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Zurzeit abgeschlossenes Projekt

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem derzeit ausfinanzierten Projekt wünschen oder an einer Finanzierung dieses Projektes Interesse haben, geben wir Ihnen dazu gerne persönlich Auskunft.

    In kurzer Zeit können wir den aktuellen Stand und Bedarf in dem nachstehenden Projekt erheben. Dieses Projekt ist nur eines aus der großen Zahl an Projekten, die uns aus den verschiedensten Ländern und zu den verschiedensten Themen vorgelegt werden. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen weiterhelfen können.

    Mail: spenden@jugendeinewelt.at

    Tel: +43 (0)1 879 07 07

    Vielen Dank für Ihr Interesse an der Arbeit von Jugend Eine Welt.

     

     

    Ost Timor: Nothilfe für Flüchtlinge aufgrund von gewalttätigen Ausschreitungen in der Hauptstadt Dili

      Dili, Mai/Juni 2006. Derzeit haben die Salesianer Don Boscos um die 13.000 Flüchtlinge in Dili, Ost Timor zu betreuen, da extreme Unruhen das ärmste Land Asiens erschüttern. Das Don Bosco Zentrum der Hauptstadt Dili wird seit Wochen als Flüchtlingslager genutzt.

      „Wenn sich die Situation nicht rasch ändert, geht das Land vor die Hunde“, warnt Salesianerpater Rolando SDB aus der Hauptstadt Dili vor einer weiteren Eskalation der Lage in Osttimor.

      Bereits vor einigen Wochen wurde die Osttimors Hauptstadt von heftigen Unruhen erschüttert. Sie wurde zur Geisterstadt und praktisch menschenleer. Wer nicht sofort aufs Land flüchten konnte, suchte in zentralen öffentlichen Einrichtungen Zuflucht vor den randalierenden Banden. Jugend Eine Welt handelte sofort und startete eine Spendenaktion für das Don Bosco Zentrum in Dili. Dort suchten damals etwa 5.000 Menschen Schutz und Hilfe.
      Nun ist die Situation abermals eskaliert. Schätzungen zufolge sind derzeit etwa 100.000 Menschen auf der Flucht. Davon haben mehr als 13.000 Betroffene im Don Bosco Zentrum Schutz und Hilfe gesucht. Die Flüchtlinge werden dort von Jugend Eine Welt und den Salesianern Don Boscos betreut.

      Jeder Quadratmeter im Don Bosco Zentrum für Flüchtlinge
      „Die Lage ist dramatisch. Wo normalerweise mehrere Hundert Jugendliche eine Berufsbildung erhalten, wird derzeit jeder Quadratmeter für die Unterbringung der verängstigten Bevölkerung genutzt. Klassenzimmer, Sportplatz und unsere Büros – alles wird im Moment zur Schlafgelegenheit für Tausende Menschen.“, schildert P. Rolando SDB aus Dili. Besonders prekär gestaltet sich die Lebensmittel- und Trinkwasserversorgung, denn aufgrund der unsicheren Lage ist jeder Aufenthalt außerhalb des Don Bosco Zentrums lebensgefährlich.
      Selbst im Zentrum ist die Gefahr allgegenwärtig – ein Molotow Cocktail wurde bereits auf dem Gelände sichergestellt und somit das Schlimmste verhindert. Immer wieder müssen Menschen von den Ordensleuten versteckt werden, um sie so vor den ethnisch motivierten Angriffen der vermeintlichen Gegner zu schützen. Bereits mehrmals brachten sich die Salesianer Don Boscos selbst in Lebensgefahr und versuchten rivalisierende Gruppen auf den Straßen zu trennen und vom Schlimmsten abzuhalten.

      Man spricht bereits jetzt von einem Bürgerkrieg!
      Zu den Unruhen ist es gekommen, nachdem bereits im Jänner des Jahres 600 Soldaten aus der Armee entlassen worden sind. Diese warfen der Armee vor, Militärangehörige aus den östlichen Provinzen Osttimors gegenüber den westlichen zu bevorzugen. Dieser Konflikt führte zu einer Spaltung des Landes zwischen Ost und West, Jugendbanden in der Hauptstadt errichteten Straßensperren, hielten Autos und Fußgänger an und fragten nach der Herkunft der Menschen. Es kam zu Kämpfen und zahlreiche Banden lieferten sich Straßenschlachten, selbst die Polizei begann zwischen Ost und West zu unterscheiden. Einige sprechen bereits von einem offenen Bürgerkrieg.
      Mittlerweile sind ausländische Truppen aus Australien, Neuseeland, Portugal und Malaysia in Osttimor eingetroffen und versuchen die Lage unter Kontrolle zu bekommen. Doch es wird wohl noch lange dauern, bis sich die allgegenwärtige Angst der Bevölkerung legen wird und diese bereit ist, in ihre Häuser zurück zu kehren.

      Hilfe wird DRINGEND benötigt!
      Die österreichische Don Bosco Aktion Jugend Eine Welt unterstützt die Hilfe für die Betroffenen und sorgt für deren Versorgung mit dem Notwendigsten.

      Doch auch langfristig muss die Situation des Landes und die Armut bekämpft werden. Die Menschen sind desillusioniert und ohne Perspektiven für die Zukunft. Durch eine militärische Intervention kann maximal die Ruhe wiederhergestellt werden, doch nur durch langfristige Entwicklung kann sich Osttimor wirklich stabilisieren.
      Die Salesianer betreiben in Osttimor – dem ärmsten Land Asiens – etwa 15% aller Grundschulen. Durch die Unterstützung dieser Bildungseinrichtungen möchte Jugend Eine Welt einen nachhaltigen Beitrag zur Stabilisierung des Landes leisten.

      Jugend Eine Welt bittet dringend um Unterstützung, denn ohne Ihre Hilfe können auch wir diesen Menschen nicht helfen!
      Spendenkonto PSK 92.083.767, BLZ 60.000, Kennwort: Osttimor.
       

      Weitere Projekte in Ost Timor.


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