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Matthias Silveri
Matthias Silveri

Hilfe für ehemalige Kindersoldatinnen im Mädchenzentrum in Vavuniya

    26 Jahre Bürgerkrieg im Norden von Sri Lanka hinterließen neben Zerstörung und Armut vor allem ehemalige Kindersoldaten. Verschleppt und zwangsrekrutiert von den tamilischen Rebellen LTTE, blieben sie als Vollwaisen zurück. Viele Mädchen unter ihnen wurden gegen Kriegsende auch Opfer sexueller Gewalt.

    Die Don Bosco Schwestern erkannten diese Situation und  konnten bereits wenige Monate nach Kriegsende in Vavuniya, dem wichtigsten Ort im Tamilengebiet, ein Zentrum für die Betreuung ehemaliger Kindersoldatinnen in Betrieb nehmen. Rund 150 Mädchen, alle Vollwaisen im Alter von  10 bis 24 Jahren, fanden dort Zuflucht und Erstversorgung.

    Das Ziel dieses Zentrums  ist es, diesen jungen Kindern und Frauen nachhaltig Zuversicht und Mut für ein selbstbestimmtes Leben zu geben. Die Mädchen sind immer noch schwer traumatisiert, viele konnten kaum lesen und schreiben, viele Kriegsverletzungen müssen noch medizinisch versorgt werden und nur mit psychosozialer Hilfe schaffen sie den Alltag. Betreute Aktivitäten in ihrer Freizeit wie das Erlernen eines Musikinstruments, Malen, Schnitzen, Tanz und Sport helfen ihnen, ihre Aggressionen abzubauen, ihren Selbstwert zu stärken, Teamgeist und Vertrauen zu entwickeln und wo immer es geht, ein Stück ihrer verlorenen Kindheit nachzuholen.

    Eine Ausbildung ist das Um und Auf für den Start in ein neues, besseres Leben.  Dank Förder- und Nachhilfeunterricht können die Mädchen die öffentliche Mittelschule besuchen. Die über 16 jährigen bekommen eine Berufsausbildung. Auf eigenen Wunsch werden sie zu Sekretärinnen, Krankenschwestern, Näherinnen und Gastronomiefachkräften ausgebildet. Die endgültige Eingliederung in den Arbeitsmarkt wird auch von den Don Bosco Schwestern begleitet.

    Jugend Eine Welt unterstützt dieses Projekt  seit Anfang an. Allerdings fehlen neben Mitteln für die laufende Verbesserung der damals teils nur provisorisch errichteten Infrastruktur vor allem weitere  PädagogInnen und PsychologInnen für die Betreuung und Versorgung der Mädchen außerhalb von Schule und Beruf.


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