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    Albanien: Don Bosco Schwestern im Einsatz für eine bessere Zukunft für Jugendliche

      Die Don Bosco Schwestern sind in den großen Ballungszentren Albaniens in Tirana, Durres und Shkroda, tätig. Sie betreiben dort Schulen (von Kindergärten bis zur Oberstufe), Berufsausbildungszentren, Internate und Oratorien. Zusätzlich leisten sie Pastoralarbeit. Die Don Bosco Schwestern betreuen benachteiligte Kinder und Jugendliche, ohne Unterscheidung aufgrund ihrer Religion (20% sind Muslime) und mit Hilfe zahlreicher LaienmitarbeiterInnen. Größtes Problem in Albanien ist die Arbeitslosigkeit und der hohe Anteil der jungen Bevölkerung (52% der AlbanerInnen sind jünger als 24 Jahre). Viele der jungen Menschen haben nicht einmal eine Grundschulbildung.

      Zielgruppe:

      • Kinder und Jugendliche ohne Schulausbildung
      • Minderjährige, die gefährdet sind, in die Kriminalität abzugleiten
      • Minderjährige, die gefährdet sind Drogen zu missbrauchen
      • Mädchen, die gefährdet sind in die Prostitution abzugleiten


      Albanien ist – trotz vieler Veränderungen in den letzten zehn Jahren – wirtschaftlich gesehen und in Bezug auf seine Infrastruktur immer noch eines der rückständigsten Länder Europas. Gleichzeitig ist Albanien, demografisch gesehen, das jüngste Land des Kontinents.

      Albaniens Bevölkerung ist mehrheitlich muslimisch mit einer orthodoxen, einer katholischen und einer evangelischen Minderheit. Die meisten Katholiken des Landes leben im Norden.

       

      Die Bevölkerung von Shkodra besteht zu zwei gleichen Teilen aus Muslimen und Katholiken. In Shkodra arbeiten die Don Bosco Schwestern in ihren Bildungseinrichtungen, einem Internat und einem Jugendzentrum mit 70 Laien (meist Lehrer oder Reinigungskräfte), zusammen.

       

      In Tirana betreiben die Schwestern ein Internat für 16 Mädchen aus den verschiedenen Dörfern, die in der Hauptstadt Berufsschulen oder Kurse besuchen. Hier bieten die Schwestern den Mädchen an den Vormittagen auch eigene Kurse an: Kurse für Sekretärinnen, Schneiderei und Fremdsprachen (Englisch und Italienisch).

      Insgesamt besuchen ca. 120 Jugendliche zwischen 16 und 30 Jahren diese Kurse. 50% davon sind Muslime, die anderen 50% sind Katholiken, Orthodoxe und evangelische Christen.

       

      In Tale–Bregedeti betreiben die Projektpartnerinnen von Jugend Eine Welt ein Jugendzentrum, verschiedene Berufskurse für Frauen und Mädchen, eine Tagestätte mit Nachhilfeunterricht, Katechismusunterricht und Jugendarbeit in der Pfarre. Außerdem bieten sie eine Ausbildung für junge Menschen zu JugendleiterInnen an.

      Die Kinder des Jugendzentrums kommen alle aus der Mittelschicht und leben in den verschiedenen Vierteln der Stadt, in denen man hautnah die Probleme der Verstädterung und die soziale Veränderung erfährt.

      Zirka 150 Kinder besuchen das Zentrum täglich, während der Sommermonate sind es bis zu 300 Kinder im Alter zwischen 4 und 14 Jahren. Die Schwestern haben 15 jugendliche HelferInnen zur Seite und bilden ständig weitere aus.

       

      Finanziell erhalten sich die Don Bosco Schwestern durch kleine Beiträge in Form von Spenden. Erschwerend ist die Situation für die Schwestern, dass die albanische Regierung die Gehälter ihrer Lehrkräfte regelmäßig erhöht. Manchmal sogar zweimal im Jahr bis zu 15%.


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