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Überlebende des Erdbebens in Nepal berichten


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    Nepal: Wiederaufbau von Schulen nach dem Erdbeben

      Am 25. April 2015 verwüstete ein verheerendes Erdbeben der Stärke 7,8 weite Teile Nepals und forderte fast 9.000 Todesopfer. Rund 600.000 Häuser wurden zerstört, 280.000 schwer beschädigt, darunter mehr als 4.000 Schulen - eine Katastrophe für das bitterarme Land, in dem 40 Prozent der Bevölkerung unter der Armutsgrenze leben und mindestens ebenso viele Menschen weder lesen noch schreiben können.


      Schon vor dem Erdbeben mussten arme Familien auf vieles verzichten, um den Schulbesuch ihrer Kinder zu finanzieren. Mädchen wurden häufig schon mit zehn oder elf Jahren verheiratet und aus der Schule genommen. Diese Situation hat sich nun noch weiter verschärft. Dazu kommt, dass viele Kinder den Schock der vergangenen Katastrophe noch nicht verkraftet haben und sich weigern, beschädigte Schulgebäude zu betreten. Sie befürchten neuerliche Erdbeben, die leider als sehr  wahrscheinlich gelten. Gerade in armen, abgelegenen Dörfern ist die Gefahr groß, dass viele Kinder gar nicht mehr zur Schule gehen. Damit verlieren sie nicht nur die Chance, dem Teufelskreis der Armut durch eine gute Ausbildung zu entkommen, sie werden auch häufig Opfer von missbräuchlicher Kinderarbeit oder sogar Kinderhandel: Tausende arme nepalesische Kinder werden jedes Jahr nach Indien gebracht, wo keineswegs eine gute Schulausbildung auf sie wartet, wie skrupellose Menschenhändler ihren Eltern weisgemacht haben, sondern brutale Ausbeutung bis hin zu Zwangsprostitution.

      Erdbebensichere Schulen und Trainingsprogramme

      Jugend Eine Welt und seine Don Bosco Projektpartner in Nepal haben sofort nach dem Erdbeben Nothilfe geleistet. Und sie lassen die leidgeprüften Menschen auch in der schwierigen Phase des Wiederaufbaus nicht im Stich:  In drei Dörfern - Shalvanjang, Dungepani und Malta in der Region Lalitpur -  sollen die zerstörten bzw. schwer beschädigten Schulen mit Hilfe aus Österreich wieder aufgebaut und neu ausgestattet werden.  So wird 905 Jungen und Mädchen der Schulbesuch ermöglicht.

      Die neuen Gebäude sollen nicht nur erdbebensicher, sondern auch behindertengerecht ausgeführt werden. Ergänzend zum Wiederaufbau sind Trainingsprogramme für 45 Lehrkräfte und 1.060 Erziehungsberechtigte geplant. Dabei geht es einerseits um den professionellen Umgang mit traumatisierten Kindern, andererseits um Überzeugungsarbeit, damit Eltern den Wert von Schulbildung richtig einschätzen lernen und ihre Kinder weiterhin zur Schule schicken.

      „Die Kinder Nepals brauchen jetzt die Aufmerksamkeit der Welt", sagt Pater Jijo John SDB, der das Schul-Wiederaufbauprogramm leitet. In etwa 60 Schulen wollen die Salesianer  so rasch es geht wieder den Unterricht ermöglichen. Verschiedene Wiederaufbau-Teams wurden gebildet, die jeweils vier bis sechs Schulen instand setzen sollen. Mit dabei sind auch AbsolventInnen von Don Bosco Trainingseinrichtungen.  Pater Jijo ist eigentlich Direktor der Don Bosco Berufsbildungsschule in Techo: „In unserem Don Bosco Zentrum werden wir junge Leute in den nötigen technischen Fertigkeiten für den Wiederaufbau ausbilden."  Schweißer, Zimmerleute und Maurer sind besonders gefragt. Viele andere Hilfsorganisationen haben bereits ebenfalls um geschultes Personal angefragt. Nebeneffekt: Viele vom Erdbeben betroffene Jugendliche kommen so auch wieder zu einem bescheidenen Einkommen.

      Bitte helfen auch Sie mit, damit Nepals Kinder bald wieder in eine richtige – erdbebensichere -  Schule gehen können!

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