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Zurzeit abgeschlossenes Projekt

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem derzeit ausfinanzierten Projekt wünschen oder an einer Finanzierung dieses Projektes Interesse haben, geben wir Ihnen dazu gerne persönlich Auskunft.

    In kurzer Zeit können wir den aktuellen Stand und Bedarf in dem nachstehenden Projekt erheben. Dieses Projekt ist nur eines aus der großen Zahl an Projekten, die uns aus den verschiedensten Ländern und zu den verschiedensten Themen vorgelegt werden. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen weiterhelfen können.

    Mail: spenden@jugendeinewelt.at

    Tel: +43 (0)1 879 07 07

    Vielen Dank für Ihr Interesse an der Arbeit von Jugend Eine Welt.

     

     

    Südsudan: Mobile Klinik in Wau

      Die Don Bosco Schwestern arbeiten seit 1983 im Südsudan. Sie sind vor allem in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Ernährung tätig. Gemeinsam mit den Comboni Schwestern, mit denen sie im medizinischen Bereich sehr eng zusammenarbeiten, versorgen sie über die Hälfte der Menschen im Südsudan.

      Laut dem Human Development Index, dem Index der Vereinten Nationen zur Messung der menschlichen Entwicklung, liegt der Sudan an 141. Stelle von 177 Ländern.

      Die Daten über den Gesundheitsstatus im Südsudan können diese schlechte Platzierung nur bestätigen. Die Säuglingssterblichkeitsrate beträgt 15% und ein Viertel der Neugeborenen stirbt vor ihrem fünften Geburtstag. Die Rate der Immunisierung ist eine der niedrigsten in der ganzen Welt. Die Anzahl der Menschen, die auf einen Arzt kommen, verdeutlicht den eingeschränkten Zugang zu den medizinischen Dienstleistungen. So kommen auf einen Arzt im Südsudan über 100.000 Menschen.

      Gesundheitszentrum der Don Bosco Schwestern

      Aufgrund der notwendigen Bedarfs an medizinischen Einrichtungen in Wau County eröffneten die Don Bosco Schwestern 1986 das Wien Dau Gesundheitszentrum in Sikka Hadid. Das ursprüngliche Ziel des Zentrums war es, die Tausenden intern Vertriebenen des Bürgerkrieges, die nach Wau – Stadt geflüchtet sind medizinisch zu versorgen.

      Nach der Unterzeichnung des Friedensabkommens am 9. Januar 2005 und der damit einhergehenden Stabilisierung des Südsudans war es den Don Bosco Schwestern erstmals möglich, die benachbarten Dörfer medizinisch zu versorgen.   

      Derzeit betreibt das Gesundheitszentrum eine Reihe von Programmen, die entweder in Zentrum selbst stattfinden bzw. auch die Dörfer erreichen. Das Zentrum bietet neben den regulären Gesundheitsdienstleistungen vor allem auch Ausbildungen im Gesundheitsbereich, und in der Gesundheitserziehung an. Unter anderem  werden derzeit Gesundheitserziehungsprogramme im Zentrum und in den Dörfern sowie Trainingskurse für Krankenschwestern und medizinische Mitarbeiter angeboten.

      Im Bereich der Gesundheitsdienstleistungen werden Ernährungsprogramme in den drei Flüchtlingslagern von intern Vertriebenen Marial Agit, Bariayar und East Bank, Impfprogramme, ein Programm für Tuberkulosekranke sowie Mutter -  Kind Gesundheitsprogramme betrieben.

      Ambulanzwagen wird dringend gebraucht

      Um die Qualität der Dienstleistungen des Gesundheitszentrums zu verbessern wird ein mobiler Ambulanzwagen benötigt. Damit soll es möglich sein den Transport von Patienten aus den Dörfern in das Gesundheitszentrum zu gewährleisten, um damit in Zukunft solche Fälle zu verhindern, bei denen es aufgrund fehlender Transportmöglichkeiten zu einem Verlust von Menschenleben kommt ist.

      Der Ankauf eines Ambulanzwagens kostet insgesamt 25.000 €. Für die Hälfte davon, also 12.500,- €, wird noch nach einer Finanzierung gesucht.
       

      Weitere Projekte im Sudan.


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