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Äthiopien: Berufsausbildung in Gambela

    Krisengschüttelt

    Gambela, im Grenzgebiet zum Sudan gelegen und mehr als 700 km von der Hauptstadt Addis Abbeba entfernt, ist eine der ärmsten Gegenden Äthiopiens. Jeder dritte ist hier Flüchtling und neue, tausende Flüchtlinge aus dem von Bürgerkrieg und Völkermord heimgesuchten Sudan verschärfen in jüngerer Zeit die ohnehin instabile Lage.

    Im Sumpf der Arbeitslosigkeit…

    Von den 11.500 Kindern, die in Gambela jährlich die Volksschule beginnen, befinden sich schließlich nur mehr 2.400 SchülerInnen in der sechsten Schulstufe – 80 % haben also die Schullaufbahn frühzeitig verlassen! Grund für diese verheerende Zahl an Schulabbrüchen ist vor allem die mangelnde Unterstützung für lernschwache SchülerInnen. Ihr Wiedereinstieg ins Bildungssystem ist unmöglich. Das Fehlen von Berufsperspektiven macht viele Schulabbrecher später zu Arbeitslosen. Dabei braucht Gambela nichts dringender als qualifizierte Menschen aus dem eigenen Land, die Motor der Entwicklung sein können.

    Starthilfe für den „Motor“ der Entwicklung

    Die Niederlassung der Salesianer in Gambela ist jung- es wurde erst im Februar 2003 eröffnet. Jährlich bietet es Kurse und Lernhilfen für 500 Kinder an, um deren Schulaustritt vorzubeugen. Diejenigen, die die Schullaufbahn verlassen haben, bekommen die die Möglichkeit in informellen Kurzkursen ein technisches Handwerk zu erlernen. Zum Abschluss des Kurses erhalten die Jugendlichen ein Diplom und werden bei der Suche nach einer Arbeitsstelle unterstützt. Speziell für junge Frauen wird wurden Kurse für Gesundheit, Alphabetisierung, Ernährung, der Prävention von Aids, der Hauswirtschaftsführung und der Persönlichkeitsstärkung gestartet.

    Hilfe für die zweite Etappe wird benötigt!

    Damit das neue Zentrum für die Aufnahme weiterer 200 Jugendliche ohne Schulabschluss in Halbjahreskurse für Maschineschreiben, Schusterarbeit, Korbflechten, Computertechnik und Teppichknüpfen in Betrieb gehen kann, wird dringend Unterstützung benötigt: Maschinen müssen angekauft und installiert werden. Möbel, Werkbänke und Computer werden gebraucht, ebenso fehlen Mittel für die Durchführung des Bildungsprogramms und Förderunterrichts, für eine Qualifizierung des Lehrpersonals und die Ausstattung mit technischem Arbeitsmaterial.

    Um eine wirkliche nachhaltige Armutsbekämpfung gewährleisten zu können, muss das Projekt weiterhin auch finanziell begleitet und unterstützt werden. Leisten auch Sie HILFE ZUR SELBSTHILFE!

     

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