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Mädchen, die auf der Suche nach einem besseren Leben in die Städte abwandern, werden häufig Opfer von Menschenhandel.
Oft werden die Mädchen von Menschenhändlern in Bordelle verkauft und zur Prostitution gezwungen.
Mädchen, die auf der Suche nach einem besseren Leben in die Städte abwandern, werden häufig Opfer von Menschenhandel.
Oft werden die Mädchen von Menschenhändlern in Bordelle verkauft und zur Prostitution gezwungen.

Aufklärung als Schutz vor Menschenhändlern

    Neue Einkommensquellen für 1.250 Familien verhindern deren Ausbeutung

    Der Großteil der Bevölkerung von Nagaon, einem Distrikt im nordöstlichen indischen Bundesstaat Assam, lebt von der Landwirtschaft. Doch aufgrund von schlechten Wetterbedingungen, veralteten Anbaumethoden und Landraub durch MigrantInnen werden die Ernteerträge immer geringer. Insbesondere BewohnerInnen von abgelegenen Dörfern sind stark armutsgefährdet. Von staatlicher Seite erhalten sie so gut wie keine Hilfe. Zudem kennen sie ihre Rechte nicht und haben auf Gemeindeebene keine Strukturen entwickelt, um Erfahrungen auszutauschen und sich wirkungsvoll für ihre Interessen einzusetzen.

    Auf der Suche nach besseren Einkommensmöglichkeiten wandern zahlreiche DorfbewohnerInnen in die Städte ab.  Viele werden Opfer von MenschenhändlerInnen, die ihnen gut bezahlte Jobs versprechen. Besonders Mädchen sind in großer Gefahr, aus ihren Familien gerissen zu werden, um als billige Haushaltsgehilfinnen zu arbeiten. Dabei sind sie oft Gewalt ausgesetzt.

    Projektbeschreibung

    Die Salesianer Don Boscos sind in der Region von Nagaon seit vielen Jahren aktiv. Das neue Projekt soll die Existenz von 1250 Familien in 25 Dörfern sichern  und damit den weit verbreiteten  Menschenhandel verhindern. Mithilfe von Trainings, Aufklärungsarbeit und der Bildung lokaler Zusammenschlüsse sollen die DorfbewohnerInnen die Gefahren des Menschenhandels besser einschätzen lernen und neue Einkommensquellen kennenlernen bzw. in der Folge erfolgreich nutzen.

    Projektziel:

    Ziel des Projekts ist die Bildung von Arbeitsgruppen in 25 Dörfern sowie die Durchführung bewusstseinsbildender Programme. Diese sollen sicherstellen, dass die DorfbewohnerInnen Zugang zu Regierungsprogrammen erhalten und sich eine Existenzgrundlage aufbauen können. So entgehen sie den Gefahren von Menschenhandel und armutsbedingter Abwanderung.

    Zielgruppe und Begünstigte:

    Die Zielgruppe des Projekts sind benachteiligte Bevölkerungsgruppen, die von der Landwirtschaft abhängig sind. Direkt begünstigt sind die BewohnerInnen von 25 Dörfern im Distrikt Nagaon. Das Projekt unterstützt 50 Haushalte pro Dorf, das entspricht insgesamt 1250 Familien.

    Projektaktivitäten:

    • Bildung und Etablierung von lokalen Selbsthilfegruppen/ Arbeitsgruppen, in denen Wissen vermittelt und Erfahrung ausgetauscht wird.
    • Sensibilisierung der Öffentlichkeit hinsichtlich der Gefahren des Menschenhandels durch medienwirksame Kampagnen
    • Trainings zu alternativen Methoden in der Viehzucht und im Ackerbau
    • Gründung von Foren und Netzwerken, die sich mit nachhaltiger Landwirtschaft beschäftigen

    Ergebnisse:

    Im Mittelpunkt des Projektes steht, dass armutsgefährdete DorfbewohnerInnen vor Menschenhandel und erzwungener Migration geschützt werden. Dies soll  durch Aufklärung bzw. die Entwicklung alternativer Einkommensquellen geschehen. So soll verhindert werden, dass Menschen kein anderer Ausweg bleibt, als sich oder ihre Familienangehörigen zu „verkaufen“.


    Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, Don Bosco und Jugend Eine Welt im Kampf gegen den Menschenhandel zu unterstützen!

    Spendenkonto Jugend Eine Welt
    Raiffeisen Landesbank Tirol
    IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000


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