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Internationaler Tag der Jugend: Diese Kinder haben es geschafft!

    Anlässlich des heutigen Tags der Jugend möchten wir drei Jugendliche selbst zu Wort kommen lassen, die in von Jugend Eine Welt geförderten Don Bosco Projekten betreut werden - stellvertretend für so viele andere. Sie haben ein schweres Schicksal hinter sich, doch sie haben nie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft verloren - und sie haben es geschafft. Wir bewundern ihre Kraft, ihren Mut und ihre Zuversicht!

    Renuka geht wieder zur Schule
    Die 13-jährige Renuka lebt bei Don Bosco in Karnataka/Indien. Sie erzählt: "Meine Eltern sind beide Alkoholiker. Mein Vater hatte kein Geld, darum musste ich die Schule abbrechen, als ich in der 4. Grundschulklasse war. Mein Vater brachte mich und meine Schwester in ein nahegelegenes Hotel zum arbeiten... Ich wollte so gern weiterlernen, aber ich hatte keine Wahl. Eines Tages sah uns das "Childline"-Team von Don Bosco. Seitdem hat sich alles zum Guten geändert. Jetzt leben meine Schwester und ich hier im Don Bosco Hospet Zentrum. Und ich kann wieder zur Schule gehen!"

    José muss nicht mehr Särge bauen
    Auch für den heute 11-jährigen José in Guayaquil/Ecuador hat ein neues Leben begonnen. Jeden Tag kommt er ins Don Bosco Projekt "Chicos de la Calle" (Kinder der Straße) in Guayaquil/Ecuador. Vor allem, um Basketball und Fußball zu spielen, aber auch zum Lernen. "Früher habe ich auf der Straße gelebt," berichtet er. "Meine Mutter war erst 14, als ich geboren wurde, sie hatte es sehr schwer, und mein Vater wollte nichts von uns wissen. Seit ich 9 Jahre alt war, arbeitete ich oft bei einem Tischler, der Särge baute. Dafür bekam ich ein wenig Geld und Essen, manchmal durfte ich dort auch schlafen. Jetzt geht es mir viel besser, ich wohne wieder zu Hause und gehe sogar zur Schule!"

    Cindy ist ausgebildete Grundschullehrerin
    Im Laura Vicuña Zentrum in Manila auf den Philippinen betreuen die Don Bosco Schwestern Mädchen, die Opfer von sexuellem Missbrauch und von Ausbeutung wurden. Cindy kam mit 8 Jahren zu ihnen - davor lebte sie jahrelang mit ihrem Vater auf der Straße. "Ich bettelte mit anderen Kindern... Wir durchsuchten den Müll nach Dingen, die wir verkaufen konnten und nach Essbarem. Wenn ich hungrig war, schnüffle ich Rugby, ich musste mich immer verstecken, damit mich die Polizei nicht schnappt... Wasser war knapp, darum warteten wir immer auf das Feuerwehrauto, um ein Bad zu nehmen. Ich hatte am ganzen Körper Krätze... Meine Mutter nahm mich meinem Vater weg, als sie sah, dass ich immer krank war. Sie sperrte mich in unserer Baracke ein und als sie mich einmal allein ließ, wurde ich vergewaltigt. Sie brachte mich dann ins Krankenhaus - und von dort wurde ich ins Laura Vicuña Zentrum gebracht, das künftig meine Familie war ... Hier fühlte ich mich geliebt! Hier konnte ich heranwachsen und zu einem völlig neuen Menschen werden." Vergangenes Jahr hat Cindy mit 22 Jahren ihr Pädagogik-Studium mit dem Titel Bachelor erfolgreich abgeschlossen - sie hat wirklich Grund, stolz auf sich zu sein!


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