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Weitere Projekte für Flüchtlinge


Syrien und Nachbarländer

In der Türkei

    Nirgends zuhause - Kinder auf der Flucht

      Spendenaufruf

      Der Strom an Flüchtlingen hält auch seit Jahresbeginn 2016 weiter an. Unter den vielen Tausenden Menschen, die in den vergangenen Monaten auch nach Österreich gekommen sind, finden sich zahlreiche Kinder und Jugendliche. Viele von ihnen waren oder sind alleine auf der Flucht – ohne Eltern oder Geschwister.

      Tausende der sogenannten unbegleiteten Minderjährigen sind hier in Österreich geblieben. So gut wie alle haben in ihren Heimatländern Entsetzliches erlebt. Wie der 16-jährige Ali aus Syrien, der vor dem immer brutaler werdenden Bürgerkrieg in seiner Heimat flüchten musste.

      Die Unterbringung und Versorgung der jungen Flüchtlinge hier in Österreich sowie in weiterer Folge ihre Möglichkeiten zur (Aus-)Bildung sind jedoch weiterhin nicht besonders gut. Vor allem, weil noch immer zuviele der jungen Flüchtlinge in Massenquartieren untergebracht sind (siehe Bericht weiter unten).

      Jugend Eine Welt unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Don Bosco Flüchtlingswerk unbegleitete Flüchtlingskinder. Sie erhalten in verschiedenen Projekten ein sicheres Zuhause und eine sozialpädagogische Begleitung. Zum Beispiel im Jugendwohnheim Abraham.

      Im Kärntner Friesach, wo in einem neuen Heim zahlreiche unbegleitete minderjährige Flüchtlinge betreut werden sollen, erhalten die Jugendlichen eigene Willkommenspakete, die wichtige Gebrauchsgegenstände und Schulsachen enthalten (mehr dazu findet sich hier).


      Bitte helfen Sie mit! Schenken Sie mit Ihrer Spende den Flüchtlingskindern Zukunft! Vielen Dank – jede einzelne Spende hilft!

       

      Spendenkonto Jugend Eine Welt - Stichwort "Flüchtlingshilfe"

        Raiffeisen Landesbank Tirol

        IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000,

        BIC/SWIFT: RZTIAT22

          Ein Zuhause auf Zeit

            Das Don Bosco Flüchtlingswerk


            Das Don Bosco Flüchtlingswerk gibt minderjährigen unbegleiteten Flüchtlingen, die nicht wissen wohin, ein Zuhause auf Zeit:  In mehreren Wohngemeinschaften können Jungen zwischen 14 und 18 Jahren wohnen und eine Schule besuchen.  Wie im Jugendwohnheim Abraham.

            Sie werden auch nicht alleine gelassen, sobald sie das 18. Lebensjahr erreicht haben. Jugendliche, die schon zu alt für den Regelunterricht sind bzw. große Bildungslücken aufweisen, erhalten speziellen Unterricht.

            Doch zurzeit braucht es weitere Betreuungsplätze.  Für unbegleitete Jugendliche ist das Leben in Massenlagern wie Traiskirchen eine Qual. Eine aktuelle, von der Bundes Jugend Vertretung beauftragte Studie über "Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Österreich" macht dies besonders deutlich - näheres siehe hier.


            Die jungen Menschen brauchen Sicherheit, Stabilität, altersgemäße Betreuung, Bildung und vor allem eine echte Lebensperspektive. Deshalb möchte das Don Bosco Flüchtlingswerk so schnell wie möglich neue Betreuungsplätze und Wohngemeinschaften in mehreren Bundesländern einrichten. So ist in Friesach in Kärnten derzeit ein neues Heim für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Bau.

