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Aleppo: Don Bosco Sommerprogramm für Kinder geht auch im Krieg weiter

    Im syrischen Aleppo vergeht kein Tag ohne Krieg und Zerstörung. Dennoch starteten die Salesianer Don Boscos - langjährige Projektpartner der österreichischen Hilfsorganisation Jugend Eine Welt - im Juni 2016 ihr alljährliches Sommerprogramm für Kinder. Rund 800 Mädchen und Jungen waren bei seiner Eröffnung mit dabei. "Trotz des Krieges und der Dunkelheit, die er ausstrahlt, versuchen wir, eine kleine Lampe der Hoffnung in den Herzen der jungen Menschen von Aleppo zu entzünden," so Salesianerbruder Pier Jabloyan.

    Regelmäßig werden die Kinder mit Bussen ins Don Bosco Jugendzentrum gebracht, das in einer relativ sicheren Zone der Stadt liegt. Voller Freude nutzen sie die zahlreichen Angebote für Spiel und Spaß, verbringen ein paar glückliche, abwechslungsreiche Stunden und vergessen für eine kleine Weile das Grauen, das ihren Alltag begleitet.

    "Hier bei uns ist Don Bosco ganz lebendig und arbeitet mit und für die jungen Menschen", sagt Bruder Jabloyan. Auch die spirituelle Hilfe, die alle Menschen im Don Bosco Zentrum finden, sei ganz wichtig. Denn am Schlimmsten sei nicht, dass es in der Stadt keinen Strom, kein Wasser oder keinen Treibstoff gäbe, sondern dass man immer Angst vor neuerlichen Bombardements haben müsse.

    Zahlreiche Angehörige der christlichen Gemeinschaft in Aleppo, darunter viele Kinder und Jugendliche, seien in den vergangenen Monaten gestorben. Doch - davon ist Bruder Jabloyan überzeugt: Solange es Christen in Aleppo gibt, werden die Salesianer Don Boscos an ihrer Seite stehen.


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