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DVD-Tipp: Kinder der Straße


Dokumentarfilm über das Leben von Straßenkindern in Ecuador und das Projekt GolA.S.O. Jetzt bestellen

      Vertrauenspersonen sind für die Kinder da.
Sport und Spiel ermöglichen es den Straßenkindern den harten Alltag zu vergessen.
Durch eine Ausbildung haben junge Menschen eine Chance auf eine bessere Zukunft.
      Vertrauenspersonen sind für die Kinder da.
Sport und Spiel ermöglichen es den Straßenkindern den harten Alltag zu vergessen.
Durch eine Ausbildung haben junge Menschen eine Chance auf eine bessere Zukunft.
      Vertrauenspersonen sind für die Kinder da.
Sport und Spiel ermöglichen es den Straßenkindern den harten Alltag zu vergessen.
Durch eine Ausbildung haben junge Menschen eine Chance auf eine bessere Zukunft.

      Chicos de la Calle und GolA.S.O - Fußball hilft den Straßenkindern

        Die Bevölkerung Ecuadors leidet unter der schlechten wirtschaftlichen und sozialen Ausgangssituation. Bittere Armut, zerrüttete Familien und der oft fehlende Zugang zum Bildungssystem führen dazu, dass viele Kinder und Jugendliche buchstäblich auf der Straße landen. Mit dem Don Bosco Programm "Chicos de la Calle", gepaart mit dem Projekt "Fußballschule GolA.S.O", gelingt es unseren Projektpartnern, den Salesianern Don Boscos, die Lebensbedingungen dieser Kinder und Jugendlichen zu verbessern.

        Als Schuh­­putzerInnen, AutowäscherInnen, VerkäuferInnen von Süßigkeiten oder LastenträgerInnen. Mit solchen Tätigkeiten müssen viele Kinder  zum Familieneinkommen beitragen. Viele von ihnen kom­men schließlich gar nicht mehr nach Hause zurück. Sie schlagen sich auf der Straße durch und schließen sich zu Gruppen oder Gangs zusammen, die oft billige Drogen (Schusterleim, verbranntes Styropor) konsumieren, um Hunger und Kälte zu vergessen. Ihr Leben ist von Angst, Misstrauen und Gewalt geprägt.

        Um die Lebensbedingungen dieser Kinder und Jugendlichen zu verbessern, wurde 1980 in Quito das Don Bosco Programm “Chicos de la Calle” ins Leben gerufen.

        Betreuung in Zentren und auf der Straße

        Das Zentrum des Projektes bildet das Instituto Superior Salesiano in Quito (La Tola), welches 1991 eröffnet wurde. Seit vielen Jahren arbeiten auch österreichische Zivilersatzdiener von Jugend Eine Welt und VOLONTARIAT bewegt (seit 2013) im Projekt mit.  Die Schwerpunkte des Projektes liegen in der Berufs- bzw. Schulausbildung, der gesundheitlichen Versorgung und der sinnvollen Freizeitgestaltung. Eine Besonderheit ist die Betreuung und Erziehung der Kinder nicht nur in den Jugendzentren, sondern auch direkt auf der Straße (“Streetwork”).

        Weitverbreitetes Erfolgskonzept

        Im Jahr 2000 wurde in Quito ein weiteres Zentrum (La Marin) eröffnet (CAPESA – Centro de Apoyo Escolar Salesiano), wo man sich besonders der schulischen Ausbildung der arbeitenden Kinder widmet. Derzeit gibt es mehrere Projektstandorte in Quito, Guayaquil, Esmeraldas, San Lorenzo und Santo Domingo. Weitere Don Bosco Straßenkinderprogramme finden sich in Cuenca und Machalla sowie kleinere Initiativen zugunsten dieser Kinder in fast allen Einrichtungen der Salesianer Don Boscos in den Großstädten des Landes.

        Prävention und Zukunftsperspektiven

        Das Oberziel des Don Bosco Projektes „Chicos de la Calle“ ist es, die Heranwachsenden in ihrer Entwicklung zu begleiten, präventiv auf sie einzuwirken und für sie im Geiste der Pädagogik Don Boscos eine lebenswerte Zukunftsperspektive zu schaffen. Ziele sind dabei vor allem die Förderung einer entsprechenden Berufsausbildung, mit Hilfe derer sie einem Schicksal als Straßenkind am ehesten entgehen können.

