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Ghana: Missionsärztliche Schwestern in Sunyani

    Hoffnung für junge Frauen in Ghana

    Hilfe beim Aufbau einer eigenen Existenz

    Schon vor mehreren Jahren haben die Missionsärztlichen Schwestern begonnen, jungen Leuten beim Aufbau einer Existenz zu helfen. Viele dieser jungen Menschen wachsen ohne Schulbildung und oft ohne familiären Halt auf. Ihr Problem ist nicht nur materielle Armut, sondern vor allem Mangel an Selbstbewusstsein, Belastbarkeit, Vertrauen, Glauben an eine Zukunft. Es geht um langfristige Begleitung. Das schließt Seelsorge, Gesundheit, Sexualerziehung, Eheberatung usw. ein: sozusagen ganzheitliche Heilung bzw. ganzheitliche Armutsbekämpfung.
    Der von der Tiroler Pionierin Mutter Anna Dengel 1925 gegründete Orden der Missionsärztlichen Schwestern (MMS) kamen vor 60 Jahren nach Ghana in die Brong Ahafo Region, wo sie Krankenhäuser und Gesundheitsstationen in Dörfern errichteten.

    Wohnheim für Studentinnen

    Die Projektpartnerinnen von Jugend Ein Welt haben sich zum Ziel gesetzt, in unmittelbarer Nähe der Katholischen Universität von Sunyani ein kleines Studentinnenwohnheim (zwölf Zimmer für 24 Studentinnen) zu errichten. Mädchen von außerhalb der Stadt sollen bevorzugt Aufnahme finden. Es gibt derzeit ein unzureichendes Angebot an Wohnmöglichkeiten für StudentInnen. Damit sollen für junge Frauen sichere Wohnverhältnisse geschaffen werden. Bisher müssen die aus dem Norden Ghanas kommenden Studentinnen Unterkunft bei fremden Familien suchen, wo oft genug ausgebeutet (Arbeit, sexuell) werden und das Studium erfolglos abbrechen müssen.

    Beratungszentrum

    Weiters soll ein kleines Beratungszentrum aufgebaut werden: z. B. Information über HIV/AIDS-Beratung und Behandlung, Adoptionsmöglichkeiten, karitative Einrichtungen, die eine anonyme Entbindung ermöglichen etc.
    Mit den Einnahmen des laufenden Betriebes des Wohnheims soll dem Orden langfristig eine kleine Einnahmequelle gesichert werden.
     
    Die Projektgesamtkosten belaufen sich auf 160.000,- Euro. Ein Großteil der finanziellen Mittel konnte bereits von Jugend Eine Welt aufgebracht werden. Mittlerweile fehlen noch 12.000,- € zur endgültigen Umsetzung des Projekts.

    Bitte helfen Sie mit, dass das Projekt von Sr. Ursula Preusser MMS realisiert werden kann!


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