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Projektstandort Gravata

    Brasilien: Weg(e) von der Straße! Don Bosco Jugendzentren geben Favela-Kindern eine Perspektive

      Kinder und Jugendliche sind in den Armenvierteln brasilianischer Großstädte zahlreichen Gefahren ausgesetzt. In Don Bosco Zentren finden sie Schutz, werden gefördert und haben viel Spaß. So werden sie vor einem Leben auf der Straße bewahrt.

      Das Leben in den Slums brasilianischer Großstädte, den sogenannten Favelas, ist von Armut, Arbeitslosigkeit und Gewalt geprägt. Kinder, die hier aufwachsen, haben meist kaum Zugang zu Bildung und somit keine Chance auf eine bessere Zukunft. Häufig müssen sie mit Jobs wie Schuhe putzen oder Autos waschen zum Familieneinkommen bei­tragen. Viele machen schon früh Erfahrungen mit Gewalt – oft in der eigenen Familie. Und Tausende sehen keinen anderen Ausweg als ein Leben auf der Straße, wo sie unter anderem Kriminalität, Prostitution und Drogenmissbrauch hilflos aus­ge­setzt sind.

      Projektbeschreibung: Fußball spielen? Tanzen? Lesen lernen? Jedenfalls - weg von der Straße!

      Der Nordosten Brasiliens ist das „Armenhaus“ des Landes. Hier leben ca. 35 Millionen Menschen auf mehr als 1,5 Millionen Qua­drat­kilometern, d.h. einer Fläche, die etwa 18 Mal so groß ist wie Österreich. In den Städten Fortaleza, Gravatá, Recife, Petrolina und Penedo leiten die Projektpartnerinnen von Jugend Eine Welt, die Don Bosco Schwestern, Jugend­zentren und Schulen. Kinder im Alter von 7 bis 17 Jahren, die in den Armenvierteln leben, können hier an eigens auf ihre Be­dürf­nisse abgestimmten Förderprogrammen teilnehmen. Sie er­halten Verpflegung, sozialpädagogische und spirituelle Be­glei­tung sowie Weiterbildungsangebote. Zudem gibt es reich­lich Gelegenheit zu Sport, künstlerischen Aktivitäten und Spiel. Kinder, die regelmäßig ins Don Bosco Zentrum kommen, haben eine reelle Chance, Hoffnungslosigkeit und Armut hinter sich zu lassen.

      Projektziel:

      Das Projekt verbessert die Lebensperspektiven benachteiligter Kinder und fördert ihre Entwicklung zu selbständigen, verant­wortungsvollen Menschen.

      Zielgruppe und Begünstigte:

      Die direkt Begünstigten während des 3-jährigen Projektes sind 3.000 Burschen und Mädchen im Alter von 7 bis 17 Jahren. Sie leben in den Armenvierteln rund um die fünf Jugendzentren. Die Auswahl der Begünstigten erfolgt anhand von Kriterien wie niedriges Familieneinkommen, Anzahl der Kinder und Schul­be­such. SozialarbeiterInnen überprüfen die Daten im Rahmen von Gesprächen und Hausbesuchen.

      Projektaktivitäten:

      • Die Sportanlagen der 5 Jugendzentren werden renoviert.
      • Wöchentlich nehmen 1.000 Kinder an Fußballkursen teil.
      • Wöchentlich nehmen 600 Kinder an Musik-, Capoeira oder Tanzkursen teil.
      • Wöchentlich werden 400 Kinder pädagogisch betreut.
      • 1.000 Kinder erhalten regelmäßig eine warme Mahlzeit.

      Ergebnisse:

      Die am Projekt teilnehmenden Kinder haben durch sportliche und künstlerische Aktivitäten Selbstvertrauen gewonnen sowie Fair­ness, Respekt und Verantwortung gelernt. Ihre schulischen, künstlerischen und sportlichen Fertigkeiten sind gestiegen. Durch die tägliche Verpflegung in den Zentren hat sich ihre Ge­sundheit verbessert und die Projektaktivitäten haben sie vor einem Leben auf der Straße bewahrt. Die Familien der Begüns­tigten profitieren davon ebenso wie die betreuten Kinder und Jugendlichen sowie die ganze Gesellschaft.

      Projektdauer:

      3 Jahre

      Projekt-Standorte:

      Fortaleza, Gravatá, Recife, Petrolina und Penedo im Nordosten Brasiliens


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