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    Schäden in Einrichtungen unserer Projektpartner


    Die langjährigen Projektpartner von Jugend Eine Welt in Haiti, die Salesianer Don Bosco sowie die Don Bosco Schwestern, haben sofort nach dem Sturm mit ersten Hilfsmaßnahmen begonnen. Die Einrichtungen unserer Partner im Süden Haitis wurden durch den Hurrikan teils beschädigt.

    In Les Cayes haben die Häuser der dortigen Salesianer-Einrichtung - eine Berufsschule und ein Jugendzentrum - dem Hurrikan zwar standgehalten. Doch die Schäden sind groß. "Die Elektrik ist ausgefallen, unser Büro ist schwer beschädigt, der Spielplatz ist völlig zerstört und alle Tiere unserer Farm sind umgekommen", heißt es aus Les Cayes.

    Die Missionen der Schwestern in Anse-à-Veau und in Les Cayes wurden ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen. Vom Schulgebäude in Anse-à-Veau wurde etwa das Dach abgedeckt und der Wasserturm beschädigt. Die Gebäude in Les Cayes wurden "nur" überschwemmt.

        Hurrikan Matthew verwüstete Haiti erneut - Spendenaufruf

          Sturm hinterließ Tote und schwere Schäden. Unmittelbare Hilfe für die vielen Opfer ist jetzt dringend notwendig, Wiederaufbau als nächster Schritt.

          (Update 27.Oktober 2016)
          Mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 230 Kilometer pro Stunde fegte Hurrikan "Matthew" am 3. und 4. Oktober 2016 über die Karibikinsel Haiti hinweg. Der Sturm hat vor allem den Süden des Landes, das noch immer unter den Folgen des schweren Erdbebens 2010 leidet, mit voller Wucht getroffen. Hunderte Menschen kamen ums Leben. Tausende Häuser wurden zerstört, darunter auch viele Krankenhäuser, Schulen und Kirchen.

          Gut zwei Millionen Menschen sind direkt vom Hurrikan betroffen, mehr als die Hälfte davon ist auf Soforthilfe angewiesen. Erste Nothilfe für die Opfer ist bereits in den ersten Tagen nach dem verheerenden Hurrikan angelaufen. Die Hilfe ist jedoch alles andere als einfach zu bewerkstelligen - ein großer Teil der Infrastruktur wie Straßen und Brücken wurde zerstört. Pläne für den Wiederaufbau der vielfach total beschädigten Häuser kommen gut einen Monat nach der Katastrophe erst sehr langsam in Gang.

            Hilfe aus Österreich

            Der schnellste Weg sicherzustellen, dass die Menschen das erhalten was sie brauchen, ist die Finanzierung jener Organisationen, die direkt vor Ort in den betroffenen Gebieten arbeiten."Wir sind seit vielen Jahren in Haiti mit unseren Projektpartnern aktiv, haben beim Wiederaufbau nach dem Erdbeben 2010 zahlreiche Projekte und Programme umgesetzt - und jetzt helfen wir auch den Opfern des Hurrikans", sagt Reinhard Heiserer, Vorsitzender von Jugend Eine Welt.
             
            Das Ausmaß der Verwüstung wurde erst langsam sichtbar. "Haiti erleidet eine neuerliche humanitäre Krise, schlimmer als je zuvor", berichten die langjährigen Projektpartner von Jugend Eine Welt, die Salesianer Don Bosco und die Don Bosco Schwestern. Speziell der Süden des Landes, etwa die Städte Les Cayes und Jeremie sind besonders betroffen. Der Sturm hat fast alles davongeweht, vor allem die gewölbten Zinndächer vieler Häuser. Mehr als 60.000 Familien sind derzeit obdachlos. Einrichtungen der Projektpartner wurden ebenfalls beschädigt (siehe rechts).


