Spendenbutton

Bitte unterstützen Sie dieses Projekt.


Für nähere Informationen schreiben Sie uns.

Projektinfo zum Downloaden



Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auch auf der Seite "Don Bosco Rural Development".


      Mosambik: Bildung fördert ländliche Entwicklung

        Kleinbauern in Mosambik lernen, wie sie die Produktion erhöhen, ihre Waren vermarkten und damit ihre Erträge steigern können. Drei Viertel der Menschen, die in Entwicklungsländern auf dem Land leben, leiden unter Armut. Sie haben kein oder nur ein geringes Einkommen, wenig Bildung und kaum Zugang zu medizinischer Versorgung. In Mosambik und Nepal leben fast 80 Prozent der 19 Millionen Einwohner von Ackerbau und Viehzucht. Diese Menschen sind besonders vom Klimawandel betroffen. Dessen Auswirkungen auf die Nahrungsmittelversorgung stellt sie – aber auch die gesamte Weltgemeinschaft - vor große Herausforderungen. Laut Millenniumsentwicklungszielen soll der Anteil der Hungernden an der Weltbevölkerung bis 2015 um die Hälfte reduziert werden. Dafür muss vor allem die Entwicklung der ländlichen Gebiete gefördert werden - und das möglichst nachhaltig, ohne dabei Böden, Wälder und Gewässer zu zerstören. Gleichzeitig gilt es, im Jahr 2030 eine geschätzte Bevölkerung von neun Milliarden Menschen zu ernähren. Auch die gesundheitliche Versorgung in Mosambik ist mangelhaft. Nur 48 Prozent der Geburten können medizinisch betreut werden. 64 Prozent der Bevölkerung in Mosambik haben keinen Zugang zu sauberem Wasser, 54 Prozent keinen Zugang zu sanitären Anlagen. Ein Viertel der Kinder ist unterernährt; viele Menschen leiden an Malaria, Tuberkulose und Durchfallerkrankungen. Mosambik hat eine der höchsten AIDS-Raten der Welt.

        Programmbeschreibung:

        Vor diesem Hintergrund unterstützt Jugend Eine Welt mit seinem OEZA-Rahmenprogramm seit 2004 ländliche Entwicklungsprojekte in Nepal und seit 2007 auch in Mosambik. Unter dem Motto „Bildung überwindet Armut“ vermitteln die Don Bosco Partner den Menschen in der Provinz Tete im Nordwesten Mosambiks neue Fähigkeiten in Viehhaltung und Viehzucht, aber auch im Anbau neuer Pflanzensorten und bei Fragen von effektiverer Bewässerung und besserer Vermarktung. Ein Fokus in den Trainings und Workshops liegt im Einsatz von erneuerbaren Energien.

        Programmziel:

        Ziel ist es, die Produktivität in der Landwirtschaft zu steigern. Mehr Erträge bedeuten mehr Einkommen - und damit mehr Geld für Bildung und Gesundheit der Menschen.

        Zielgruppe und Begünstigte:

        Das Projektteam in Mosambik umfasst ca. 20 Personen, insgesamt werden mehr als 10.000 Personen in den Einzelprojekten erreicht. Die Begünstigten vor Ort sind vor allem Kleinbauern (unter besonderer Berücksichtigung von Frauen), Jugendliche und Kinder in ländlichen Gebieten.

        Programmaktivitäten:

        Im Distrikt Moatize sind die Böden ausgelaugt und werden mit einfachsten Methoden bestellt. Den Kleinbauern fehlt es an Kenntnissen, an Ausrüstung und am Zugang zu lokalen Märkten. Die Projektpartner initiieren daher Selbsthilfegruppen und Mikrokredit-Programme, um den Zugang und den Transport zu größeren Absatzmärkten zu erleichtern. In einem landwirtschaftlichen Schulungszentrum erhalten die Dorfbewohner Informationen zu Ackerbau und Viehzucht, aber auch zu erneuerbaren Energien und ökologischer Landwirtschaft. Eine lokale Radiostation unterstützt die Weiterbildung mit entsprechenden Beiträgen. Solarenergie etwa ist in Mosambik gerade in ländlichen Gegenden eine perfekte – und auch leistbare – Alternative zu Holz oder Kohle. Da Benzin als Treibstoff immer knapper und teurer wird, wird auch Biogas immer populärer. Die von den Don Bosco Partnern ins Leben gerufenen Selbsthilfegruppen teilen sich einfache Fußpumpen, mit denen sie die Felder bewässern. Diese Pumpen sind leicht zu bedienen, relativ billig in der Anschaffung (150 US Dollar) und benötigen keinen Treibstoff. Chemische Unkrautvernichtungsmittel sind teuer und gefährlich für Mensch und Umwelt. Die ländlichen Entwicklungsprojekte in Mosambik und Nepal investieren daher in alternative Pflanzenschutzmittel. Auch in Gesundheitsfragen setzen unsere Don Bosco Partner auf Ausbildung und Bewusstseinsbildung: Denn gesunde Mütter bringen  gesunde Kinder zur Welt. Und sie sind es, die das Essen der Familie zubereiten. Daher lernen Frauen in Workshops die Grundkenntnisse von Hygiene, Gesundheitsvorsorge und richtiger Ernährung.

        Infos auch unter www.donboscoruraldevelopment.org


        drucken  DRUCKEN     versenden  SEITE ALS MAIL VERSENDEN     spenden  JETZT SPENDEN