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Pater Josef Kindslehner SDB
Die Menschen leben u.a. von der Tierzucht.
Wasser aus dem Brunnen.
Schafzucht
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Schafzucht
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Förderung indigener Kleinbauernfamilien in Patagonien

    In Zentralargentinien, zwischen der Atlantikküste und den Anden, liegt die Meseta Chubut. Die weite, dürre Steppe hier wird nur selten von kleinen Siedlungen von Schaf- und Ziegenbauern unterbrochen.

    Überleben fernab großer Städte

    Das Leben in Chubut, fernab von Städten, Elektrizität oder Straßen, ist hart: Die hier sesshafte Bevölkerung, Angehörige der indigenen Volksgruppe der Mapuche, ist vom geringen Ertrag von Fleisch, Ziegenhaar und Schafswolle abhängig. Es gibt kaum Weidegebiete für die Tiere, viele kommen bei den frostigen Temperaturen im Winter ums Leben. Damit ist auch das Überleben der Kleinbauern bedroht. Diese müssen in ärmlichen Verhältnissen wohnen, die meisten Kinder haben keinen Schulabschluss.

    Ein Österreicher bei den Mapuche-Indianern

    Diese indigenen Bauernfamilien wurden vom aus Österreich stammenden Salesianerpater Josef Kindslehner - von den Leuten kurz „Padre Pepe“ genannt - über 57 Jahre hinweg unterstützt. In seiner langjährigen praktischen Arbeit entwickelte er ein Programm, das den Mapuche-Indianern schrittweise dazu verhilft, ihre Lebens- und Produktionsbedingungen langfristig selbst zu verbessern. Ein wichtiges Element in diesem Programm ist die Tierzucht. Familien werden beim Stallbau unterstützt, damit Tiere im Winter geschützt sind, die Jungen mit großer Wahrscheinlichkeit überleben können und eine zusätzliche Schur möglich ist.

    Hilfe zur Selbsthilfe

    Das von P. Josef Kindslehner initiierte Projekt verbessert die Lebensbedingungen der Kleinbauern in der Provinz Chubut nachhaltig. Das Programm des Projektes gliedert sich in fünf Etappen, die der Reihe nach durchgeführt werden. Eine Pilotfamilie wurde ausgesucht, die als Vorzeigeprojekt alle Schritte bereits realisiert hat. In einem ersten Projektschritt wurde die Bevölkerung in Gruppen organisiert und die nötigen Etappen für das Projekt besprochen. Die Menschen in Patagonien leben sehr vereinzelt und sind es nicht gewohnt, miteinander etwas anzupacken. Insgesamt sind mehr als 120 Familien in den Prozess integriert. Bis zum Frühjahr 2008 wurden für gut die Hälfte der Familien Ställe für die Tiere errichtet, damit diese den Winter überleben können. Noch fehlenden Ställe wurden in den folgenden Jahren errichtet. Danach müssen die Bauern mit Hilfe der Gewinne aus der höheren Produktion von Wolle und Fleisch am Bau von weiteren Ställen für alle Familien beitragen.

    Nächste Schritte waren und sind die Errichtung von Weidezäunen und das Anlegen von Gemüsegärten und Pflanzung von Bäumen und Sträuchern für Brennholz. Das Abgrenzen der Weidegebiete ist eine notwendige Maßnahme gegen die Erosion und Verkarstung des Bodens und schafft Möglichkeit zu Gartenbau und somit zu ausgewogener Ernährung der Familien.

    Wirksame Maßnahmen gegen die Landflucht

    Akzente soll das Projekt auch für die Beschäftigung am Land setzen – die Qualifizierung der Teilnehmer/innen am Projekt, insbesondere der Jugendlichen, stärkt die eigenen technischen und humanen Ressourcen der Dörfer und ist ein Schritt gegen die Abwanderung in die Städte.

    Helfen auch Sie den Mapuche!

      Jugend Eine Welt wird auch in Zukunft, nach Verfügbarkeit der Mittel, die von Pater Pepe Kindeslehner so engagiert geförderte Arbeit für das Volk der Mapuche unterstützen.

      Danke, wenn Sie im Gedenken an Padre Pepe Don Bosco Projekte in Patagonien unterstützen.


      Spendenkonto Jugend Eine Welt:
      IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000
      Kennwort: Patagonien


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