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Zurzeit abgeschlossenes Projekt

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem derzeit ausfinanzierten Projekt wünschen oder an einer Finanzierung dieses Projektes Interesse haben, geben wir Ihnen dazu gerne persönlich Auskunft.

    In kurzer Zeit können wir den aktuellen Stand und Bedarf in dem nachstehenden Projekt erheben. Dieses Projekt ist nur eines aus der großen Zahl an Projekten, die uns aus den verschiedensten Ländern und zu den verschiedensten Themen vorgelegt werden. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen weiterhelfen können.

    Mail: spenden@jugendeinewelt.at

    Tel: +43 (0)1 879 07 07

    Vielen Dank für Ihr Interesse an der Arbeit von Jugend Eine Welt.

     

     

    Kolumbien: Betreuung und Re-Integration für Minenkinder in Medellin

      Die Region Antioquia in Kolumbien zählt zu den ärmsten Teilen des Landes, da es durch Drogenkrieg und extremer Armut gekennzeichnet ist. Die Kohleminen knapp außerhalb von Medellín sind eine der wenigen Einnahmequellen für die Bevölkerung. Allerdings arbeiten sie mit völlig veralteten Methoden und entsprechen nicht dem Stand der Technik.

      Kinderarbeit unter widrigsten Umständen
      Die Betreiber de Kohlminen  profitieren von billigen Arbeitskräften. Sie beschäftigen aber  nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder! Vor allem die Kinder sind hohen Risiken aufgrund fehlender Schutzbestimmungen und nicht vorhandener sozialer Absicherung ausgesetzt. Meist kommen sie als Helfer eines Angehörigen oder Freundes mit in die Mine um zu arbeiten.

      Ciudad Don Bosco- Die „Stadt“
      In Medellín sind die Salesianer Don Boscos seit 40 Jahren tätig. Sie haben dort ihr Zentrum, die „Ciudad Don Bosco“ aufgebaut. Im Laufe ihrer langjährigen Tätigkeit in der Region gibt es fundierte Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, die den Salesianern eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung verschafft.

      „Rekrutierung“ der Jugend
      Die Mitarbeiter der Salesianer Don Boscos gehen mit ihrem Programm „Aktion Freundschaft“ bis in die Minen hinein, um dort Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren einzuladen, an den verschiedenen Programmen der Salesianer teil zu nehmen. Wenn die jungen Minenarbeiter einmal in eines der Jugendzentren der Salesianer vor Ort kommen, können die Sozialarbeiter gemeinsam mit den Kindern deren Lage besprechen, ihre Familiensituation analysieren und verschiedene Möglichkeiten anbieten.

      Bildung, Essen, Spaß…
      Es wird versucht, die Kinder ins lokale Schulsystem zu integrieren und ihnen zusätzlichen Förderunterricht zukommen zu lassen. Ältere Kinder, die über dem Pflichtschulalter hinaus sind, können Kurse über Landwirtschaft, Schneiderei, Tischlerei, Mechanik und Automechanik besuchen. Zusätzlich bekommen die Kinder täglich 3 Mahlzeiten angeboten. Das Programm betreut derzeit 200 Kinder umfassend mit Schulbildung und Nachmittagsbetreuung. 150 Jugendliche nehmen an Berufsausbildungsprogrammen teil und indirekt profitieren auch die Familien aller 350 Kinder und Jugendlichen von dem Projekt.

      Die eigenen Fähigkeiten erkennen!
      Die Ziele des Projekts bestehen vor allem darin, die Kinder und Jugendlichen aus dem Kohlebergbau zu holen und sie ihre intellektuellen, sozialen und beruflichen Fähigkeiten entwickeln zu lassen. Weiters steht die Verbesserung der Lebenssituation der Kinder im Mittelpunkt bzw. wird ein intaktes Familienleben angestrebt.

      Kinderarbeit ist seit vielen Jahren in den meisten Ländern der Welt durch ein Abkommen illegal gemacht worden… helfen auch Sie mit gegen diese Ungerechtigkeit zu kämpfen!

       

      Bitte unterstützen auch Sie dieses Projekt, denn jedes Kind  hat das Recht auf Bildung und seine Kindheit!


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