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Zurzeit abgeschlossenes Projekt

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem derzeit ausfinanzierten Projekt wünschen oder an einer Finanzierung dieses Projektes Interesse haben, geben wir Ihnen dazu gerne persönlich Auskunft.

    In kurzer Zeit können wir den aktuellen Stand und Bedarf in dem nachstehenden Projekt erheben. Dieses Projekt ist nur eines aus der großen Zahl an Projekten, die uns aus den verschiedensten Ländern und zu den verschiedensten Themen vorgelegt werden. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen weiterhelfen können.

    Mail: spenden@jugendeinewelt.at

    Tel: +43 (0)1 879 07 07

    Vielen Dank für Ihr Interesse an der Arbeit von Jugend Eine Welt.

     

     

    Südsudan: Bau ländlicher Bildungszentren im Süd-Sudan

      Seit Anfang der 80er versucht der Nördliche Sudan immer wieder, mehr und mehr den Süden zu unterjochen. So wurde das Regionalparlament im Süd-Sudan 1980 verfassungswidrig aufgelöst. Weiters wurden reiche Ölvorkommen im Süden entdeckt, über die der Norden unbedingt die Kontrolle haben wollte.

      Ein zweiundzwanzig-jähriger Bürgerkrieg
      Von 1983 bis 2005 befand sich das Land praktisch ununterbrochen im Bürgerkrieg. Im Januar 2005 wurde schließlich ein Durchbruch erzielt. Nach 22 Jahren Bürgerkrieg zwischen dem überwiegend christlichen Süden und dem muslimischen Norden wurde ein Friedensabkommen unterzeichnet. Die Regierung und die SPLA einigten sich auf eine sechsjährige Übergangsphase, in der die Scharia im Süden außer Kraft gesetzt wird, und an dessen Ende, also 2011, eine Abstimmung über die Unabhängigkeit des Süd-Sudans stattfinden soll. Die Einnahmen aus den Ölvorkommen sollen zu gleichen Teilen dem Süden und dem Norden zukommen. Internationale Beobachter geben dem Abkommen gute Chancen.

      Hunderttausende von Menschen auf der Flucht
      Durch den ständigen Konfliktherd in den letzten Jahren befinden sich über eine Million Menschen aus Angst vor Gewalttaten durch die Rebellen auf der Flucht. Sie haben fast alles zurückgelassen und sind völlig mittellos. Tausende sind auf der Flucht bereits gestorben – durch Hunger und Entkräftung, durch Krankheit oder sie wurden zum Opfer der Rebellen. Etwa 150.000 Flüchtlinge sind  in den benachbarten Tschad gerettet, wodurch die Situation an der Grenze des Tschads ebenfalls sehr prekär wurde.

      Jegliche Infrastruktur wurde zerstört!
      Nun steht den Menschen des Süd-Sudans aber ein Lichtblick bevor- das Friedensabkommen mit der Regierung im Norden wurde unterzeichnet und Waffenstillstand ist eingekehrt. Von Ruhe und Geborgenheit ist jedoch jetzt noch lange nicht zu sprechen, da so ziemlich jede Infrastrukur in der Region durch jahrelange Kämpfe zerstört worden ist. Die Salesianer Don Boscos haben zwei Niederlassungen im Süd- Sudan: Tonj und Wau. In diesen zwei Niederlassungen sie mit den Don Bosco Schwestern eng zusammen, um den Menschen zu helfen. Sie betreuen Schulen und Krankenhäuser, helfen beim Wiederaufbau dieser durch den Krieg stark zerstörten Orte. Fast alles muss neu aufgebaut werden.

      Schritt für Schritt eine Basis aufbauen…
      Schulische und berufliche Bildung sind nach wie vor Mangelware. Deshalb wollen die Salesianer in Wau ein Berufsbildungszentrum einrichten, das den Jugendlichen der Region eine qualifizierte Ausbildung bieten kann. Dieses sowie weitere Zentren sind der erste Schritt um eine Basis an Bildung in dieser Region zu schaffen. Weiters muss noch eine grundlegende Wasser- und Landwirtschaftsversorgung aufgebaut werden, um den ansässigen und  zurückkehrenden Menschen eine Lebensgrundlage zu bieten.

      Jugend Eine Welt unterstützt dieses Projekt, damit sich die Bevölkerung so schnell wie möglich von den Jahrzehnte langen Kämpfen erholen und bald auf „eigenen Beinen“ stehen kann. Bitte helfen Sie mit!
       

      Weitere Projekte im Sudan.


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