Spendenbutton

Weltflüchtlingstag: Solidarität zeigen und Perspektiven bieten!

    Das Don Bosco Flüchtlingswerk begrüßt die Tagsatz-Erhöhung, appelliert zu mehr Solidarität in der EU und mahnt, dass Kinderrechte auch für Flüchtlingskinder gelten.

    Noch immer flüchten tausende minderjährige Flüchtlinge alleine nach Europa. Bis Ende Mai kamen laut UNICEF 7.000 unbegleitete Minderjährige über die zentrale Mittelmeerroute nach Italien. Hunderte sitzen auf den Ägäis-Inseln fest. "Die jungen Menschen sind am Ende ihrer Kräfte, wenn sie nach ihrer Flucht in den südlichen EU-Staaten ankommen", erklärt Eva Kern, Geschäftsführerin des Don Bosco Flüchtlingswerkes, eine Initiative der Salesianer Don Boscos, der Don Bosco Schwestern und von Jugend Eine Welt. "Die Kapazitäten dieser Länder, die minderjährigen Flüchtlinge angemessen zu betreuen und zu verpflegen, sind erschöpft. Internationale Hilfe ist notwendig. Die EU, darunter auch Österreich, soll sich endlich solidarisch zeigen."

    Erhöhter Tagsatz: Erster Schritt in die richtige Richtung

    Vor kurzem startete das Flüchtlingswerk gemeinsam mit über 45 Organisationen aus dem Kinder- und Jugendbereich die Kinderrechts-Kampagne "Keine halben Kinder - Kinderrechte sind unteilbar", die die Gleichstellung aller Kinder fordert. "Ein Jahr nach der Verlautbarung der Tagsatzerhöhung wird durch den endgültigen Beschluss im Burgenland die Tagsatzerhöhung nun endlich umgesetzt. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung, um die prekäre Lage minderjähriger Flüchtlinge zu verbessern", sagt Kern und ergänzt: "Wir hoffen sehr, dass noch weitere wichtige Verbesserungen umgesetzt werden und aus halben Kindern ganze Kinder werden. Für eine gelingende Zukunft."

    Mehr Infos zur Kinderrechts-Kampagne unter www.keinehalbenkinder.at


    drucken  DRUCKEN     versenden  SEITE ALS MAIL VERSENDEN     spenden  JETZT SPENDEN