            Konkrete Finanzhilfe wichtig
            Was die Hilfe und Unterstützung der Opfer betrifft, warnen die Salesianer davor, dieselben Fehler zu begehen wie nach dem Erbeben: "Katastrophenexperten sind der Meinung, dass damals zu viele Leute unvorbereitet nach Haiti geschickt wurden." Auch Jean-Luc Poncelet, Vertreter der Weltgesundheitsorganisation in Haiti, rief am 12. Oktober dazu auf, vor allem Organisationen, die bereits vor Ort seien, Priorität zu geben, denn ihre Mitarbeiter sprächen Französisch und Kreolisch, würden die Leuten kennen und seien daher effizienter.

            Die Salesianer und die Don Bosco Schwestern sind derzeit weiterhin mit Soforthilfe beschäftigt. "Sauberes Wasser ist weiter Mangelware", sagt Fr. Hubert Mesidor, Delegierter der "Salesian Social Communication of Haiti". Neben sauberem Wasser, Medikamenten und Nahrung sind zum Beispiel weiter Blech, Holz, Decken und Betten gefragt.

            "Trinkwasser ist ganz wichtig", sagt Sr. Aline Nicolas, Provinzialin der Don Bosco Schwestern in Haiti, im Gespräch mit  Jugend Eine Welt. Die Schwestern haben in den ersten Tagen nach dem Sturm in ihren Gebäuden in Anse-à-Veau und in Les Cayes rund 150 Menschen beherbergt, "vor allem Eltern unserer Schüler und Lehrer". Mittlerweile ist man hier mehr Drehscheibe für alle Hilfsmaßnahmen für die insgesamt 1000 SchülerInnen und deren Eltern. Wichtig sei Geld für Lebensmittel- und Hygienepakete für die Menschen sowie Propangas.

            Die Regierung in Haiti habe unterdessen empfohlen, keine Zelte zu verwenden. Sr. Aline: "Nach dem Erdbeben 2010 wurden zu viele Menschen in Zelten untergebracht - jetzt sollen wir schneller Häuser sanieren oder neu bauen." 

                Auch die Salesianer versuchen alles, um speziell den Kindern "täglich eine heiße Mahlzeit zur Verfügung zu stellen." Die bisher verteilten "survival-kits" (großes Foto oben) enthalten verschiedene Produkte wie Reis, Bohnen, Fisch, Zucker, Olivenöl, Milch oder Seife. "Mehr als 400 solcher Pakete wurden von unserem Team  für Les Cayes zusammengestellt", erklärte Fr. Jean-Paul Mesidor, Provinzial der Salesianer in Haiti.


                Aktionsplan
                Die Salesianer arbeiten nach einem vierstufigen Aktionsplan: Nach der noch andauernden Notphase, bei der die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser und Nahrung im Mittelpunkt steht, folgt die Öffnung aller Schulkantinen  (über das ganze Land verteilt gibt es rund 200 Schulen sowie zahlreiche Straßenkinderzentren).

                Als nächster Schritt folgt die Ausgabe von Saatgut und sonstiger für die Landwirtschaft notwendiger Gerätschaften. Viele landwirtschaftlich genutzte Flächen wurden durch den Hurrikan bzw. den darauf folgenden Überschwemmungen zerstört. Der letzte und wohl langwierigster Teil des Aktionsplans ist die Unterstützung von Familien, die ihre Häuser wieder aufbauen oder reparieren. Um diesen Wiederaufbau auch technisch bewerkstelligen zu können, planen die Salesianer ein Training für rund 300 junge Haitianer in den dafür notwendigen Fertigkeiten wie Zimmerei und Schweißen.

                Cholera-Gefahr
                Die Cholera-Gefahr ist auf Grund des Mangels an sauberen Wasser ebenfalls noch nicht gebannt. Zahlreiche (Todes-)Fälle sind mittlerweile aufgetreten. Auch ein verstärktes Auftreten von Dengue-Fieber sowie Infektionen mit dem gefährlichen Zika-Virus werden befürchtet.

                Jugend Eine Welt hilft den vom Hurrikan Betroffenen in Haiti gemeinsam mit den Salesianern Don Bosco und den Don Bosco Schwestern . Helfen auch Sie!

                  Spendenkonto Jugend Eine Welt 

                  Raiffeisen Landesbank Tirol

                  IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000

                  BIC/SWIFT: RZTIAT22

                  Kennwort: Haitihilfe


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