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Sehen Sie nicht weg - zeigen Sie Zivilcourage!


Bitte melden Sie, wenn Sie eine auffällige Situation beobachtet haben, in denen Kinder gefährdet sein könnten und wenn Sie auf Websites kinderpornographisches Material oder Hinweise auf Sextourismus mit Kindern entdecken.

Info- und Meldemöglichkeiten

meldestelle@interpol.at
(Bundeskriminalamt)

www.nicht-wegsehen.at


www.stopline.at


www.saferinternet.at


    Welttag der Kinderrechte: Gemeinsam sexuellen Missbrauch von Kindern bekämpfen

      Jugend Eine Welt unterstützt Kinderprostituierte in Sierra Leone auf dem Weg in ein neues Leben

      Die Anstrengungen zum Schutz von Kindern vor sexuellem Missbrauch und Menschenhandel müssen weltweit und auch in Österreich massiv verstärkt werden. Das fordert die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt anlässlich des Welttags der Kinderrechte am 20. November.

      "Millionen von geflüchteten Kindern und Jugendlichen leben in ständiger Angst vor sexuellen Übergriffen. Millionen Minderjährige sehen keine andere Chance um zu überleben, als der Prostitution nachzugehen. Der Missbrauch von Kindern im Zusammenhang mit Internet-Pornographie hat dramatisch zugenommen. Ebenso der Missbrauch von Minderjährigen durch Reisende und Touristen, wie eine neue Studie unserer Partnerorganisation ECPAT ergab. Und ein Drittel aller Opfer des Menschenhandels sind jünger als 18 Jahre", so Jugend Eine Welt Vorsitzender Reinhard Heiserer.

      "Jedes einzelne der betroffenen Kinder braucht Hilfe. Vor allem aber müssen verstärkte gesamtgesellschaftliche Anstrengungen unternommen werden, um die Ursachen dieser schweren Menschenrechtsverletzungen zu bekämpfen, die dafür Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und bedrohte Kinder zu schützen." Auch Österreich hätte diesbezüglich Nachholbedarf, so gäbe es landesweit viel zu wenige geheime Schutzwohnungen für Minderjährige, die mutmaßlich sexuell ausgebeutet wurden.

      Maßgeschneiderte Hilfsangebote bei Don Bosco
      Jugend Eine Welt unterstützt in mehreren Ländern Don Bosco Hilfsprojekte für ehemalige Kinderprostituierte bzw. Opfer sexueller Gewalt, darunter ein Mädchenhaus in Freetown/ Sierra Leone. Allen Projekten gemeinsam ist, dass die betroffenen Kinder neben medizinischer Behandlung - viele sind mit sexuell übertragbaren Krankheiten infiziert - intensive psychologische Betreuung und liebevolle Zuwendung benötigen, um ihre teilweise schwer traumatisierenden Gewalterfahrungen zu verarbeiten. Zudem müssen sie vor Entführungen durch Zuhälter oder Angehörige geschützt werden, die in ihnen eine lukrative Einnahmequelle sehen. Das Mädchenhaus in Freetown wird daher rund um die Uhr von einer Polizistin und privaten Sicherheitsbeauftragten bewacht.

      "Leider wird das Problem der Kinderprostitution immer größer - und die Mädchen werden immer jünger, 12 oder 13-Jährige sind keine Seltenheit", berichtete Salesianerbruder Jorge Crisafulli, Direktor des Don Bosco Kinderschutzzentrums in Freetown, vor kurzem bei einem Wienbesuch. "Viele Mädchen sind HiV-positiv und wissen das nicht einmal. Jede Nacht schicken wir Sozialarbeiter in die Stadtteile, in denen die Kinderprostituierten hauptsächlich arbeiten. Das sind abgelegene Gebiete, denn die älteren Prostituierten bekämpfen die Mädchen und verjagen sie von den ertragreichen Plätzen. Am wichtigsten ist es für uns, das Vertrauen der Mädchen zu gewinnen und sie einzuladen, zu uns zu kommen, wenn sie Hilfe brauchen."

      Glücklicherweise wird dieses Angebot immer öfter angenommen. So brachte vor wenigen Monaten ein verzweifeltes 17-jähriges Straßenmädchen ihr drei Wochen altes, völlig unterernährtes Baby zu Don Bosco und bat um Hilfe. Die Ärzte kämpften tagelang um das Leben der an Lungenentzündung und HIV/Aids erkrankten jungen Mutter. Mittlerweile sind sie und ihr Baby wieder wohlauf. Don Bosco und Jugend Eine Welt werden sie auf dem Weg in ein neues Leben begleiten.

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      oder online auf www.jugendeinewelt.at


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