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Zurzeit abgeschlossenes Projekt

    Wenn Sie nähere Informationen zu diesem derzeit ausfinanzierten Projekt wünschen oder an einer Finanzierung dieses Projektes Interesse haben, geben wir Ihnen dazu gerne persönlich Auskunft.

    In kurzer Zeit können wir den aktuellen Stand und Bedarf in dem nachstehenden Projekt erheben. Dieses Projekt ist nur eines aus der großen Zahl an Projekten, die uns aus den verschiedensten Ländern und zu den verschiedensten Themen vorgelegt werden. Wir freuen uns, wenn wir Ihnen weiterhelfen können.

    Mail: spenden@jugendeinewelt.at

    Tel: +43 (0)1 879 07 07

    Vielen Dank für Ihr Interesse an der Arbeit von Jugend Eine Welt.

     

     

    Mali: Ernährungssicherheit in Touba

      In der Sahelzone in Westafrika herrscht seit Beginn des Jahres 2012 eine akute Hungerkrise. Insgesamt zwölf Millionen Menschen in Burkina Faso, Tschad, Mali, Niger, Nigeria, Senegal, Kamerun und Mauretanien waren und sind teilweise noch immer vom Hunger bedroht. Aufgrund extremer Trockenheit und ausbleibender Regenfälle kam es im letzten Jahr zu massiven Ernteausfällen. Dies führte nun zu einer Lebensmittelknappheit. Das Vieh verhungerte, die Wasserspeicher zum Gießen von Gemüsefeldern waren leer und angelegte Vorräte an Getreide, etc. nähern sich ihrem Ende. Die Preise für Lebensmittel steigen extrem an und werden damit für viele Familien zu einem unleistbaren Gut.

       

      Die Salesianer Don Boscos, die Jugend Eine Welt Projektpartner, sind u. a. in der Stadt Touba in Mali, nahe der Grenze zu Burkina Faso tätig. Die Menschen der umliegenden, etwa 40 Dörfer umfassenden Region Ségou sind massiv von der Hungerkrise betroffen. Die Lebensmittelvorräte sind aufgebraucht. Um Nahrung zu kaufen, fehlt vielen Familien das Geld. Aus diesem Grund verteilen die Jugend Eine Welt Partner Nahrungsmittel (vor allem Reis, Mais, Fonio, Hirse und Sorghum) an betroffene Männer, Frauen und vor allem Kinder.

       

      Um den Menschen auch langfristige Unterstützung zu bieten, werden in Rahmen dieses Projekts Frauengruppen unterstützt. In vier Dörfern werden Workshops durchgeführt, wo Frauengruppen über neue Anbaumethoden sowie Ressourcen- und vor allem Wassermanagement unterrichtet werden. Neben dieser Ausbildung bekommen die Frauengruppen landwirtschaftliche Ausstattung und verschiedene Materialien, um das gelernte Wissen auch praktisch anwenden zu können. Die Frauengruppen werden bei diesem Prozess von den AusbildnerInnen begleitet. In den vier Dörfern leben insgesamt etwa 8.000 Menschen, die von den Anbauaktivitäten der Frauengruppen profitieren werden. Dies trägt ebenso zur Verbesserung der Situation der Frauen selbst bei, die vor allem im landwirtschaftlichen Bereich sehr marginalisiert sind.

       

      Der aktuelle militärische Konflikt findet in erster Linie in den nördlichen Gebieten des Landes statt. Der Projektstandort Touba befindet sich in der Region Ségou, nahe der Grenze zu Burkina Faso. Der Konflikt hat deshalb noch keine direkten Auswirkungen auf das Projekt, jedoch ist die angespannte Atmosphäre im ganzen Land zu spüren. Die derzeitige Situation, wo schwer einzuschätzen ist, wie sich die Lage weiterentwickeln wird, bringt große Unsicherheit mit sich.


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