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Aktuell: Interview mit Schwester Maria Rohrer


Anlässlich der 20-Jahre-Feier von Jugend Eine Welt im Mai 2017 war Schwester Maria Rohrer zu Besuch in Wien. Dabei führte die kathpress ein langes Interview mit Sr. Rohrer über die Situation von Flüchtlingen in Tunesien.

Hier geht es zum Interview


    Über Vermittlung von Jugend Eine Welt führten auch die Kirchenzeitungen ein Interview mit Sr. Roher. Ein Artikel wurde im August zB. im Tiroler Sonntag veröffentlicht.
    Hier der Artikel zum Nachlesen

      Tunesien: Unterstützung für junge Menschen in Not

        Viele junge Menschen aus Subsahara-Afrika kommen zum Studium nach Tunis oder sind auf der Durchreise nach Europa. Ihre Lage ist oft prekär, da für Unterkunft und Verpflegung häufig kein Geld vorhanden ist. Junge Frauen sind in großer Gefahr, Opfer von Menschenhandel zu werden. Im neuen Jugendzentrum, das von Jugend Eine Welt ermöglicht wurde, finden viele dieser jungen Menschen einen sicheren Hafen. Hilfe ist weiterhin dringend nötig.

        "Wir wissen überhaupt nicht mehr was tun", so Don Bosco Schwester Maria Rohrer bei ihrem Wien-Besuch anlässlich des 20-jährigen Jubiläums von Jugend Eine Welt. "So viele junge Menschen kommen aus Subsahara Afrika nach Tunesien, die alle hier studieren bzw. nach Europa wollen, es ist eine regelrechte Invasion." Vielen der neuen schwarzafrikanischen Studenten geht schon nach kurzer Zeit das Geld aus.

        Völlig auf sich allein gestellt sind dann insbesondere Mädchen eine leichte Beute für den weit verbreiteten Menschenhandel. Ebenso gefährdet sind Mädchen und junge Frauen, die von "Arbeitsvermittlern" nach Tunesien gelockt werden - viele von ihnen stammen aus der Elfenbeinküste. Einmal in Tunis angekommen, müssen sie ihre Schulden bei den Menschenhändlern abarbeiten, meist als Haushaltshilfe oder in der Prostitution.

        Neues Zuhause
        Im neuen Jugendzentrum, das 2016 mithilfe von Jugend Eine Welt fertiggestellt werden konnte, finden alleinstehende junge Frauen ein neues Zuhause. Zudem dient es als wichtige Stätte der Begegnung, Information und spirituellen Stärkung.

        "Wir sind für die Kinder da und für ihre Zukunft. Und wir tun alles, um junge Migranten zur Rückkehr zu bewegen. Doch leider gelingt uns das nur in ganz wenigen Fällen," berichtet Schwester Maria. Zurückwollen vor allem jene, die die Hoffnung aufgegeben haben bzw. die schwer traumatisiert sind, "beispielsweise wenn ihnen die Flucht aus einem Lager in Libyen gelungen ist. Da sind Mädchen dabei, die angebunden und mehrfach missbraucht wurden, sie sind so schwer traumatisiert, sie wollen nur noch nach Hause."

        Die engagierte Don Bosco Schwester wünscht sich, dass die Flüchtlings- und Migrantenkrise, die sich in Tunesien abspielt, in Europa stärker wahrgenommen wird: "Alle schauen nur nach Lampedusa, niemand auf unsere Seite!" Eine Lösung der Flüchtlingskrise sieht sie vor allem in der nachhaltigen Entwicklung der Länder, aus denen die Migranten kommen: "Am Wichtigsten ist, dass die Leute in ihren Ländern leben können, Arbeit haben und bleiben wollen". Das Geld, das Europa nun für die Betreuung der Flüchtlinge bezahlen müsse, wäre viel besser angelegt bei der Bekämpfung und Verhinderung von Fluchtursachen.

        Helfen Sie bitte Jugend Eine Welt, die Arbeit von Sr. Maria Rohrer in Tunesien zu unterstützen!

        Spendenkonto Jugend Eine Welt 
        Kennwort: Jugendhilfe Tunesien
        Raiffeisen Landesbank Tirol
        IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000








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