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Südsudan: Die Märkte sind leer

    Jugend Eine Welt bittet weiter dringend um Spenden für die Don Bosco Nothilfe vor Ort

      Die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt bittet dringend um Spenden für die Don Bosco Nothilfe im Südsudan, wo rund 5 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Während viele internationale Helfer das Land aufgrund der katastrophalen Sicherheitslage verlassen haben, sind die Salesianer Don Boscos und Don Bosco Schwestern weiterhin vor Ort und stehen der Not leidenden Bevölkerung zur Seite. So versorgen die Jugend Eine Welt Projektpartner in zwei Lagern in Gumbo nahe der Hauptstadt Juba mehr als 10.000 Flüchtlinge mit Lebensmitteln und Unterkunft. "Die Menschen gehören verschiedenen Ethnien an, aber sie leben friedlich zusammen", berichtet Salesianerbruder Job Shyjan. "Ihre größte Hoffnung ist, dass sie wieder nachhause zurückkehren können." Doch zuerst müssten wieder Frieden und politische Stabilität im Land einkehren.

      Tee, Salz und Seerosensamen
      Jugend Eine Welt unterstützt Don Bosco Hilfsprojekte im Südsudan seit mehr als 15 Jahren. Doch noch nie war die Lage so schlimm: Die Landwirtschaft leidet an anhaltender Dürre, in Folge des Bürgerkrieges konnten die Felder nicht bestellt werden und viele Straßen wurden so schwer beschädigt, dass der Transport von Waren kaum möglich ist. Zudem können sich die meisten Menschen den Kauf der wenigen auf den Märkten erhältlichen Lebensmittel aufgrund der hohen Inflation nicht leisten.

      "Die offizielle Inflationsrate beträgt ca. 800 Prozent, wir glauben aber, dass sie bei über 1.000 Prozent liegt," sagt Bruder Shyjan. "Jeden Tag wird das Essen teurer und weniger. Auf den lokalen Märkten gibt es nur mehr Mangos, Tee und Salz. Viele Menschen essen mittlerweile Seerosensamen, um nicht vor Hunger zu sterben. Darum versorgen wir nicht nur Flüchtlinge in unseren Lagern mit Nahrungsmitteln, sondern auch tausende weitere Notleidende."

      Die Jugend Eine Welt Projektpartner gewährleisten an mehreren Standorten im Land auch weiterhin Schulbildung für benachteiligte Kinder, sorgen für medizinische Betreuung, führen Projekte zur Stärkung von Frauen und Mädchen durch und verteilen Saatgut und landwirtschaftliche Geräte. Doch die nächste Ernte wird erst im Sommer erwartet und die Angst ist groß, dass sich die Hungerkrise bis dahin noch weiter verschärft.

      "Unsere Don Bosco Partner tun, was sie können, nicht nur im Südsudan, sondern auch in anderen von der Hungerkrise betroffenen afrikanischen Ländern", so Jugend Eine Welt Geschäftsführer Reinhard Heiserer. "Wir werden sie aus Österreich nach besten Kräften unterstützen und bitten dafür dringend um Spenden. Wir hoffen aber auch auf einen entschiedenen, massiven Hilfseinsatz der internationalen Gemeinschaft, denn hier droht eine humanitäre Krise von historischem Ausmaß, vor der keiner die Augen verschließen sollte."

      Weitere und frühere Berichte über die Lage im Südsudan finden sich hier



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      Spendenkonto Jugend Eine Welt
      Kennwort: Hungerhilfe
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      IBAN: AT66 3600 0000 0002 4000

      bzw. online auf www.jugendeinewelt.at


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