        Fußball als Ausweg - mit GolA.S.O zum "Traumtor"

            In ihrer Arbeit mit Straßenkindern nutzen die Salesianer Don Boscos schon seit Jahren das Interesse der Kinder und Jugendlichen für Fußball.

            Das Projekt "Fußballschule GolA.S.O" an den vier Standorten Santo Domingo, Am­bato, Guayaquil und Cuenca versucht dabei mit einem integrativen Ansatz Straßenkinder durch Sport-, Freizeit-, und Bildungsangebote von der Straße zu holen.

            Benachteiligte Kinder und Jugendliche werden in ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung geför­dert und befähigt, Vertrauen und Selbstvertrauen zu entwickeln, ihre Talente zu entfalten und sich zu sozial verantwortungsvollen Menschen zu entwickeln.

            Der Name des Projekts ist Programm: GolA.S.O. steht für Gol (Tor), Amistad (Freundschaft), Solidaridad (So­li­da­rität), Orga­ni­zación (Organisation) und zugleich golaso (Traumtor).

            Ein Zirkus an der Straßenkreuzung

                Viele Straßenkinder etwa in Quito verdienen mit Kunststücken, dargeboten vor den an Kreuzungen wartenden Autos, ihr Geld. Das hat die Salesianer dazu gebracht, gezielt die Kreativität der jungen Menschen auf der Straße zu fördern - die Geburt des Zirkus auf der Straßenkreuzung.

                Ein Projekt, das den Unterricht in Jongliertechniken und artistischen Darbietungen gefördert hat. Meist haben sich die Kinder untereinander Dinge gezeigt, manchmal kam ein Volontär um ihnen wieder etwas bei zu bringen. Die Aktivitäten sind so weit gediehen, dass eine fixe Gruppe mit einem regelmäßigen Angebot gegründet wurde.

                Im Jahr 2004 hat eine kleine Gruppe älterer Jugendlicher begonnen, eine Salsa-Gruppe aufzubauen und musikalisch-tänzerische Darbietungen einzustudieren. Daneben gibt es auch zwei klassische Tanzgruppen, eine die andinen Tanz macht, die andere mit Marimba-Tänzen aus der Küstenregion Ecuadors.

                Die Artistenschule ist im Straßenkinderzentrum der Salesianer „Mi Caleta“ in Quito untergebracht. Dort können die Kinder eine warme Mahlzeit bekommen, sie können ihre Hausaufgaben machen, mit den Erziehern spielen und soziale Betreuung in Anspruch nehmen. Denn eine Voraussetzung für die Teilnahme im Zirkus ist der Schulbesuch. Neben der Förderung der Kreativität bringt das den Kindern und Jugendlichen eine qualitativ gute und vor allem regelmäßige Ausbildung.

                Für das Training der Kinder und Jugendlichen sind 4 ausgebildete Trainer/innen verantwortlich. Für den Kauf von Musikinstrumenten, Musikanlagen, Jonglierutensilien ebenso wie die laufende Adaptierung der Räumlichkeiten – mit freundlicher Farbe, großen Spiegeln und Elementen zur Verbesserung der Akustik -ist dringende Unterstützung notwendig.

                  Diese Projekte dürfen nicht scheitern!

                  Um die Projektziele erreichen zu können, werden externe finanzielle Mittel benötigt. Förderungen aus staatlichen Quellen reichen längst nicht aus, um qualitativ und quantitativ die notwendigen Programme zu finanzieren und mittelfristig abzusichern. Am wichtigsten ist die finanzielle Unterstützung für die Zahlungen der Gehälter der Erzieher, Sozialarbeiter, Ärzte, Psychologen, etc., da für die Kinder genügend und qualifizierte Ansprechpartner die erste und beste Hilfe darstellen. Weiters sind finanzielle Mittel notwendig für Nahrungsmittel und medizinische Versorgung sowie für die Ausstattung und Verbrauchsmaterialien in den Berufsausbildungs-Werkstätten. 

                  Jugend Eine Welt unterstützt seit Jahren diese ambitionierten und erfolgreichen Projekte. Es macht Freude, den stetigen Fortschritt des Projektes zu verfolgen und zu sehen, wie viel Freude die Kinder an den Programmen und der Ausbildung haben. 

                   

                  Bitte unterstützen auch Sie diese Projekte, damit deren Erfolg nicht an fehlenden finanziellen Mitteln scheitern muss!


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