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Fußball ist mehr als Sport

    Zusammen - nicht gegeneinander spielen! Reinhard Heiserer von Jugend Eine Welt über den pädagogischen und friedensstiftenden Einsatz von Fußball in Hilfsprojekten

    Anlässlich des Starts der Fußball-Europameisterschaft am 10. Juni erinnert die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt an die wichtige pädagogische und friedensstiftende Rolle des Fußballspiels. "Fußball ist mehr als Sport. Er verbindet Menschen über alle weltanschaulichen, religiösen und ethnischen Grenzen hinweg - auch in Krisengebieten. Ob in der Ukraine, in Palästina oder in Syrien: Überall dort spielen junge Menschen bei Don Bosco Fußball", so Jugend Eine Welt Vorsitzender Reinhard Heiserer. "Dabei heißt die Devise: Zusammen - nicht gegeneinander spielen. Wir wünschen der EURO in den nächsten Wochen, dass auch sie vom Geist des Friedens, des Miteinanders und der Freundschaft getragen wird."

    Teamgeist & Fairplay

    Warum Fußball in Don Bosco Hilfsprojekten so häufig als pädagogisches Instrument eingesetzt wird, erklärt Reinhard Heiserer so: "In einer Fußballmannschaft lernen Kinder, andere zu respektieren und sich gemeinsam für ein Ziel einzusetzen. Sie entwickeln Teamgeist, Durchhaltevermögen und gewinnen Selbstvertrauen. Zudem müssen sie sich an Fairplay und eine gewisse Form von Disziplin gewöhnen. Das sind Qualitäten, die für Kinder, die beispielsweise lange auf der Straße gelebt haben, nicht selbstverständlich sind."

    Fußball ist aber auch ein wichtiger Anknüpfungspunkt, um Kinder genau dort abzuholen, wo sie gerade stehen. Viele kommen zuallererst einmal nur zu Don Bosco, um Fußball zu spielen und Spaß zu haben. Reinhard Heiserer: "Schule oder Ausbildung sind vorerst kein Thema. Doch langsam lernt man sich kennen und baut Vertrauen auf. Und in einem weiteren Schritt werden den Kindern dann Bildungsangebote gemacht, die sie annehmen können oder auch nicht. Das ist eine riesige Chance, die weltweit hunderttausende Kinder nutzen."

    Maria geht jetzt zur Schule

    Zum Beispiel die 10-jährige Maria in der Hafenstadt Guayaquil in Ecuador. Vor drei Jahren verkaufte sie gemeinsam mit ihrer Stiefmutter auf dem Markt Früchte, an Schulbesuch war nicht zu denken. Mittlerweile kommt Maria täglich ins Projekt "Golaso - Fußball für Straßenkinder" - um Fußball zu spielen, Mittag zu essen und ihre Aufgaben zu machen. Denn auch zur Schule geht sie jetzt. Was sie werden möchte, weiß sie noch nicht - vielleicht Lehrerin. Don Bosco und Jugend Eine Welt werden sie dabei begleiten.

    Mehr zum Projekt Golaso


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