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Br. Lukose Cheruvarel SDB mit der Jugend Eine Welt Projektreferentin Magdalena Gangl.
Br. Lukose Cheruvarel SDB mit der Jugend Eine Welt Projektreferentin Magdalena Gangl.
Br. Lukose Cheruvarel SDB mit der Jugend Eine Welt Projektreferentin Magdalena Gangl.
Br. Lukose Cheruvarel SDB mit der Jugend Eine Welt Projektreferentin Magdalena Gangl.

Das „Haus der Liebe“ in Snehala

    Im Oktober 2014 war der Salesianerbruder Lukose Cheruvarel, der Gründer des „Hauses der Liebe“ in Snehala/ Guwahati, zu Gast in Wien.  Am 1. Tag nach der Jahrtausendwende – am 1.1.2001 – beschloss Bruder Lukose, sein Leben künftig nach dem Vorbild von Mutter Theresa den Ärmsten der Armen zu widmen, zog mit acht Straßenkindern in eine Hütte und begann sie zu unterrichten. Schon bald kamen so viele weitere Straßenkinder dazu, dass die einfache Hütte nicht mehr ausreichte.

    Heute ist aus dem kleinen „Haus der Liebe“ ein großes, liebevolles Don Bosco Hilfsprojekt geworden, das aus insgesamt fünf Kinderhäusern besteht, darunter einer Notschlafstelle für obdachlose Jugendliche, die (noch) nicht langfristig bleiben wollen.

    Wie in Bangalore sind die Salesianer auch in Guwahati am örtlichen Bahnhof präsent und kümmern sich um unbegleitete Kinder und Jugendliche,  so genannte „Runway-" oder „Railway-Kids".
    Bruder Lukose und sein Team tun alles, um diese Kinder wieder zu ihren Familien zurückzubringen. Wenn das nicht gelingt, erhalten sie im „Haus der Liebe“ Unterkunft,  Bildungsmöglichkeiten und eine Chance auf eine glückliche Zukunft.

    Es sei meist nicht schwer, neu in der Stadt angekommene Kinder davon zu überzeugen, dass es ohne Schulausbildung so gut wie unmöglich ist, einen Job zu finden und sie zu einer Rückkehr in ein geordnetes Leben zu motivieren, berichtete Bruder Lukose. Große Sorgen machen sich die Salesianer hingegen um die rund 5.500 Kinder, die in Guwahati bereits auf der Straße leben bzw. die drogensüchtig sind.  90 Prozent aller auf der Straße lebenden Jugendlichen würden Klebstoff schnüffeln!  Um Kinder dabei zu unterstützen, wieder „clean“ zu werden, organisiert das „Haus der Liebe“ regelmäßig Camping-Wochen und hat eigene Drogenpräventionsprogramme auf die Beine gestellt.

    Zudem werden in Zusammenarbeit mit der Don Bosco Assam Universität Kinderrechts-ExpertInnen ausgebildet, die sich gemeinsam mit Bruder Lukose und seinem Team auf politischer Ebene dafür einsetzen, dass sich die Situation von Kindern in Indien verbessert. Bruder Lukose ist Präsident des lokalen Kinderrechts-Komitees. „Immer noch werden Tausende Kinder, vor allem Mädchen, dazu gezwungen, in Privathaushalten oder Restaurants zu arbeiten. Doch die Situation hat sich dank unseres  Einsatzes in den letzten Jahren erheblich verbessert“, berichtete uns der engagierte Salesianerbruder voller Freude. So hätte sich die Sensibilität in der Bevölkerung für diese „moderne Form der Sklaverei“ dank der von Bruder Lukose mitentwickelten „Red Signal Kampagne“ erheblich verbessert: Sobald jemand einen Fall von missbräuchlicher Kinderarbeit in der Nachbarschaft vermutet, kann er die Don Bosco Kinder-Hotline anzurufen und eigens geschulte MitarbeiterInnen überprüfen die Situation, notfalls mithilfe der Polizei. So seien schon viele Kinder gerettet worden.

     


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