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Philippinen: Neue Perspektiven für Taifunopfer

    Nach dem verheerenden Wirbelsturm Haiyan sind die Menschen im philippinischen Dorf Libertad auf der Insel Leyte schwer traumatisiert. Viele haben Familienmitglieder sterben und Häuser zusammenbrechen gesehen. Ihre Lebensgrundlagen – die zumeist in der Landwirtschaft liegen - sind  für Jahre zerstört. Sie wissen nicht, wie sie ihre Familien ernähren sollen. MenschenhändlerInnen bieten den verzweifelten Familien „Lösungen“ an. Wer hilft jetzt in der Not?

    Unsere Projektpartnerinnen, die Don Bosco Schwestern sind seit 1955 auf den Philippinen aktiv. Im Sinne des Ordensgründers Don Bosco widmen sie ihr Leben benachteiligten Kindern und Jugendlichen: zum Beispiel Straßenkindern, oder jenen, die Gewalt erfahren haben. Sie ermöglichen ihnen Bildung, Gesundheit und Geborgenheit. Jetzt helfen sie den Opfern des Wirbelsturms.

    Projektbeschreibung:

    Im Projektgebiet sind über 700 Familien vom Wirbelsturm betroffen. Ihre zumeist sehr einfachen Häuser sind fast gänzlich abgedeckt und teilweise stark beschädigt. Material und Know-How wird im Rahmen des Projektes bereitgestellt, die Arbeitszeit von den BewohnerInnen eingebracht.  Es werden auch einfache Toiletten errichten, um vor Seuchen und Infektionen zu schützen. Angesichts der zerstörten Lebensgrundlagen sehen viele BewohnerInnen von Libertad keine Zukunftsperspektiven. Neben sicheren Unterkünften brauchen sie vor allem finanzielle Unterstützung beim Wiederaufbau der Landwirtschaft, um ihren Lebensunterhalt wieder selbständig bestreiten zu können. Die Schwestern bestärken Familien in dieser schwierigen Zeit darin zusammenzuhalten und schützen durch Sensibilisierung vor allem Mädchen und Frauen vor Gewalt.   

    Projektziel:

    • Den Überlebenden des Taifuns Haiyat im Dorf Libertad wird dabei geholfen, ihre Häuser wieder instand zu setzen und das Überleben ihrer Familien zu sichern.

    Projektdauer:

    Februar 2014 – Jänner 2016

    Ergebnisse:

    • Die betroffenen Familien haben wieder ein Dach über dem Kopf und Gemeinschaftsgebäude werden wiedererrichtet.

    • Durch die Gespräche mit den Schwestern sind Mütter und Töchter befähigt, Gefahren krimineller Netzwerke rechtzeitig zu erkennen.


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