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    A delegation from Austria


    Auch in Indien wurde über den Besuch berichtet. Link

      Wo die Hoffnung ein Zuhause hat

        Oberösterreichs Alt-Landeshauptmann Josef Pühringer besuchte gemeinsam mit Jugend Eine Welt neue und bereits geförderte Projekte in Indien.

        Sati ist 17 Jahre alt und Vollwaise. Jahrelang lebte sie auf der Straße, doch seit 2015 ist das Don Bosco Mädchenheim "Seva Sadan" in Hyderabad ihr neues Zuhause. Sie geht zur Schule, macht daneben einen Computerkurs und ist voller Hoffnung, dass sie mit ihrer PC-Ausbildung später einen guten Arbeitsplatz finden wird. Sati ist eines von 47 Mädchen im Alter zwischen acht und 17 Jahren, die dank großzügiger Hilfe aus Oberösterreich im Mädchenhaus aufgenommen werden konnten. Sie alle freuten sich auf den Besuch der Reisedelegation aus Österreich in den ersten Novembertagen 2017.

        Als oberösterreichischer Landeshauptmann erwies sich Dr. Josef Pühringer als treuer Unterstützer vieler Projekte von Jugend Eine Welt. Nun fand der ehemalige Spitzenpolitiker Gelegenheit einige der geförderten sowie neue Projekte in Indien zu besuchen.

        Die Entwicklungszusammenarbeit war und ist Pühringer stets ein großes Anliegen. Durch den langjährigen Kontakt entstanden freundschaftliche Bande zu uns und den Projektpartnern. Allen voran Pater Noel Maddhichetty, der viele Projekte mit Jugend Eine Welt und dem Land Oberösterreich erfolgreich umgesetzt hat. 

        Mitreisende

        Alt-Landeshauptmann Pühringer wurde von Hildegard Pesendorfer (Mitarbeiterin von Jugend Eine Welt OÖ), Hannah Siebertz (aus dem Projektteam von Jugend Eine Welt) und einer Delegation des Landes Oberösterreich begleitet. Mit dabei war auch die Österreichische Botschafterin in Indien, Brigitte Öppinger-Walchshofer, sowie Pater Noel.

          Treffen mit Volontären und ein großes Dankeschön
          Nach erstem Aufenthalt in Dehli samt Besichtigung von Don Bosco Tech in Okhla - ein großes, von Jugend Eine Welt gefördertes Berufsausbildungszentrum - besuchte die Reisegruppe unter anderem das vom Land Oberösterreich unterstützte Mädchenheim "Seva Sadan" in Hyderabad.

          Hier traf man auch mit zwölf österreichischen VolontärInnen zusammen, darunter fünf aus Oberösterreich. In einer kleinen Rede dankte Pühringer den jungen ÖsterreicherInnen, die "den Mut haben, als Volontäre in die Ferne zu gehen und vor Ort in Ländern, die nicht auf die Butterseite gefallen sind so wie wir, für benachteiligte Kinder und Jugendliche zu wirken. Ihr habt eine Vorbildwirkung auch im eigenen Land." Der Alt-Landeshauptmann wie auch die österreichische Botschafterin Brigitte Öppinger-Walchshofer dankten den Salesianern für die tolle Arbeit: "Leute die hinausgehen, wie die Volontäre, aber ganz besonders jene, die ständig an den Brennpunkten dieser Welt tätig sind, das sind so etwas wie humanitäre Botschafter ihres Landes."

          Mangobäume gepflanzt

          Tags darauf beim Besuch des Don Bosco Berufsausbildungszentrums (technische Schule) in Visakhapatnam, der größten Industrie- und Hafenstadt im Bundesstaat Andrah Pradesh, pflanzte der Alt-Landeshauptmann gemeinsam mit Schülern auch Mangobäume. Der Bau der Schule konnte Dank der Unterstützung durch das Land Oberösterreich fertiggestellt werden. "Ich gratuliere Jugend Eine Welt und Don Bosco zu ihrem Gesamteinsatz in Indien. Rund einer Million Kindern hier in den ländlichen Regionen zu unterstützen, das ist eine wirklich beachtliche Leistung. Das Land OÖ hat in bescheidener Weise diese Entwicklung in den letzten Jahren unterstützt, das werden wir auch in Zukunft ganz sicher tun", sagte Pühringer in einer kleinen Rede.

          Eine weitere Station der Reise war die Landwirtschaftsschule in Sagayathottam: Hier erlernen junge Männer und Frauen Methoden effizienter, nachhaltiger Landwirtschaft - ein wertvolles Wissen in einem Land, in dem die Ausbeutung natürlicher Ressourcen weit verbreitet ist. Gleichzeitig werden alte, besonders nahrhafte Pflanzen- bzw. Heilpflanzensorten kultiviert und vor dem Aussterben bewahrt, was u.a. der lokalen Landbevölkerung zugutekommt, die sich kaum Medikamente leisten kann.

          Botschafterin Brigitte Öppinger-Walchshofer fand anerkennende Worte für die anwesenden Studenten - als künftige Experten für nachhaltige Landwirtschaft würden sie in der Gesellschaft einen wichtigen Platz einnehmen.

            "Bildung überwindet Armut"
            Obwohl Indien zu den wirtschaftlichen Aufsteigern der vergangenen Jahre zählt, leben immer noch drei von vier Indern in Armut. Die Jugendarbeitslosigkeit ist riesig und betrifft insbesondere Kinder aus verarmten Familien, die in immer größerer Menge vom Land in die überfüllten Großstädte ziehen. Sie haben ebenso selten Zugang zu qualitativer Bildung wie Straßenkinder oder Kinder, die schon in jungen Jahren schwer arbeiten müssen.

            Umso wichtiger sind die von Jugend Eine Welt unter dem Motto "Bildung überwindet Armut" geförderten Don Bosco Schul- und Berufsbildungszentren: Hier erhalten Kinder, die von der Gesellschaft im Stich gelassen wurden, eine neue Chance auf ein geglücktes Leben.


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