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    "Mädchen ohne Namen"

      Bei seinem Wien-Besuch im April 2018 brachte Pater Jorge Crisafulli, Direktor des Kinderschutzzentrums "Don Bosco Fambul" in Freetown/Sierra Leone und Leiter des Projektes für junge Kinderprostituierte, das in Spanien ganz neu erschienene Buch "Girls With no Name" für Jugend Eine Welt mit.  Er lud uns dazu ein, darüber zu berichten.

      In dem berührenden Bildband des Fotografen Oto Marabel und der Journalisten J. Ignacio Martínez (Text zweisprachig in Spanisch/Englisch, Preis € 37.-) kommen junge Prostituierte aus Freetown zu Wort bzw. ins Bild. Ein Großteil der Verkaufseinnahmen kommen dem Don Bosco Mädchenhaus+ zugute, das Jugend Eine Welt unterstützt.

      Das Buch ist im offiziellen österreichischen Buchhandel leider bis jetzt nicht erhältlich - InteressentInnen bitten wir um Kontaktnahme unter info@jugendeinewelt.at

        Mädchen erzählen:

          "Die Schläge sind das Schlimmste"

          Simba, 15 Jahre







            "Vor drei Jahren starb meine Mutter an Ebola ... ich musste auf die Straße gehen. Jetzt verbringe ich die Nächte mit Kunden in Hotels. Manchmal schlafe ich auch mit meinen Freundinnen auf der Straße."

            Hassanatu, 14 Jahre





              "Die Chinesen behandeln uns schlecht, sehr schlecht. Aber sie zahlen viel mehr als die Männer von hier. Bis zu zehn Mal mehr."

              Josephine, 16 Jahre





                "Ich habe ca. 4 Jahre lang als Prostituierte gelebt... Einmal fing mich ein Mann ein, der meine Brieftasche stehlen wollte und brachte mich zur Polizei. Sie sagten, sie würden mich gehen lassen, wenn ich Sex mit ihnen hätte..."

                Mariatu, 16 Jahre




                  "Es ist sehr schwer, mit einem Kind auf der Straße zu leben. Ich war sehr oft krank und hatte nicht das Geld, um zu bezahlen, was sie braucht: Schule, Essen..."

                  Adama ist jetzt 20 und nicht mehr auf der Straße. Sie hat eine 6-jährige Tochter, deren Vater sie 2012 verließ, als sie schwanger wurde.




                    "Meine Mutter sagte immer, ich sei sehr intelligent und würde später in einer Bank als Buchhalterin arbeiten oder als Rechtsanwältin. Sie starb. Niemand liebte mich. Ich hatte keine Familie, Freunde, kein Geld. Es gab nur eine Wahl: die Straße. Ich möchte wieder zur Schule gehen und Buchhalterin werden, wie meine Mutter gesagt hat."       Agnes, 17 Jahre



                      "Ich möchte Hochzeits-Planerin werden! Es würde mir so gut gefallen, diese schönen Dinge zu machen."

                      Zainab, 17 Jahre






                        "Die Straßen sind nicht gut für uns. Ich möchte andere Dinge machen."

                        Emma, 14 Jahre






                          "Ich möchte Rechtsanwältin werden, um gegen das zu kämpfen, was ich auf der Straße gesehen habe. Dann könnte ich meine Freundinnen davor beschützen."

                          Sarata, 17 Jahre












                                Mehr als 1.000 Mädchen arbeiten in Freetown als Kinderprostituierte. Dank dem Kinderschutzzentrum "Don Bosco Fambul" ist schon mehr als 140 der Ausstieg gelungen.

                                Jugend Eine Welt möchte mithelfen, bis 2020 insgesamt 600 jungen Prostituierten ein neues Leben zu ermöglichen - bitte helfen Sie uns helfen!


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