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gefördert durch das Land Tirol


    Benin: Psychologische und sozialpädagogische Begleitung inhaftierter Jugendlicher

      Benin ist ein seit 1990 eine demokratische Republik; Präsident Yayi Boni wurde 2012 in seinem Amt wiedergewählt. Wirtschaftlich erlebt das Land einen langsamen Aufschwung. Trotzdem liegt das Land mit 9 Millionen Einwohnern auf dem 165. Platz von 187 beim „Human Development Index“. Die Arbeitslosenrate ist hoch.

      Die Jugendkriminalität in Benin, besonders in den Städten, ist sehr hoch. Viele Kinder und Jugendliche (im Projekt: 70 % der inhaftierten Jugendlichen!) steigen aus der Schule aus und sind damit der Ausbeutung als Hilfskräfte ausgeliefert, viele Kinder landen auf der Straße und kommen mit dem Gesetz in Konflikt. Aus psychologischer Sicht fehlt den Kindern Liebe und Wertschätzung; Selbstbestätigung und Anerkennung finden sie leider sehr leicht im entsprechenden Milieu in kriminellen Aktivitäten.

      Projektbeschreibung:

      Die Don Bosco Schwestern haben im Juni 2011 die psychologische und sozialpädagogische Begleitung inhaftierter Jugendlicher aufgenommen. Damals kamen zwei Bäckerlehrlinge (im Haus der Hoffnung zur Lehrlingsausbildung) wegen Diebstahlverdachtes ins Gefängnis. Bald haben die Schwestern ihre Aktivitäten auf das soziale Umfeld (Familie und Berufsfeld) ausgedehnt und auch Präventivmaßnahmen wie Sensibilisierungen in Schulen gesetzt. Im Dezember 2012 erreichte der Betreuungsumfang mit 53 gleichzeitig inhaftierten Burschen und 15 Mädchen den bisherigen Höchststand. 2015 soll ein Schwerpunkt auf die Nachbetreuung der entlassenen Jugendlichen gelegt werden. Außerdem soll die Sensibilisierungskampagne auf Schulen in besonders gefährdeten Stadtvierteln ausgeweitet werden.

      Projektziel:

      Die Situation inhaftierter Jugendlicher verbessern.

      Projektdauer:

      September 2014 bis Dezember 2015

      Ergebnisse:

      • Möglichst optimale Gestaltung des Gefängnisaufenthaltes.
      • Die familiären Beziehungen werden während des Gefängnisaufenthaltes wiederhergestellt bzw. aufrechterhalten.
      • Wiedereingliederung haftentlassener Jugendlicher ins Familien- und Berufsleben.
      • Weniger Straftaten Jugendlicher durch wirksame Sensibilisierungen.

      Projektaktivitäten:

      • Aktivitäten im Gefängnis: Psychologische und sozialpädagogische Begleitung; Ausbildungsangebote; Berufsausbildung; juristische Beratung.
      • Aktivitäten mit den Familien: Sensibilisierung und  Zusammenführung mit ihren inhaftierten Kindern.
      • Aktivitäten nach der Haft: Begleitung und Hilfestellung  bei der Wiedereingliederung ins Familien- und Berufsleben und bei der Umsetzung des „Lebensplanes“.
      • Aktivitäten in Schulen: Präventive Sensibilisierung zum Thema Jugendkriminalität in Schulen für 14- bis 18-Jährige.
      • Präventionsmaßnahmen auf Polizei-Kommissariaten: Assistenz Minderjähriger unmittelbar nach der Festnahme, Kontaktaufnahme mit den Eltern, Unterstützung bei der Konfliktregelung noch vor juristischem Prozedurfortlauf. Bei Freilassung der Jugendlichen folgt eine psychopädagogische Begleitung und Familienberatung.

      Zielgruppe und Begünstigte:

      • Die direkt Begünstigten des Projektes sind minderjährige Inhaftierte (Burschen und Mädchen) sowie junge Mütter mit Babys in Haft.
      • Indirekt begünstigt sind Eltern, Familien, Lehrlingsausbildner, Freundeskreis, Schüler, Lehrpersonal, Gefängnis- und Personal auf den Polizei-Kommissariaten.


      Unterstützen Sie mit Ihrer Spende inhaftierte Jugendliche, damit sie ihr Leben neu gestalten und in eine bessere Zukunft blicken können!


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