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Weitere Projekte für Flüchtlinge


Nirgends zuhause - Kinder auf der Flucht

    Hilfe für die Menschen in Syrien

      Seit 2011 wütet der syrische Bürgerkrieg, Millionen Menschen sind deshalb auf der Flucht. Währenddessen wird die Not derjenigen, die im Land geblieben sind, immer größer.

      Fast täglich gibt es Bombenalarm. Strom, Wasser und Nahrungsmittel fehlen ebenso wie medizinische Betreuung und Verdienstmöglichkeiten. Unzählige Häuser wurden zerstört. Das Bildungssystem ist weitgehend zusammengebrochen. Gewalt, Terror und Todesangst sind allgegenwärtig. Die Don Bosco Projektpartner von Jugend Eine Welt stehen den Menschen in dieser Krisensituation unermüdlich zur Seite – unabhängig von der Religionszugehörigkeit jener, die Hilfe brauchen.

      Straße in Aleppo: Hier kann keiner mehr leben. Auch die Kirche wurde von Bomben zerstört.
      Straße in Aleppo: Hier kann keiner mehr leben. Auch die Kirche wurde von Bomben zerstört.
      Straße in Aleppo: Hier kann keiner mehr leben. Auch die Kirche wurde von Bomben zerstört.

        Spital in Damaskus

        Im vom Bürgerkrieg gezeichneten Damaskus betreiben die Don Bosco Schwestern ein Krankenhaus. „Wir versuchen im Spital normal zu arbeiten - trotz der ständigen Raketenangriffe, die alle in Angst und Schrecken versetzen“, berichtet Schwester Lina Abou Naoum, Provinzialin der Schwestern in der Region. Seit Jahrzehnten leiten die Don Bosco Schwestern mit großer Hingabe dieses Krankenhaus in Syriens Hauptstadt und lassen sich auch durch den Krieg nicht davon abhalten. Um täglich Schwerstverwundete zu versorgen - darunter viele Flüchtlinge - fehlen jedoch oft die notwendigsten Mittel.

        Die Schwestern wollen keine Hilfesuchenden abweisen, auch wenn diese oft die Behandlungskosten nicht bezahlen können. Sr. Lina: „Viele unserer Ärzte wurden entführt oder flüchten wegen dieser Gefahr. Wir brauchen Medikamente, Ausstattungsgegenstände, Heizmaterial für den Winter. Die finanziellen Ressourcen des Spitals sind mittlerweile erschöpft.“ Jugend Eine Welt hat seine langjährige Unterstützung für das Spital in Damaskus weiter ausgebaut. Als Zeichen der Hoffnung für all jene, die nicht flüchten können oder flüchten wollen.

        Im Sommer 2017 schickte die Leiterin des Spitales "Dankbare Grüße für die lebensrettende Unterstützung aus Österreich"

        Hier findet sich ein etwas älterer  Bericht aus Syrien.

          Bergschule für Flüchtlingskinder

          „Flüchtlingskinder betteln oft auf den Straßen“, berichtet Sr. Lina Abou, Provinzialin der Don Bosco Schwestern in der Region, über die Lage im Libanon. Die eigene Bevölkerung in dem kleinen Land, in dem mittlerweile über eine Million Flüchtlinge aus Syrien leben, leidet selbst Not.

          Seit langem leiten die Don Bosco Schwestern im Libanon im Bergdorf Kartaba, rund 50 Kilometer von Beirut entfernt, die kleine Dorfschule. Angesichts der vielen Flüchtlingskinder haben die Schwestern die Schule für diese geöffnet. Rund 112 Kinder im Alter zwischen 3 und 10 Jahren werden im laufenden Schuljahr hier in sechs Klassen und einem Kindergarten betreut. Die meisten sind Flüchtlingskinder. 

          Unterricht, Verpflegung, Betreuung, der Erhalt des Gebäudes bis hin zur Heizung – all das kostet Geld. Deshalb sind sie auf Spenden angewiesen.

          Don Bosco Nothilfeprogramm

          Die Salesianer Don Boscos kümmern sich an drei Standorten – Aleppo, Kafroun und Damaskus – insbesondere um Kinder und Jugendliche. Sie leisten Jugendsozialarbeit, organisieren Freizeitangebote und sind in der außerschulischen Jugend- und Bildungsarbeit aktiv.

          Seit 2012 gibt es zudem an allen Standorten ein Don Bosco Nothilfeprogramm zur Unterstützung von Vertriebenen und Kriegsopfern. Bedürftige Familien erhalten Nahrungsmittel, Trinkwasser und medizinische Versorgung bzw. monatlich einen kleinen Geldbetrag, um sich das Allernotwendigste wie Nahrung und Kleidung kaufen zu können. Wenn nötig wird ihnen auch eine Unterkunft zur Verfügung gestellt. Große Sorgen macht den Salesianern derzeit der Vormarsch des Islamischen Staates im Osten des Landes sowie die damit einhergehende Zerstörung von Kirchen und Verfolgung von Angehörigen christlicher Religionen. Auch sie sollen bei Don Bosco Hilfe und Schutz erhalten können!

          Bitte unterstützen Sie mit Jugend Eine Welt die Don Bosco Nothilfe vor Ort in Syrien!

          Spendenkonto Jugend Eine Welt

          Stichwort „Syrien“

          Raiffeisen Landesbank Tirol

          IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000

          BIC/SWIFT: RZTIAT22

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            Berichte und Projekte

              Salesianerbruder Munir El Rai: „Bei Don Bosco finden die Menschen eine Oase des Friedens“

              (8. September 2015)  Um sich selbst ein Bild von der aktuellen Lage zu machen, besuchte im Sommer Don Munir El Rai, Provinzial der Salesianer für den Mittleren Osten und selbst Syrer, sein leidgeprüftes Heimatland. Lesen Sie seinen aktuellen Bericht.

              Syrien: Zwei junge Don Bosco Mitarbeiter und ihre Mutter von Rakete getötet

              (16. April 2015)  Mindestens 20 Menschen starben am vergangenen Wochenende bei Angriffen auf von der Regierungsarmee kontrollierte Wohnviertel in der syrischen Stadt Aleppo, in denen auch viele Christen wohnen. Unter den Toten: Die beiden Brüder Anwar (21) und Misho (17) Sarman, die ihre Kindheit und Jugend im Don Bosco Zentrum in Aleppo verbracht haben. Weiterlesen


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