsknotenpunkt und verbindet den Norden des Landes mit der im Süden gelegenen Hauptstadt Accra.

 

Vor mehr als 50 Jahren haben hier die Missionsärztlichen Schwestern das Holy Family Hospital gegründet und bis 1974 auch selber betrieben. Mittlerweile fungiert die Diözese Techiman als Betreiber des Krankenhauses, die Missionsärztlichen Schwestern sind als Ärztinnen und Krankenschwestern weiterhin im Hospital tätig.

 

 

Medizinische Versorgung für Kinder

Unterernährung und durch Malaria verursachte Anämie sind wohl die häufigsten Gründe für den Aufenthalt von Kindern im Holy Family Krankenhaus. Zusätzlich zur Versorgung der Kinder müssen auch noch viele Verkehrsunfallopfer behandelt werden. Das Krankenhaus Holy Family in Techiman betreut durchschnittlich pro Monat 280 Kinder unter 14 Jahren. Die Hälfte der Kinder werden direkt in der Notaufnahmen behandelt, die andere Hälfte wird in der Kinderstation versorgt. Außerdem werden 60 Neugeborene jeden Monat betreut. Im Moment schlafen durchschnittlich 14 Kleinstkinder in nur fünf Betten und manchmal müssen bis zu fünf Babys in einem Inkubator liegen. Um diese große Zahl an Kinder versorgen zu können ist ein Ausbau des Hospitals dringend notwendig.

 

Durch die Erweiterung des Krankenhauses wird für die Kinder und Jugendlichen eine qualitativ hochwertige Versorgung gewährleistet und das Risiko von Infektionen verringert.

 

Zielgruppe:

Kinder, Neugeborene und ihre Mütter

 

Projektmaßnahmen:

  • Zubau und Ankauf einfachster Möbel
  • Kauf von zwei weiteren Inkubatoren
  • Ankauf grundlegender medizinischer Ausrüstung
  • Erweiterung der Neugeborenen-Intensivstation aufgrund gravierenden Platzmangels

 

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