Spendenbutton

Bitte unterstützen Sie dieses Projekt.


Für nähere Informationen schreiben Sie uns.
















    Die Kraft der Sonne nutzen


    Andere Äthiopien-Projekte: Ausbildung zu Solartechnikern

      Hunger in Äthiopien - die Don Bosco Nothilfe

        Jugend Eine Welt-Mitarbeiter Franz König: "Immer mehr Menschen sind auf der Flucht vor dem Hunger."/ Millionen Viehhirten kämpfen ums Überleben

        Sommer 2017 - 7,8 Millionen Menschen in Äthiopien können derzeit nur dank Nahrungsmittelhilfe überleben. Darunter sind mehr als 840.000 registrierte Flüchtlinge. Eine kirchliche Studie ortete im Juni dringenden Handlungsbedarf: In den Regionen Borena, Guji und Sidama muss die Hilfe schnellstens verstärkt werden, um das Schlimmste zu verhindern.

        Jugend Eine Welt-Mitarbeiter Franz König war im Juli vor Ort in Äthiopien, um mit lokalen Projektpartnern Hilfsmaßnahmen abzustimmen. Diese zielen vor allem auf den Süden des Landes ab, wo Millionen Vierhirten ums Überleben kämpfen.

        Die Situation im Süden des Landes, wo zahlreiche Hirtengemeinschaften leben, ist besonders dramatisch. Aufgrund der großen Dürre verloren viele ihr Vieh bzw. konnten überlebende Tiere keine Milch mehr geben. Auch ihr Notverkauf reichte nicht aus, um das Überleben der Familien zu sichern: In Borena fiel der Preis für eine Kuh von 3.000 - 4.000 auf 1.000 - 1.800 Birr, während gleichzeitig die Preise für Grundnahrungsmittel wie Mais stark anstiegen. Zahlreiche Menschen machten sich nach dem Verlust ihrer Lebensgrundlage auf den Weg in die von der Dürre weniger heimgesuchten nördlichen Regionen, nach Dilla, Hawass und andere Städte. Dort stehen die Menschen nun jedoch ebenfalls vor dem Nichts und sind völlig von Hilfe abhängig.

          Unvorstellbare Not
          "Das Ausmaß der Not ist unvorstellbar. Obwohl viele NGOs vor Ort sind, reicht die Hilfe bei weitem nicht aus, um die Hungerkrise zu bewältigen. Immer mehr Menschen sind auf der Flucht vor dem Hunger", berichtete Franz König nach seiner Rückkehr aus Äthiopien: "Besonders schlimm ist die Situation für Kinder, schwangere und stillende Frauen sowie für alte Menschen."

          Die Don Bosco Hilfsprogramme laufen auf Hochtouren: Mit 13 Standorten und zahlreichen Außenposten verfügen die Salesianer Don Boscos über ein effizientes Hilfsnetzwerk und sind zudem mit anderen NGOs, kirchlichen Einrichtungen und Regierungsbehörden ausgezeichnet vernetzt. Sie sind auch in Dilla vor Ort und leisten in der aktuellen Hungerkrise Nothilfe, die nun mit Unterstützung aus Österreich weiter ausgebaut werden soll.

          "Täglich kommen neue Migranten aus dem Süden in Dilla an. Insbesondere Kleinkinder, alleinstehende Mütter und alte Menschen sind völlig entkräftet. Wir möchten mithelfen, ihre Versorgung mit Lebensmitteln bzw. Aufbaunahrung sicherzustellen", so Franz König. "Gleichzeitig möchten wir das Don Bosco Kinderzentrum unterstützen, wo hunderte Kinder und Jugendliche täglich eine nahrhafte Mahlzeit erhalten, medizinisch versorgt werden und zur Schule gehen können. Das Kinderzentrum leistet auch einen wichtigen Beitrag, um die weitere Migration von entwurzelten jungen Menschen aus dem Süden in andere Länder zu verhindern - beispielsweise nach Kenia, Südafrika, die arabischen Länder oder sogar Europa."

          Verteilung von Nahrungsmitteln und Schulausspeisungen
          Jugend Eine Welt steht seinen Don Bosco Projektpartnern in Äthiopien seit Jahren tatkräftig zur Seite. Wir möchten sie auch in der aktuellen Hungerkrise nicht im Stich lassen!

          Folgende Maßnahmen sind derzeit geplant:

          1. Verteilung von Nahrungsmitteln bzw. Aufbaunahrung an vom Hunger besonders bedrohte Personengruppen, insbesondere Kleinkinder, alleinstehende Mütter und alte, geschwächte Menschen.

          2. Schulausspeisungen in der vom Hunger besonders betroffenen Region Arero im Süden des Landes: In mehreren Schulen sollen die Kinder täglich eine nahrhafte Mahlzeit erhalten (Weizen, Bohnen, Reis, Salz), die frisch gekocht wird. So kann nicht nur der Hunger bekämpft, sondern auch verhindert werden, dass die Kinder die Schule abbrechen.

          3. Unterstützung des Don Bosco Kinderzentrums in Dilla: Hier werden zahlreiche Kinder aus völlig verarmten Familien betreut, darunter zahlreiche Migranten aus dem Süden des Landes. Sie erhalten Nahrung, Bildung sowie medizinische Versorgung und werden in soziale Aktivitäten integriert. Das Kinderzentrum leistet u.a. auch einen Beitrag, um die weitere Migration der entwurzelten Menschen in andere Länder zu verhindern.

          4. Aufklärungsprogramme: Bildungsmaßnahmen sollen in vom Hunger besonders bedrohten Dörfern dazu beitragen, dass nachhaltige Landwirtschaft gestärkt wird und die Viehhaltung nicht mehr die einzige Lebensgrundlage ist.

          Bitte helfen Sie uns helfen!

          Spendenkonto Jugend Eine Welt 
          Kennwort: Hungerhilfe 
          Raiffeisen Landesbank Tirol 
          IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000


          drucken  DRUCKEN     versenden  SEITE ALS MAIL VERSENDEN     spenden  JETZT SPENDEN