Spendenbutton

Bitte unterstützen Sie dieses Projekt.


Für nähere Informationen schreiben Sie uns.














    Pater Dominique Kubuya berichtet über die Arbeit im Ostkongo


    Zum Gespräch

      Von Handys bis Schokolade - in vielen Produkten steckt Kinderarbeit


      8. Juni 2017 - Anlässlich des Welttags gegen Kinderarbeit am 12. Juni ruft Jugend Eine Welt zum Kauf von Produkten aus fairem Handel auf. Denn noch immer werden in vielen Ländern eine Reihe von Produkten von Kindern unter oft schlimmen Bedingungen hergestellt. Mehr

        Kinderarbeit für Handys - Hilfe für die „Minenkinder“

          Die Demokratischen Republik Kongo ist weltweit das wichtigste Herkunftsland der für Mobiltelefone nötigen Rohstoffe Coltan und Kobalt. Leider sind in den oftmals abgelegenen Minen zahlreiche Minderjährige beschäftigt.

          "Die meisten Kinder stammen aus armen, entwurzelten Familien oder kommen aus Flüchtlingslagern, wo sie keine Perspektive für sich sehen", berichtet Jugend Eine Welt-Projektpartner Pater Dominique Kubuya. "Ich habe sogar achtjährige Kinder in den Minen gesehen, die Wasser schleppen oder Feuerholz suchen."

          Während die Jungen in den Minen Schwerstarbeit leisten, kümmern sich Mädchen um die Versorgung der Minenarbeiter mit Nahrungsmitteln bzw. arbeiten als Prostituierte. Viele haben massive sexuelle Gewalt und Ausbeutung hinter sich, nicht nur seitens der Minenarbeiter, sondern auch durch Rebellen. Manche werden schon in jungem Alter selber Mütter.

          Schule und Mädchenhaus
          Nahe der Kleinstadt Rubaya in der umkämpften Region Nord-Kivu hat Don Bosco eine kleine Schule neben einer Coltan-Mine errichtet, die von rund 80 "Minenkindern" besucht wird. Nun soll dort mit Hilfe von Jugend Eine Welt auch ein kleines Mädchenhaus entstehen, in dem alleinstehende Mädchen Schutz und Hilfe erhalten - insbesondere solche, die sexuelle Gewalt erlebt haben und von ihren Familien verstoßen wurden.

          "Die Zukunft der meisten Minenkinder sieht düster aus, wenn sie keine Unterstützung bekommen", so Pater Dominique. "Sie haben von Anfang an keine Chance, keine Zukunft, keine Perspektive. Sie verdienen gerade so viel, um irgendwie durchzukommen. Um den harten Alltag zu bewältigen, greifen sie häufig zu Alkohol oder anderen Drogen. Sie können es sich nicht leisten zu heiraten und gehen darum "wilde Ehen" ein bzw. prostituieren sich die Mädchen. Daraus entstehen wiederum Kinder, für die keiner sorgt und von denen viele auf den Straßen der Großstädte landen. So setzt sich der Zyklus aus Armut, Gewalt und Ausbeutung immer weiter fort. Wir tun alles in unserer Macht Stehende, um diese jungen Menschen zu stärken und ihnen die Chance auf ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen - insbesondere durch kostenlose Schul- und Berufsausbildung. Aber auch die Wertschätzung, die alle Kinder in unseren Projekten erfahren und soziale Aktivitäten wie Sport und Spiel sind wichtig. Bei Don Bosco machen sie die Erfahrung, das sie wertvoll sind, dass ihr Leben und ihre Meinung zählen - oft zum ersten Mal im Leben."

          Helfen auch Sie den Minenkindern und ermöglichen ihnen ein besseres Leben!

          Spendenkonto Jugend Eine Welt
          IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000
          Kennwort: Mädchenhaus Rubaya


          drucken  DRUCKEN     versenden  SEITE ALS MAIL VERSENDEN     spenden  JETZT SPENDEN