            Mehr Informationen über das Flüchtlingswerk finden sich unter www.fluechtlingswerk.at

            Gemeinsamer Appell

            Alle Betreuungseinrichtungen für Flüchtling, darunter eben auch das Flüchtlingswerk, sind bis dato mit den Unzulänglichkeiten des Grundversorgungssystems in Österreich konfrontiert. In einem gemeinsamen Appell an die Verantwortlichen auf Bundes- und Landesebene wurde jüngst gemeinschaftlich gefordert: Verpflichtungen gegenüber unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen einhalten! Download gemeinsamer Appell


              Jugend Eine Welt versorgt Flüchtlinge mit Handywertkarten

                Endlich wieder in Kontakt mit Freunden und Angehörigen sein!

                15. September, Grenzübergang Nickelsdorf. Hier warten hunderte Flüchtlinge auf die Weiterfahrt, die meisten wollen nach Deutschland oder in andere europäische Länder. Jugend Eine Welt ist mit einem vierköpfigen Team vor Ort und bekommt einen Platz in der allgemeinen Ausgabestelle zugewiesen. Es dauert nur wenige Minuten, dann hat sich herumgesprochen, was die Hilfsorganisation gratis verteilt: Handy-Simkarten, die Gespräche ins Ausland – auch nach Syrien, Afghanistan oder in den Irak – ermöglichen. Alle wollen eine! „In kürzester Zeit haben wir hunderte solcher Karten verteilt“, erzählt Teamleiter Benedikt Hageneder. Kaum hatten die Flüchtlinge die Karten in Händen, wurde auch schon mit auf der Flucht verlorenen Familienmitgliedern oder der Heimat telefoniert.

                 

                Diese Aktion von Jugend Eine Welt zur direkten Hilfe für Flüchtlinge, die nach Möglichkeit weiter fortgesetzt werden soll, ist eine von unzähligen in Österreich - eine unglaubliche Welle von Solidarität und Hilfsbereitschaft für Menschen in Not zieht in diesen Tagen durch das ganze Land. Im Rahmen der Initiative „Connect.Traiskirchen“ stellte Jugend Eine Welt den Jugendlichen im Aufnahmelager einen „Riesenwuzzler“ zur Verfügung, der voller Begeisterung genutzt wurde. Zudem ist die Hilfsorganisation gemeinsam mit den Salesianern Don Boscos und Don Bosco Schwestern Mitträgerin des „Don Bosco Flüchtlingswerkes“, das sich insbesondere um unbegleitete minderjährige Flüchtlinge kümmert.

                „Ganz besonders wichtig ist uns jedoch auch der Blick in die Herkunftsregionen der Geflüchteten“, so Reinhard Heiserer, Vorsitzender von Jugend Eine Welt. „Trotz Krieg und Krisen harren dort die Menschen unter oft fürchterlichen Bedingungen weiter aus. Ihnen unter die Arme zu greifen ist das Ziel vieler Don Bosco Projekte im Nahen Osten wie auch in Afrika, die dringend unsere Unterstützung brauchen.“

                  Wir waren dabei! Großdemo & Megakonzert „Voices for Refugees“ in Wien

                     

                    "Ich sage es mit aller Deutlichkeit: Ich wende mich nicht von denen ab, die Sorgen und Ängste haben, aber ich wende mich von denen ab, die aus der Not der Flüchtlinge ein Geschäft machen, sei es ein wirtschaftliches oder politisches." Deutliche Worte sprach Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer bei der riesigen Solidaritätskundgebung für Flüchtlinge am Wiener Heldenplatz am vergangenen Wochenende. Mehr als 100.000 Menschen setzten bei einem Demomarsch quer durch die Stadt und anschließend beim großen Konzert „Voices for refugees“ am Heldenplatz ein deutliches Zeichen.

                    Ein Team von Jugend Eine Welt, dem Don Bosco Flüchtlingswerk und dem Zirkus Giovanni  war mit dem Transparent „Mehr Betreuungsplätze für Kinder-Flüchtlinge“ mit dabei. Zudem wurden von Jugend Eine Welt initiierte Flugblätter mit Rechten für Kinderflüchtlinge des Netzwerks für Kinderrechte verteilt (siehe Download rechts). „Demo und Konzert waren toll, es herrschte immer wieder Gänsehautstimmung“, erzählte Teilnehmer Benedikt Hageneder.


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