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Don Bosco Schwestern helfen in ihrem Spital

    Dank für lebensrettende Unterstützung aus Österreich

      Don Bosco Schwestern helfen in Damaskus - und hoffentlich bald wieder in Aleppo

      Seit Jahren unterstützt Jugend Eine Welt die Arbeit der Don Bosco Schwestern in Damaskus, insbesondere das "Italienische Krankenhaus". Nun erhielten wir ein herzliches Dankeschön von seiner Leiterin, Sr. Anna Maria Scarzello: "Dankbare Grüße an Sie und all unsere Wohltäter, die zusammengelegt haben, um unser humanitäres Wirken zu ermöglichen! Das Leben hier ist aufgrund des Krieges und seiner Folgeerscheinungen sehr schwierig. Viele Menschen wurden durch Raketen und Bombenexplosionen schwer verletzt bzw. verstümmelt. Viele kommen in ihrer Not zu uns, klopfen an die Türe unseres Krankenhauses und bitten um Hilfe. Ihre Probleme möchte ich Ihnen und unseren mutigen und großzügigen Wohltätern ans Herz legen, damit sie uns weiterhin dabei unterstützen, diesen Menschen zu helfen."

      Sorgfältig legt Sr. Anna Maria Rechnungen vor, wie die über Jugend Eine Welt erhaltenen Spendengelder verwendet wurden. Beispielsweise für den 23-jährigen T.A. , neben dem eine Rakete explodiert war. Zahlreiche Splitter mussten aus seinem Körper und Kopf entfernt werden, um sein Gehör zu retten. Auch die 36-jährige S.W., eine verwitwete Mutter zweier Kinder, erhielt Hilfe: Bei einer Bombenexplosion vor dem Obersten Gerichtshof wurde sie schwer verletzt, ihr linker Fuß war völlig zertrümmert. Nach dem Einsetzen von Stahlschrauben kann sie hoffentlich bald wieder gehen.

      Die meisten PatientInnen des "Italienischen Krankenhauses" können sich die medizinische Versorgung nicht leisten, ihr Geld reicht noch nicht einmal für Medikamente, geschweige denn für Operationen und langwierige Behandlungen. Doch die Don Bosco Schwestern helfen, wo immer sie können. So wurde mit Hilfe von Jugend Eine Welt die Chemotherapie eines neunjährigen, an Krebs erkrankten Jungen ermöglicht, dessen arme Eltern kein Geld für die Behandlung ihres einzigen Sohnes hatten. Nun hat er eine Chance auf Weiterleben.

      Schwester Carol Tahhan - "mutige Frau des Jahres 2017"
      Sr. Anna Maria muss immer wieder in den Libanon reisen, um medizinische Geräte, Ersatzteile und Medikamente zu kaufen, die aufgrund der internationalen Sanktionen in Syrien nicht erhältlich sind. Dabei wird sie häufig von ihrer aus Aleppo stammenden Mitschwester Carol Tahhan begleitet, die für den Kindergarten der Don Bosco Schwestern zuständig ist, der von rund 200 großteils muslimischen Kindern besucht wird. Zudem organisiert sie Kurse, in denen arbeitslose Mütter zu Schneiderinnen ausgebildet werden. Am 29. März wurde Schwester Carolin vom US Außenministerium mit dem Preis "Woman of Courage 2017" (mutige Frau des Jahres 2017) ausgezeichnet. Sie widmete die Auszeichnung, die ihr die Gattin des US-Präsidenten, Melania Trump, persönlich übergab, ihren ebenso mutigen 19 Mitschwestern: "Trotz des Krieges und obwohl ihre Botschaften ihnen gesagt haben, ´verlasst Syrien und kommt heim´, haben sie beschlossen, in Syrien zu bleiben und mit viel Freude und Nächstenliebe weiter zu wirken und den Menschen Hoffnung zu schenken," so Schwester Carol.

      Rückkehr nach Aleppo geplant
      Nicht nur in Damaskus wollen die Don Bosco Schwestern helfen. Sie hoffen auch auf die baldige Rückkehr an ihren früheren Standort in Aleppo, den sie aufgrund der katastrophalen Sicherheitslage verlassen mussten. Gemeinsam mit Sr. Lina Abou Naoum, Provinzialin der Don Bosco Schwestern für den Mittleren Osten, besuchte eine kleine Schwestern-Delegation vor kurzem ihr altes Haus in der zerstörten Stadt und freute sich, dass es noch steht - auch wenn überall Staub liegt, die Wasserrohre und Fensterscheiben zerborsten und die Wände und Böden kaputt sind."Es gibt eine Zukunft, der Frieden wird kommen," ist Sr. Carol Tahhan überzeugt. Gemeinsam mit ihren Mitschwestern wird sie weiterhin alles tun, um auch inmitten von Not und tödlicher Gefahr Mut zum Leben zu geben.

      Jugend Eine Welt bittet um Spenden, um seinen mutigen Don Bosco ProjektpartnerInnen in Syrien weiterhin tatkräftig zur Seite stehen zu können.

      Bitte helfen Sie und helfen!


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